Lechwerke AG

LEW als „Gestalter der Energiewende“ ausgezeichnet

Die LEW und RWE wurden vom Bayerischen Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Foto: Wirtschaftsministerium/Bodmer

Das Bayerische Wirtschaftsministerium zeichnete kürzlich die Lechwerke AG (LEW) und RWE Deutschland für das Projekt „Smart Operator – das intelligente Stromnetz“ aus. Damit wurden die LEW für ihr Engagement zum Gelingen der Energiewende geehrt.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien entstehen immer wieder Schwankungen. Mit intelligenter Technik im Stromnetz und in Haushalten können diese ausgeglichen werden. Die Idee haben RWE Deutschland und die Lechwerke (LEW) in ihrem Projekt „Smart Operator – das intelligente Stromnetz“ in Schwabmünchen bei Augsburg verwirklicht. Dafür wurden die Unternehmen jetzt vom Bayerischen Staatsministerium ausgezeichnet.

LEW und REW gemeinsam für ihren Beitrag zur Energiewende ausgezeichnet

Staatssekretär Franz Josef Pschierer ehrte RWE und LEW gemeinsam mit Karl Michael Scheufele, Regierungspräsident von Schwaben. Das Smart-Grid-Projekt wurde im Rahmen der Messetour „Energie für Bayern“ ausgezeichnet. LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher freute sich über die Ehrung. Gemeinsam mit Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, nahm Litpher die Auszeichnung „Gestalter der Energiewende“ entgegen.

Pschierer von „Smart Operator“ beeindruckt

„Erneuerbare Energien decken in Bayern aktuell bereits rund ein Drittel des Energiebedarfs. Damit erzielt der Freistaat einen Spitzenwert im bundesdeutschen Vergleich. Insbesondere die bei uns starke Fotovoltaik stellt uns dabei jedoch vor die Herausforderung, die enormen Schwankungen bei der Erzeugung auszugleichen“, erklärte Franz Josef Pschierer, „das Smart-Operator-Projekt geht den richtigen Weg: Energie dort verbrauchen, wo sie erzeugt wird. Hier sehen wir in der Praxis, wie die Lösung aussehen kann. Beeindruckend an dem Projekt finde ich auch, wie Unternehmen und Bevölkerung gemeinsam die Umsetzung der Energiewende voranbringen.“

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Pilotprojekt als Vorbild für die Region

Das Projekt „Smart Operator“ setzen LEW und RWE in der Siedlung Wertachau um, einem Ortsteil von Schwabmünchen. Es ist eines der umfassendsten Smart-Grid-Projekte überhaupt. Erstmalig sind intelligente Stromzähler, verschiedene intelligente Hausgeräte in Privathaushalten sowie innovative Netztechnik zu einem intelligenten Ortsnetz zusammengefasst. Zu diesem Smart Grid gehören auch ein zentraler Batteriespeicher und ein regelbarer Ortsnetztransformator. Ziel ist es, den in der Siedlung durch Fotovoltaikanlagen auf Hausdächern erzeugten Strom möglichst vor Ort verbrauchen oder speichern. Damit kann das vorhandene Stromnetz effizienter genutzt werden.

„Smart Operator“ kann eigenständig Entscheidungen treffen

Das Gehirn des intelligenten Stromnetzes ist der „Smart Operator“, ein für das Projekt entwickelter Computer. Er kann selbstständig die intelligenten Bausteine steuern. So kann der Computer Stromverbrauch in Zeiten verschieben, in denen viel Strom aus Fotovoltaik zur Verfügung steht. Bei dem „Smart Operator“ handelt es sich um ein selbst lernendes System. Die Steuerung wertet den Erfolg ihrer Aktionen aus und optimiert so ihre Handlungsstrategien immer weiter. Als erstes der bundesweit drei Smart-Operator-Projekte von RWE Deutschland ist das Projekt in der Wertachau im Juli 2014 in die Praxisphase gegangen. „Wir bringen die Energiewende in der Region voran. Dafür erproben wir neue Technologien in der Praxis. Das Smart-Operator-Projekt hat dabei eine Schlüsselposition: Mit großer Unterstützung der Bürger vor Ort verbinden wir hier eine ganze Reihe neuer Technologien zum Stromnetz der Zukunft – in einem noch nicht da gewesenen Umfang“, so Dr. Markus Litpher.

LEW und RWE gestalten die Energiezukunft Deutschlands

„Die Verteilnetze sind zu Energieeinsammlern geworden. Sie müssen Leistungsschwankungen im Netz, die sich aus wetterabhängiger, dezentraler Erzeugung ergeben, zuverlässig beherrschen und gleichzeitig Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleisten“, erklärte Dr. Arndt Neuhaus, „wir untersuchen in den Smart-Operator-Projekten, wie der Betrieb der Ortsnetze durch den Einsatz künstlicher Intelligenz optimiert werden kann. Damit gehen wir einen großen Schritt in Richtung Energiezukunft.“

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„Smart Operator“ kann eigenständig Entscheidungen treffen

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