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Logistik als Männerdomäne? Interview mit einer Amazon-Mitarbeiterin
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Amazon FC Graben GmbH

Logistik als Männerdomäne? Interview mit einer Amazon-Mitarbeiterin

Natallia Kazlova, Area Managerin bei Amazon in Graben. Foto: Amazon

Natallia Kazlova hat in Russland Pädagogik studiert, war anschließend als Lehrerin tätig. Heute arbeitet sie als Area Managerin bei Amazon in Graben. Im Interview mit B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN erzählt Natallia Kazlova, warum sie sich für den Quereinstieg in die Logistik-Branche entschieden hat und wieso diese schon lange keine reine Männerdomäne mehr ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Sie waren ursprünglich als Lehrerin tätig, arbeiten jetzt in einem völlig anderen Bereich. Was hat Sie an der Logistik-Branche gereizt?

Natallia Kazlova: Es hat mich fasziniert, was in der Logistik in den letzten Jahren alles passiert ist. Es gibt kaum eine andere Branche, die so rasant gewachsen ist. Alles entwickelt sich permanent und wird von Tag zu Tag vielseitiger und komplexer. Es kommen ständig neue Technologien dazu. Es gibt keinen Stillstand. Und in einem wachsenden Umfeld sehe ich sehr viele Chancen für eine professionelle Entwicklung. Im Nachhinein kann ich es auch durch meinen persönlichen Werdegang bestätigen.

Sie sind als Quereinsteiger in die Branche gekommen. Wie hat Amazon Sie unterstützt?

Ich habe bei Amazon als einfache Versandmitarbeiterin angefangen. Ich lernte Schritt für Schritt die neuen Aufgaben. Meine Entwicklung wurde von meinem Management begleitet. Mein Vorgesetzter gab mir Zielvereinbarungen, so konnte ich mich unter Beweis stellen. Mit der Zeit wuchs mein Verantwortungsbereich. Ich wurde Teamleiterin und schließlich Abteilungsleiterin.

Wie hilft Ihnen Ihre frühere Karriere als Lehrkraft bei Ihrer heutigen Tätigkeit?

Jeder gute Manager weiß, er ist so erfolgreich, wie seine Mannschaft es ist. Als Abteilungsleiter arbeite ich sehr viel mit Menschen, und in jedem Menschen steckt ein Kind. Kinder sind kreativ, neugierig, entdeckungsfreudig. Das hat mir in meiner vorherigen Tätigkeit am meisten gefallen. Die hohe Kunst des Managements ist, diese Eigenschaften zu sehen, zu entdecken und zu fördern. Die Erfahrungen aus meinem ersten Studium und der Arbeit als Lehrerin helfen mir dabei.

Warum gilt die Logistik-Branche Ihrer Meinung nach noch immer als Männerdomäne?

Es stimmt, dass es eine Männerdomäne war, aber immer mehr Frauen wachsen in diesen Beruf rein und trauen sich mehr zu. Allein bei dieser Berufsauswahl wird man mit vielen Klischees konfrontiert: Hochregale, Lastkraftwagen und Schwertransport, kräftig anpacken können, Stressresistenz, dicke Haut – also ein Job für Männer. Doch Logistik ist viel mehr als die üblichen Klischees. Moderne Logistik stellt ein dynamisches und vielfältiges Arbeitsumfeld dar. Man ist immer in Bewegung. Der Job ist spannend, nie langweilig. Und ein breites Spektrum der Tätigkeiten ermöglicht es den Frauen, sich vollkommen zu realisieren und ihre Eigenschaften einzubringen. Frauen besitzen ein starkes Organisationsgefühl, sind durchdacht in ihrer Entscheidungen und sensibel Menschengefühlen gegenüber. Auch auf der Führungsebene beweisen Frauen täglich, dass sie erfolgreich sein können. Viele meiner Kolleginnen sind ein gutes Beispiel dafür.

Bei Amazon in Deutschland arbeiten prozentual deutlich mehr Frauen als sonst in der Logistik-Branche. Was macht Amazon als Arbeitgeber attraktiv, gerade für Frauen?

Ich denke, das liegt an der Philosophie des Unternehmens. Amazon gibt jedem die Chance, sich zu entwickeln und zu beweisen. Ob Mann oder Frau, jeder ist bei uns willkommen. Und auch wenn Logistik noch als Männerdomäne zählt… Ich habe von meinem Starttag an keine Differenzierung gespürt. Wenn man fleißig und zielstrebig ist, steht jedem der Weg offen.

Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie sich für den Standort Graben entschieden haben?

Nein, es war für mich eher ein glücklicher Zufall Ich bin seit vielen Jahren selbst eine Stammkundin des Unternehmens. Ich erinnere mich sehr gut an die Zeit, als ich außer Bücher plötzlich auch andere Produkten bestellen konnte. Der Zuwachs des Sortiments, die einfache Kaufabwicklung – schnell, zuverlässig, unproblematisch – es war ein wiederkehrender WOW-Effekt. In die Firma wollte ich unbedingt rein. Und dann kam Amazon zu uns nach Graben.

Das Interview führte Rebecca Weingarten

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