Corona-Krise

Corona-Soforthilfe: Weitere Verbesserungen beschlossen

Hubert Aiwanger hat den Bayerischen Ministerrat dazu überzeugt, die Corona-Soforthilfe zu verbessern. Was genau beschlossen wurde und was sich ändern wird.

Erhöht wurde die Unterstützung von Firmen von 5.000 EUR auf 9.000 Euro bei bis zu fünf Mitarbeitern, von 7.500 auf 15.000 Euro bei sechs bis zehn Mitarbeitern, zwischen elf und 50 Beschäftigten von derzeit 15.000 auf maximal 30.000 Euro. Unternehmen bis 250 Mitarbeiter erhalten aus dem bayerischen Soforthilfe-Programm statt 30.000 nun bis zu 50.000 Euro.

Antragsvoraussetzungen für Corona-Soforthilfe gelockert


Zudem wurden auch die Antragsvoraussetzungen für die Soforthilfe noch einmal gelockert. Ab sofort gilt: Der Antragsteller muss glaubhaft versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Diese Schwierigkeiten müssen seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand wie beispielsweise gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten zu zahlen. „Wir unterstützen bayerische Unternehmen rasch und unbürokratisch, damit sie ihren Betrieb aufrechterhalten können und nicht in Insolvenz geraten“, betont Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. 

Wer einen Liquiditätsengpass hat und bereits zuvor einen Antrag auf bayerische Soforthilfe gestellt hatte (bis zu 5.000 Euro beziehungsweise bis zu 7.500 Euro), der kann einen Folgeantrag stellen um die Differenz zur neuen, höheren Summe auszugleichen.

Corona-Bundessoforthilfen sind freigesetzt


Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Solo-Selbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht seit 30. März. Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Bundesländern geeinigt. Seitdem können die Anträge bei den jeweils zuständigen Ansprechpartnern gestellt werden.

Dazu erklärte Aiwanger: „Bayern hat deutschlandweit das erste Soforthilfeprogramm auf den Weg gebracht. Es ist gut, dass der Bund uns nun gefolgt ist und wir die Programme im Sinne der Firmen verzahnt haben. Wichtig ist, dass die Menschen schnell und unbürokratisch an das Geld kommen. In Bayern arbeiten wir derzeit an einer Online-Beantragung, die in den nächsten Tagen fertig programmiert sein wird und das Verfahren weiter beschleunigt.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Corona-Krise

Corona-Soforthilfe: Weitere Verbesserungen beschlossen

Hubert Aiwanger hat den Bayerischen Ministerrat dazu überzeugt, die Corona-Soforthilfe zu verbessern. Was genau beschlossen wurde und was sich ändern wird.

Erhöht wurde die Unterstützung von Firmen von 5.000 EUR auf 9.000 Euro bei bis zu fünf Mitarbeitern, von 7.500 auf 15.000 Euro bei sechs bis zehn Mitarbeitern, zwischen elf und 50 Beschäftigten von derzeit 15.000 auf maximal 30.000 Euro. Unternehmen bis 250 Mitarbeiter erhalten aus dem bayerischen Soforthilfe-Programm statt 30.000 nun bis zu 50.000 Euro.

Antragsvoraussetzungen für Corona-Soforthilfe gelockert


Zudem wurden auch die Antragsvoraussetzungen für die Soforthilfe noch einmal gelockert. Ab sofort gilt: Der Antragsteller muss glaubhaft versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Diese Schwierigkeiten müssen seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand wie beispielsweise gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten zu zahlen. „Wir unterstützen bayerische Unternehmen rasch und unbürokratisch, damit sie ihren Betrieb aufrechterhalten können und nicht in Insolvenz geraten“, betont Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. 

Wer einen Liquiditätsengpass hat und bereits zuvor einen Antrag auf bayerische Soforthilfe gestellt hatte (bis zu 5.000 Euro beziehungsweise bis zu 7.500 Euro), der kann einen Folgeantrag stellen um die Differenz zur neuen, höheren Summe auszugleichen.

Corona-Bundessoforthilfen sind freigesetzt


Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Solo-Selbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht seit 30. März. Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Bundesländern geeinigt. Seitdem können die Anträge bei den jeweils zuständigen Ansprechpartnern gestellt werden.

Dazu erklärte Aiwanger: „Bayern hat deutschlandweit das erste Soforthilfeprogramm auf den Weg gebracht. Es ist gut, dass der Bund uns nun gefolgt ist und wir die Programme im Sinne der Firmen verzahnt haben. Wichtig ist, dass die Menschen schnell und unbürokratisch an das Geld kommen. In Bayern arbeiten wir derzeit an einer Online-Beantragung, die in den nächsten Tagen fertig programmiert sein wird und das Verfahren weiter beschleunigt.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben