Lechwerke AG

LEW Verteilnetz sorgt für zuverlässige Stromversorgung

Ausastarbeiten von LEW an den Leitungstrassen. Foto: LEW

Die LEW Verteilnetz GmbH (LVN) konnte im vergangenem Jahr ihren Kunden eine besonders hohe Versorgungszuverlässigkeit bieten. Mit einem neuen Bestwert von durchschnittlich nur rund sieben Minuten ohne Strom pro Kunde im gesamten Jahr, unterbot das Unternehmen seinen Wert von 2013 um fünf Minuten. Damit liegt die LVN, wie schon in den vergangenen Jahren, unter dem Bundesdurchschnitt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Grund zu feiern bei der LEW Verteilnetz GmbH (LVN): Auch im vergangenen Jahr konnten sie ihren Kunden eine hohe Versorgungs-Zuverlässigkeit bieten. Mit einem neuen Bestwert unterschritt die LVN ihren Vorjahreswert nochmals um rund fünf Minuten. Jeder Kunde im Netzgebiet war 2014 nur sieben Minuten ohne Strom aufgrund von ungeplanter Versorgungsunterbrechungen.

Theo Schmidtner verspricht weiter am Ausbau der Netzinfrastruktur zu arbeiten

„Wir sind stolz, dass wir unseren Kunden eine so hohe Zuverlässigkeit in der Versorgung bieten können. Gerade in ländlich strukturierten Regionen wie Bayerisch-Schwaben ist das nicht selbstverständlich“, sagt LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner. „Auch in Zukunft werden wir große Summen für die Instandhaltung, Erneuerung und den Ausbau der Netzinfrastruktur aufwenden.“

Niedriger SAIDI-Wert durch gewitterarmen Sommer und neue Verkabelung

Der sogenannte SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) wird jährlich von jedem Netzbetreiber erhoben. Er bezeichnet die durchschnittliche Unterbrechungsdauer in Minuten pro Jahr eines Netzkunden. Mit einberechnet bei diesem Wert sind grundsätzlich auch Störungen durch Wind und Wetter. Nur Fälle von „höherer Gewalt“ (beispielsweise Überflutungen) werden außenvorgelassen. Der niedrige SAIDI-Wert der LVN lässt sich auf den gewitterarmen Sommer und auf die Verkabelung von störungsanfälligen Freileitungsstrecken zurückführen. In den vergangen Jahren lag der Wert für das Netzgebiet der LVN stets unter dem Bundesdurchschnitt.

Ausastarbeiten gehen an 19 Firmen aus der Region

Den Winter nutzt die LVN für Ausastarbeiten an den Leitungstrassen. Hierfür engagierte das Unternehmen Spezialfirmen, welche seit Anfang Oktober im LEW-Netzgebiet Bäume und Sträucher zurückschneiden. Diese können bei der Stromversorgung zu Überschlägen führen, wenn sie zu nah an die Leitungen heranreichen. Auch umgestürzte Bäume verursachen Probleme. In diesem Jahr wendet die LVN 2,7 Millionen Euro allein für diese Ausastungen auf. Die gesamte Summe des Auftragsvolumens geht an 19 Firmen aus der Region, darunter Garten- und Landschaftspflegebetriebe, Forstbetriebe und Elektrofachfirmen. Aus Sicherheitsgründen warnen die Lechwerke zusätzlich vor allen im Wohngebieten Grundstücksbesitzer davor, Bäume, die zu nahe an Stromleitungen herangewachsen sind, selbst zu beschneiden. Stattdessen sollte die zuständige LEW-Betriebsstelle verständigt werden.

Vogel- und Naturschutz für LEW wichtig

Die LEW achtet bei diesen alljährlichen Arbeiten besonders auf die Naturschutzbestimmungen und den Vogelschutz in der Region. Um die Brutzeit bestimmter Vogelarten nicht zu stören, werden die Ausastarbeiten in den Winter gelegt. In dieser vegetationsarmen Zeit werden die Tiere nicht gestört. Die Arbeiten sollen Ende Februar abgeschlossen werden.

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Grund zu feiern bei der LEW Verteilnetz GmbH (LVN): Auch im vergangenen Jahr konnten sie ihren Kunden eine hohe Versorgungs-Zuverlässigkeit bieten. Mit einem neuen Bestwert unterschritt die LVN ihren Vorjahreswert nochmals um rund fünf Minuten. Jeder Kunde im Netzgebiet war 2014 nur sieben Minuten ohne Strom aufgrund von ungeplanter Versorgungsunterbrechungen.

Theo Schmidtner verspricht weiter am Ausbau der Netzinfrastruktur zu arbeiten

„Wir sind stolz, dass wir unseren Kunden eine so hohe Zuverlässigkeit in der Versorgung bieten können. Gerade in ländlich strukturierten Regionen wie Bayerisch-Schwaben ist das nicht selbstverständlich“, sagt LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner. „Auch in Zukunft werden wir große Summen für die Instandhaltung, Erneuerung und den Ausbau der Netzinfrastruktur aufwenden.“

Niedriger SAIDI-Wert durch gewitterarmen Sommer und neue Verkabelung

Der sogenannte SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) wird jährlich von jedem Netzbetreiber erhoben. Er bezeichnet die durchschnittliche Unterbrechungsdauer in Minuten pro Jahr eines Netzkunden. Mit einberechnet bei diesem Wert sind grundsätzlich auch Störungen durch Wind und Wetter. Nur Fälle von „höherer Gewalt“ (beispielsweise Überflutungen) werden außenvorgelassen. Der niedrige SAIDI-Wert der LVN lässt sich auf den gewitterarmen Sommer und auf die Verkabelung von störungsanfälligen Freileitungsstrecken zurückführen. In den vergangen Jahren lag der Wert für das Netzgebiet der LVN stets unter dem Bundesdurchschnitt.

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