Regionales Versorgungsunternehmen

LEW: Energieversorgung trotz Corona-Krise sichergestellt

Das Geschäftsjahr 2019 der LEW-Gruppe war ein voller Erfolg. Das sagen die Zahlen des Vorjahres.

Die Lechwerke AG (LEW) zieht nun eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2019. So stieg der Absatz im Stromsegment um 5,5 Prozent auf 17,7 Milliarden Kilowattstunden. Der Gasabsatz erhöhte sich auf 2,9 Milliarden Kilowattstunden. Hierbei handelt es sich um eine Steigerung von 46,8 Prozent.

Somit erreichte die LEW-Gruppe insgesamt einen Umsatz von 1,68 Milliarden Euro. Diese Summe erreiche allerdings nicht den Umsatz des Vorjahres. Das lasse sich, laut Pressemitteilung, auf die branchenweite, bilanztechnische Ausweisänderung von EEG-Vergütungen zurückführen.

Investitionen im Glasfaserausbau

2019 war bei der LEW-Gruppe das Jahr der Investitionen. So stiegen diese um 22 Prozent auf 131,8 Millionen Euro. Grund für den rapiden Bereich seien die Geschäfte im Glasfasersegment. Der Investitionsschwerpunkt der LEW liege allerdings weiterhin im regionalen Stromnetz. So flossen hier allein im Jahr 2019 rund 90 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung des Netzes.

Dividendenausschüttung auf Vorjahresniveau

Ausschlaggebend für die Dividende der Lechwerke AG sei der Bilanzgewinn nach dem Handelsgesetzbuch. Dieser liege 2019 sowie 2018 auf derselben Höhe: 99,3 Millionen Euro. Aus diesem Grund soll bei der Hauptversammlung im Juni 2020 eine Dividendenausschüttung auf Niveau des Vorjahres vorgeschlagen werden. Dies entsprächen 2,80 Euro je Stückaktie.

Stromversorgung trotz Corona-Krise

Doch auch die LEW-Gruppe hat mit der aktuellen Corona-Krise zu kämpfen. Als Versorgungsunternehmen trägt sie eine hohe Verantwortung gegenüber der Region.

„Eine gesicherte Energieversorgung ist in dieser Situation wichtiger denn je. Sie ist Basis dafür, dass wichtige Bereiche unseres Lebens, Wirtschaft, Handel und das Gesundheitssystem weiter funktionieren können“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher. „Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LEW-Gruppe tun wir alles dafür, dass sich die Menschen in der Region auf eine sichere Versorgung verlassen können.“

So habe das Unternehmen bereits wichtige Maßnahmen ergriffen, um das Infektionsrisiko so gering wie nur möglich zu halten. Für den Netzbetrieb und andere geschäftskritische Bereiche sollen bereits Notfallpläne bereitstehen. Mit diesen soll der Betrieb sichergestellt werden. Im Netz- sowie Telekommunikationsbereich sollen alle Baumaßnahmen und Instandhaltungsarbeiten so weit wie möglich weiterlaufen. Zudem gelten LEW-weit Regelungen zu Hygiene, Abstandswahrung sowie Homeoffice. Trotzdem sei die LEW weiterhin telefonisch, online oder per E-Mail erreichbar.

Geschäftsjahr 2020

Auch das laufende Geschäftsjahr möchte die LEW-Gruppe möglichst erfolgreich gestalten. So wird das Stromnetz bereits laufend ausgebaut. Auch das gesamte Produktportfolio soll stetig weiterentwickelt werden. Unter anderem setze LEW weiterhin auf Ökostrom und möchte hier das Angebot weiter ausbauen.

Die Lechwerke AG plane auch den Teilbetrieb „Netzanlagen“ auf das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz GmbH zu übertragen. Mit dem Schritt soll eine stringentere Aufstellung gewährleistet und gleichzeitig veränderten regulatorischen Anforderungen in der Zukunft Rechnung getragen werden. Auf das operative Alltagsgeschäft habe die Ausgliederung keine Auswirkungen. Vorstand und Aufsichtsrat sollen sich bereits für die Maßnahme ausgesprochen haben. Sie bedarf nun noch der Zustimmung der Hauptversammlung.

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