B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
LEW starten neues Photovoltaik-Pilotprojekt
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Lechwerke AG

LEW starten neues Photovoltaik-Pilotprojekt

Neue Photovoltaikanlage an der Ausbildungsstätte der LEW. Foto: LEW/Hochgemuth

Eine neue Photovoltaikanlage an der Fassade und ein Batteriespeicher sollen die Ausbildungswerkstatt der Lechwerke möglichst ganzjährig mit Strom versorgen.

An der Außenwand ihres Ausbildungszentrums in Augsburg-Oberhausen testen die Lechwerke (LEW) erstmals den Einsatz einer Fassadenphotovoltaikanlage. Anders als Photovoltaikanlagen, die auf Dächern installiert sind, ist die Anlage darauf ausgelegt, Solarstrom möglichst ganzjährig und gleichmäßig zu erzeugen. Zum Pilotprojekt gehört auch ein Batteriespeicher. Dieser kann Solarstrom speichern und ihn bei Bedarf abgeben. Mit dieser Anlagenkonzeption möchte LEW mehr als die Hälfte des Strombedarfs seiner hauseigenen Lehrwerkstatt decken.

Stromerzeugung richtet sich nach Bedarf

Hintergrund des Projekts ist die zunehmende Bedeutung des Themas Eigenverbrauch bei Photovoltaikanlagen, um für den Kunden wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in Eigenstromversorgung sind wichtig für ein Gelingen der Energiewende. Dafür ist – in Verbindung mit einem Batteriespeicher – eine möglichst gleichmäßige Stromerzeugung sinnvoll. Bisher waren Photovoltaikanlagen darauf ausgerichtet, möglichst viel Strom zu erzeugen und ins Netz einzuspeisen, unabhängig davon, ob dieser gerade gebraucht wird oder nicht. „Die Stromerzeugung nach dem tatsächlichen Strombedarf auszurichten, ist ein richtiger und wichtiger Schritt für den Erfolg der Energiewende“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Nicht nur für Privatkunden, sondern auch für den gewerblichen Bereich können solche Lösungen interessant sein. In einer Reihe von Pilotprojekten testen wir diese innovativen Produkte auf ihre Praxistauglichkeit hin.“

Anlage funktioniert auch nachts oder bei schlechtem Wetter

Die Anlagengröße beim Pilotprojekt „LEW-Energiefassade“ ist auf die Verbrauchsdaten der Ausbildungswerkstatt von LEW ausgelegt. Bei einer Höhe von zwei Metern erstrecken sich die Solarmodule über eine Gesamtlänge von 119 Metern an der Fassade der Betriebshallen am Ausbildungszentrum. Da Sonnenstrahlen gleichmäßig über den Tag verteilt auf die senkrecht angebrachten Module treffen, erzeugt die Fassadenanlage kontinuierlich Strom. Leistungsspitzen, die als Überschuss in das Netz eingespeist werden, sind spürbar abgeflacht. Die vertikale Anbringung verhindert zudem, dass Schnee die Anlage im Winter bedeckt und die Erzeugung unterbricht. Strom, der nicht unmittelbar gebraucht wird, nimmt der Blei-Gel-Batteriespeicher auf und gibt ihn bei Bedarf wieder ab. So lässt sich die Lehrwerkstatt auch nachts oder bei unbeständigem Wetter mit Sonnenstrom versorgen. Ein weiterer Vorteil des Konzepts der Energiefassade: Sind Dächer für Photovoltaikanlagen nicht geeignet oder sollen bestehende Anlagen erweitert werden, kann eine Fassadenanlage eine interessante Alternative sein.

Werte für Interessierte online abrufbar

„Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Mit dem von der Energiefassade erzeugten Strom möchten wir ganzjährig mindestens 60 Prozent des Bedarfs der Lehrwerkstatt decken, und dadurch annähernd 100 Prozent des erzeugten Solarstromes vor Ort nutzen“, so Projektleiter Jürgen Münzer. Die Lehrwerkstatt hat einen durchschnittlichen Strombedarf von rund 90 Kilowattstunden pro Tag. „Wir sind sehr gespannt, wie sich das Konzept in der Praxis bewährt." Über die eingebaute Fernüberwachung werten die Lechwerke in den kommenden Jahren alle Daten der Anlage aus. Ein erstes Zwischenfazit liegt voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres vor. Schon jetzt sind der Anlagensteckbrief und die Energiebilanz auf der Internetseite der Lechwerke einsehbar. In einer benutzerfreundlichen Übersicht erfahren Interessierte unter anderem, ob Solarstrom eingespeist, die Batterie entladen oder Strom aus dem Netz bezogen wurde.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema