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„Magistrale für Europa" macht Augsburg attraktiv Initiative „Magistrale für Europa"
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Initiative "Magistrale für Europa"

„Magistrale für Europa" macht Augsburg attraktiv Initiative „Magistrale für Europa"

 Der Ausbau des europäischen Eisenbahnkorridors wertet Augsburg als Standort weiter auf, Foto: Initiative "Magistrale für Europa"

Durch den Augsburger Hauptbahnhof werden bald wohl mehr Fernverkehrszüge fahren. Bei der Hauptversammlung der Initiative „Magistrale für Europa" beschrieb OB Dr. Kurt Gribl den Streckenausbau als wichtigen Faktor für Standortqualität. Dennoch darf der Regionalverkehr nicht unter dem europäischen Streckenausbau leiden.

Für die leistungsfähige Anbindung an das transeuropäische Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz engagiert sich die Stadt Augsburg zusammen mit 32 Städten, Wirtschaftskammern und Regionen im Rahmen der Initiative „Magistrale für Europa“. Die „Magistrale für Europa“ ist die Eisenbahnstrecke, die Paris über Strasbourg, München und Wien mit Budapest verbindet. Seit rund fünfundzwanzig Jahren setzt sich das Gremium für den Ausbau der Schienenverbindung zwischen Paris und Budapest/Bratislava ein.

Ausbau der Magistrale für Europa auf der Tagesordnung

Bei der jüngsten Hauptversammlung der Initiative „Magistrale für Europa“ in Karlsruhe betonte der Vorsitzender Heinz Fenrich, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, dass die Pro-Bahn-Initiative beim Ausbau der Schiene Stück für Stück vorangekommen sei. „Jetzt muss die Qualität für die Nutzer verbessert werden“, forderte er.

Magistrale sorgt für einheitliche Geschwindigkeit Europas

Fenrich kritisierte, dass es auf Dauer kein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ geben dürfe. Während in Frankreich der Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke bis 2016 komplett fertig gestellt sein werde und Österreich ebenfalls kräftig ausbaue, hätten sich die Hochgeschwindigkeitszüge auf deutscher Seite nicht mehr adäquat weiter bewegt. Neben einem raschen Ausbau fehlender Teilabschnitte will sich die Magistrale künftig intensiver um die Optimierung der Schienenverkehrsangebote kümmern. „Dabei kommen Städten, Regionen und Wirtschaftskammern wichtige Gestaltungsaufgaben bei der Förderung bedarfsgerechter logistischer Knoten entlang der Magistrale zu“, so der Vorsitzende der Initiative „Magistrale für Europa“ Heinz Fenrich.

Dr. Frank Mentrup wird neuer Vorsitz der Initiative

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und sein Ulmer Amtskollege Ivo Gönner dankten ihrem Kollegen aus Karlsruhe für sein langjähriges erfolgreiches Engagement. Ab 1. März übernimmt sein Nachfolger für das Amt des OB in Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, den Vorsitz der Initiative „Magistrale für Europa“.

Mehr Fernverkehrszüge in Augsburg

Was Augsburg betrifft, fehlt der Streckenausbau in Richtung Ulm. Sowohl der Personenfern- und Nahverkehr leiden unter unzureichenden Gleiskapazitäten. Es ist zu erwarten, dass mit dem Bahnhofsumbau Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm in Augsburg mehr Fernverkehrszüge zum Einsatz kommen. „So sehr Augsburg die zusätzlichen Fernverkehrszüge begrüßt, so inakzeptabel ist es dennoch, wenn der Regionalverkehr unter dieser Entwicklung leidet“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Drittes Gleis wird mindestens bis Gessertshausen ausgebaut

Jetzt scheinen die langjährigen Forderungen der Stadt und der Initiative nach zusätzlichen Gleiskapazitäten endlich Früchte zu tragen. So wird der Freistaat auf Drängen der Stadt das dritte Gleis von Augsburg wenigstens bis Gessertshausen zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans anmelden. „Damit ist eine erste Hürde für den Ausbau genommen. Wir werden weiter darum kämpfen“, so OB Dr. Gribl.

Magistrale für Europa wertet Standortqualität Augsburgs auf

In Richtung München hat sich das Engagement bereits gelohnt. Seit 2011 ist die Magistrale viergleisig ausgebaut. Die Fernzüge verkehren mit Tempo 230, die Gleise für den Regional- und Güterverkehr sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zugelassen. Augsburgs Oberbürgermeister wertet den Ausbau der Magistrale als einen wichtigen Baustein für die Standortqualität des Wirtschaftsraums Augsburg. „Hochwertige Verkehrsverbindungen zu anderen Wirtschaftszentren sind für den wirtschaftlichen Erfolg von Regionen sowie für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen unerlässlich. Die Region Augsburg ist über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart – München, das Herzstück der „Magistrale für Europa“ – an das deutsche und europäische Fernbahnnetz angebunden“, so OB Dr. Gribl.

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