Start-ups

Lieferdienst Gorillas kommt nach Augsburg: Das sagt Boxbote dazu

Lieferdienste sind in Zeiten von Corona gefragter denn je. Nun kommt mit Gorillas ein Zehn-Minuten-Lieferdienst nach Augsburg. Echte Konkurrenz für das regionale Start-up Boxbote? Wir haben bei Gründer Raimund Seibold nachgefragt.

Lieferdienste werden in Deutschland immer beliebter. Bereits etablierte Unternehmen müssen sich zunehmend auf Konkurrenz gefasst machen. Vor allem das Berliner Start-up Gorillas boomt seit der Corona-Pandemie. Nur ein Jahr nach seinem Markteintritt wird der Lieferdienst bereits mit einer Milliarde Dollar bewertet. Das Erfolgsversprechen: Lebensmittel-Lieferungen in unter zehn Minuten –  und das zu Einzelhandelspreisen. Möglich machen das Warenlager mitten in den Innenstädten und Fahrradkuriere. Nun will das bundesweit expandierende Unternehmen auch in Augsburg durchstarten.

Derzeit bezieht Gorillas Räumlichkeiten in der Karolinenstraße in Augsburg. Es handelt sich um die ehemalige Filiale der Stadtsparkasse Augsburg. Wann es konkret losgeht, ist noch offen.

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Doch was bedeutet das für das Augsburger Start-up Boxbote? Ist überhaupt noch ein Platz für einen weiteren Lieferdienst? Boxbote-Gründer Raimund Seibold äußert sich wie folgt dazu: „Ich freue mich, dass Augsburg inzwischen auch auf dem Radar der hippen Start-ups ist, das ist ein sehr positives Zeichen. Aber, wenn man die Ereignisse aus Berlin und vielen weiteren Großstädten verfolgt, prophezeie ich Gorillas eine holprige Zeit in Augsburg und das wird nicht nur am Kopfsteinpflaster liegen.“

Denn Gorillas hat in letzter Zeit mit einigen Negativ-Schlagzeilen zu kämpfen. Erst gab es Ärger bei einer Mitarbeiterversammlung zum Auftakt der Betriebsratswahlen, dann folgten auf die Kündigung eines Kuriers Streiks durch wütende Fahrer. Nun fragt man sich: Ist da vielleicht einiges zu schnell gegangen? 

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„Man merkt sehr schnell, dass es hier ausschließlich um Kapital geht und nicht um eine typische Gründerstory. Der Gorillas CEO Kagan Sümer will keine nachhaltige Firma aufbauen, sondern schnelles Wachstum, koste es, was es wolle“, ist Seibold überzeugt. Dass Gorillas nach Augsburg kommt, beunruhigt den Boxbote-Gründer nicht. Das Lebensmittel-Geschäft habe einen sehr großen Markt und biete daher Platz für diverse Player. Die Schwachstelle von Gorillas sei das Sortiment. Hier setze Boxbote an: „Es gibt eine Menge Lebensmittel-Märkte welche sehr länderspezifische Sortimente führen. Wir haben bereits heute wachsenden Erfolg mit Supermärkten wie zum Beispiel ‚Le-Fresh‘ oder ‚Tante-Emma‘“,erklärt Seibold, „das schöne am Boxbote-Konzept ist, dass wir nie einen ganzen Markt beherrschen müssen, uns reicht ein kleines Stück vom Kuchen, welches am Ende auch einen ganzen Kuchen darstellen kann.“ 

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Denn Gorillas hat in letzter Zeit mit einigen Negativ-Schlagzeilen zu kämpfen. Erst gab es Ärger bei einer Mitarbeiterversammlung zum Auftakt der Betriebsratswahlen, dann folgten auf die Kündigung eines Kuriers Streiks durch wütende Fahrer. Nun fragt man sich: Ist da vielleicht einiges zu schnell gegangen? 

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