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M-A-I Carbon startet Forschungsprojekte
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M A I Carbon

M-A-I Carbon startet Forschungsprojekte

 M-A-I Carbon startet das Projekt MAIdesign. Foto: MAI Carbon

M-A-I Carbon startet eins der insgesamt 15 anlaufenden Projekte, den Kick-off für MAIdesign in Garching. 18 Partner sind an dem Projekt beteiligt, das in fünf Arbeitspakete aufgeteilt ist. MAIdesign wird voraussichtlich bis 2015 laufen und verfügt über ein Projektvolum von knapp 5,3 Millionen Euro.

Mit einem Kick-off-Meeting hat der Spitzencluster M-A-I Carbon sein Forschungsprojekt MAIdesign gestartet. Es ist eins der 15 in diesen Wochen anlaufenden Projekten, die von der Mehrzahl der 74 Clusterpartner in den kommenden Jahren durchgeführt werden. Insgesamt 18 Partner sind an MAIdesign beteiligt. Von Aerostruktur aus Gundelfingen bis Voith Composites aus München. Neben Industrieunternehmen jeder Größe beteiligen sich sechs Forschungseinrichtungen aus Augsburg und München an dem Projekt. Sie stehen unter der Koordination von Dr. Roland Hinterhölzl, Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München. MAIdesign läuft bis Ende Juni 2015 und wurde mit einem Projektvolumen von knapp 5,3 Millionen Euro ausgestattet. Der Förderanteil des Bundes beläuft sich auf 50 Prozent, den Rest steuern die Projektpartner bei.

Optimal ausgerichtet

In MAIdesign wird nachhaltig entlang der gesamten Design- und Herstellprozesskette von CFK ein Werkstoff- und Strukturverständnis erarbeitet. Ausgerichtet ist es auf den optimalen Einsatz des Werkstoffs Carbon Composite. Dazu wurden beim ersten Treffen der Projektpartner Mitte Juli in Garching fünf Arbeitspakete definiert. Die Audi AG leitet Arbeitspaket eins, bei dem es um die Erweiterung der Wissensbasis auf dem Gebiet der Bauweisen und der dazugehörigen Fertigungstechnologien geht. Unter der Leitung von Eurocopter Deutschland steht das zweite Arbeitspakt zum Thema durchgängige Fertigungssimulationsplattform. Dabei werden der Umform- und der Harzinfiltrationsprozess simuliert. Die Verbindung zwischen den einzelnen Fertigungssimulationsbereichen, die Integration in eine Simulationskette oder Plattform, ist ein wichtiger Punkt in diesem Projekt.

Ganz genau geplant

Im dritten Arbeitspakt koordiniert Cadcon das Thema "Struktursimulation von Composite Bauteilen". Dazu werden physikalisch basierte Material- und Schädigungsmodelle entwickelt. Darüber hinaus Crashsimulationen durchgeführt und die Ergebnisse und Randbedingungen aus den vorangegangen Prozesssimulationsschritten in die Struktursimulation integriert. So können Fertigungseinflüsse direkt in die Bauteilauslegung mit eingebunden werden. Um die während des Projekts durchgeführten Simulationen bewerten zu können, werden im Arbeitspaket vier, unter der Leitung von Premium Aerotec, Material- und Bauteiltests durchgeführt. Sowie zusätzlich die optischen Methoden zur Beurteilung der Faserarchitektur entwickelt. Von der Firma Aerostruktur wird das fünfte Arbeitspaket betreut. Es wird ein Engineering-Zentrum aufgebaut, das neben Projekt-Büros und einer Expertenplattform auch Workshops, Seminare und Schulungen anbieten soll.

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