Erneuerbare Energien

LEW sieht in der Photovoltaik ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld

Dr. Markus Litpher und Norbert Schürmann, die Vorstände der Lechwerke AG. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Lechwerke AG (LEW) blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. So konnten die Vorjahreswerte nicht in allen Bereichen erreicht werden. Was sich 2017 hingegen auf Rekordniveau bewegte, waren die Investitionen.

„Die Investitionen bewegen sich seit Jahren auf Rekordniveau und haben im Geschäftsjahr 2017 mit 107 Millionen Euro einen neuen Höchststand in unserer Unternehmens-Geschichte erreicht. Der Großteil der Investitionen fließt ins Netz“, erklärte Dr. Markus Litpher, Vorstand der Lechwerke AG, im Zuge der Bilanzpressekonferenz. Nach aktuellen Planungen soll das hohe Niveau der Investitionen auch im laufenden Geschäftsjahr 2018 gehalten werden.

„In der Photovoltaik sehen wir ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld“

Besonders im Bereich Photovoltaik soll sich einiges tun. Aktuell werden 5,7 Milliarden Kilowattstunden aus dezentralen Energieanlagen ins LEW-Netz eingespeist. Davon stammen 1,6 Milliarden Kilowattstunden aus Photovoltaikanlagen der Region. „In der Photovoltaik sehen wir ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. In einer Reihe von Projekten bauen wir deshalb derzeit eigene PV-Erzeugungs-Kapazitäten auf. Zum Teil handelt es sich dabei um größere Freiflächen-Anlagen, die wir auf eigenen Grundstücken errichten. In diesen Tagen geht in Biessenhofen eine Anlage mit einer Leistung von 750 Kilowatt in Betrieb. Weitere Anlagen werden folgen“, betonte Norbert Schürmann, Vorstand der LEW.

Neue Projekte in Planung

Auch mit der Stadt Gersthofen sind die Lechwerke diesbezüglich bereits für eine weitere Anlage im Gespräch. „Es ist geplant, dass in diesem Jahr noch drei bis vier weitere Projekte umgesetzt werden sollen“, so Schürmann. „Auch Dachflächen an unseren Gebäuden nutzen wir für die Erzeugung von Strom: In diesem Jahr planen wir an knapp einem Dutzend Standorten die Installation von PV-Anlagen auf Dächern. Aktuell in Umsetzung sind Projekte in Gersthofen, Königsbrunn und Oberottmarshausen. Insgesamt planen wir für 2018 eigene PV-Erzeugung mit einer Gesamtleistung von rund drei Megawatt aufzubauen“, erklärte Schürmann.

Anteil der erneuerbaren Energien bei mehr als 75 Prozent

Um das dezentrale Energiesystem betreiben zu können, ist ein starkes Verteilnetz Voraussetzung. So haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag die Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien weiter nach oben gesetzt. Bis 2030 sollen bereits 65 Prozent, statt wie bislang 50 Prozent, des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Die Lechwerke erreichen bereits einen Wert von über 75 Prozent. Damit steigen allerdings auch die Anforderungen an die Netze.

Netzinvestitionen in Höhe von 260 Millionen Euro geplant

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir rund 700 Millionen Euro in das Stromverteilnetz unserer Region investiert. Wir planen für die kommenden drei Jahre mit Netzinvestitionen in Höhe von 260 Millionen Euro. Mittel, die für die Versorgungs-Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Stromnetzes unserer Region gut eingesetzt sind“, ist sich Dr. Litpher sicher.

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Die Lechwerke AG (LEW) blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. So konnten die Vorjahreswerte nicht in allen Bereichen erreicht werden. Was sich 2017 hingegen auf Rekordniveau bewegte, waren die Investitionen.

„Die Investitionen bewegen sich seit Jahren auf Rekordniveau und haben im Geschäftsjahr 2017 mit 107 Millionen Euro einen neuen Höchststand in unserer Unternehmens-Geschichte erreicht. Der Großteil der Investitionen fließt ins Netz“, erklärte Dr. Markus Litpher, Vorstand der Lechwerke AG, im Zuge der Bilanzpressekonferenz. Nach aktuellen Planungen soll das hohe Niveau der Investitionen auch im laufenden Geschäftsjahr 2018 gehalten werden.

„In der Photovoltaik sehen wir ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld“

Besonders im Bereich Photovoltaik soll sich einiges tun. Aktuell werden 5,7 Milliarden Kilowattstunden aus dezentralen Energieanlagen ins LEW-Netz eingespeist. Davon stammen 1,6 Milliarden Kilowattstunden aus Photovoltaikanlagen der Region. „In der Photovoltaik sehen wir ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. In einer Reihe von Projekten bauen wir deshalb derzeit eigene PV-Erzeugungs-Kapazitäten auf. Zum Teil handelt es sich dabei um größere Freiflächen-Anlagen, die wir auf eigenen Grundstücken errichten. In diesen Tagen geht in Biessenhofen eine Anlage mit einer Leistung von 750 Kilowatt in Betrieb. Weitere Anlagen werden folgen“, betonte Norbert Schürmann, Vorstand der LEW.

Neue Projekte in Planung

Auch mit der Stadt Gersthofen sind die Lechwerke diesbezüglich bereits für eine weitere Anlage im Gespräch. „Es ist geplant, dass in diesem Jahr noch drei bis vier weitere Projekte umgesetzt werden sollen“, so Schürmann. „Auch Dachflächen an unseren Gebäuden nutzen wir für die Erzeugung von Strom: In diesem Jahr planen wir an knapp einem Dutzend Standorten die Installation von PV-Anlagen auf Dächern. Aktuell in Umsetzung sind Projekte in Gersthofen, Königsbrunn und Oberottmarshausen. Insgesamt planen wir für 2018 eigene PV-Erzeugung mit einer Gesamtleistung von rund drei Megawatt aufzubauen“, erklärte Schürmann.

Anteil der erneuerbaren Energien bei mehr als 75 Prozent

Um das dezentrale Energiesystem betreiben zu können, ist ein starkes Verteilnetz Voraussetzung. So haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag die Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien weiter nach oben gesetzt. Bis 2030 sollen bereits 65 Prozent, statt wie bislang 50 Prozent, des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Die Lechwerke erreichen bereits einen Wert von über 75 Prozent. Damit steigen allerdings auch die Anforderungen an die Netze.

Netzinvestitionen in Höhe von 260 Millionen Euro geplant

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir rund 700 Millionen Euro in das Stromverteilnetz unserer Region investiert. Wir planen für die kommenden drei Jahre mit Netzinvestitionen in Höhe von 260 Millionen Euro. Mittel, die für die Versorgungs-Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Stromnetzes unserer Region gut eingesetzt sind“, ist sich Dr. Litpher sicher.

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