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Luft- und Raumfahrt: Schwaben hebt ab Miriam Gruß Augsburg Innovationspark
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Augsburg Innovationspark

Luft- und Raumfahrt: Schwaben hebt ab Miriam Gruß Augsburg Innovationspark

 FDP-Politikerin Miriam Gruß lud Martin Zeil zur Technologie-Rallye in den Augsburg Innovationspark, Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Im Augsburg Innovationspark fand gestern Abend der Abschluss der Technologie-Rallye statt, zu dem FDP-Politikerin Miriam Gruß geladen hatte. Ehrengast der Abendveranstaltung war der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Die gestrige Technologie-Rallye fand ihren Abschluss im Fraunhofer Institut im Augsburg Innovationspark. „In Schwaben ist was los“, begrüßte der Ehrengast der Veranstaltung, Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Martin Zeil, sein Publikum. Er hob in seinem Impulsvortrag „Luft- und Raumfahrt: Zukunftsregion Schwaben“ die Bedeutung der Region Schwaben und des Standorts Augsburg als Zentrum der Luft- und Raumfahrt hervor. Die Augsburger FDP-Politikerin Miriam Gruß moderierte als Veranstalterin der Rallye eine hochkarätig besetzte Expertenrunde.

Hochkarätige Expertenrunde im Fraunhofer ICT um Minister Martin Zeil

Mit von der Partie im Foyer des Fraunhofer Instituts waren Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler, Leiter des Lehrstuhls für „Carbon Composites“ an der TU München und Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe „Funktionsintegrierter Leichtbau“ in Augsburg, Hans J. Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace, und Dr. Hubert Jäger, Konzernforschungsleiter der SGL Group. Die Experten gaben dem interessierten Publikum Einblicke in ihre jeweiligen Spezialbereiche der Luft- und Raumfahrt – immer wieder auch in Bezug auf den Standort Augsburg. Die Moderation der Vorträge und der anschließenden Podiumsdiskussion übernahm die Veranstalterin der Technologie-Rallye, FDP-Politikerin Miriam Gruß.

Erst bei MT Aerospace, KUKA und SGL Carbon, dann in den Augsburg Innovationspark

Die Location war gut gewählt: Tagsüber erkundete die Technologie-Rallye MT Aerospace, KUKA und SGL Carbon als hervorragende Unternehmen der Luft- und Raumfahrt in und um Augsburg (wir berichteten), am Abend ging es in die Keimzelle der Innovation: den Augsburg Innovationspark. Hier ist das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT angesiedelt und forscht Tür an Tür mit dem DLR Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie für den seriellen Einsatz von Carbon in der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie.

Bayern setzt auf Fortschritt durch Innovation

Wirtschaftsminister Zeil sieht die Aufgabe der Politik darin, Rahmen zu setzen und Impulse zu geben. Um die Luft- und Raumfahrt in Augsburg weiter voranzutreiben, investierte der Freistaat Bayern rund 88 Mio. Euro in den Standort Augsburg – in Projekte wie das Technologiezentrum Augsburg, das DLR Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie und die Fraunhofer Projektgruppen. „Wir setzen auf Fortschritt durch Innovation“, betonte Wirtschaftsminister Zeil. „Deswegen ist auch Schwaben insgesamt so unterwegs, weil wir auf den wichtigsten Rohstoff, den wir haben, setzen: Ausbildung und Innovation und nochmal Innovation und zum dritten Innovation.“

Experten geben tieferen Einblick

In den Vorträgen der einzelnen Experten wurden verschiedene Perspektiven dargestellt – von der Forschung bis zum Einsatz und der Produktion in der Wirtschaft. Dass der Zeitaufwand für die Produktion von beispielsweise Raketen die Zeitdauer des Einsatzes um ein Vielfaches übersteigt, betonte beispielsweise Hans J. Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace. Hiervon zeigte sich Miriam Gruß beeindruckt. „Die Dauer der Zündung einer Rakete beträgt etwa 2,20 Minuten – die Vorbereitungszeit liegt bei rund eineinhalb Jahren“, veranschaulichte Steininger diese Tatsache.

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Von der Innovation bis zur Serienreife

Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler gab einen tieferen Einblick in die Luft- und Raumfahrtsforschung: Der Reifegrad einer Idee wird mit sogenannten Readiness Levels 1 bis 9 bestimmt. Vom ersten Readiness Level, der Beobachtung und Beschreibung des Funktionsprinzips, bis zum erfolgreichen Einsatz, dem Readiness Level 9, können mitunter 15 Jahre vergehen. „Die Idee, die das Fraunhofer Institut in Augsburg verfolgt, ist es, Projekte von den Readiness Levels vier oder fünf bis zur Marktreife zu begleiten, denn für eine serienmäßige Produktion müssen Prozesse optimiert, effizienter gemacht und insbesondere günstiger werden.“

Augsburg als Luft- und Raumfahrtzentrum prädestiniert

Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil sieht in den kommenden Jahren viel auf Augsburg und die Region zukommen. „Augsburg ist als Zentrum für Luft- und Raumfahrt prädestiniert: Die Geschichte der Luftfahrt reicht in der Fuggerstadt mit einer der ersten Ballonfahrten bereits mehrere Jahrhunderte zurück.“

Den Rundgang durch das DLR Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie und die hochkarätige Expertenrunde mit Wirtschaftsminister Martin Zeil sehen Sie in unserer Bildergalerie.

Die gestrige Technologie-Rallye von Miriam Gruß führte durch bedeutende Firmen der Luft- und Raumfahrt in und um Augsburg - MT Aerospace, KUKA und SGL Carbon. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die abendliche Zusammenkunft im Foyer des Fraunhofer Instituts ICT im Augsburg Innovationspark. Dafür gab sich ein ganz besonderer Gast die Ehre: Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Mehr zur Technologie-Ralley und der Abendverantaltung erfahren Sie hier.

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