Bilanz 2018

LEW: Einbußen aus Wasserkraft erfolgreich getrotzt

Die Lechwerke AG (LEW) musste sich im Geschäftsjahr 2018 nicht nur in einem herausfordernden Marktumfeld behaupten, sondern auch Einbußen bei der Stromerzeugung durch Wasserkraft hinnehmen. Grund zur Sorge gibt es bei dem Augsburger Energieversorger trotzdem nicht.

„2018 war dem Deutschen Wetterdienst zufolge eines der niederschlagsärmsten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Messungen 1881. Die Erzeugung in unseren eigenen und vertraglich gebundenen Wasserkraftwerken lag 2018 deshalb bei insgesamt nur 730 Gigawattstunden – 13 Prozent weniger als im Vorjahr“, erläuterte LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann im Rahmen der jüngsten Bilanzpressekonferenz. Doch Einflüsse wie diese lassen sich nicht steuer, erklärte Schürmann.

Rekordergebnisse durch Photovoltaik

Was die Stromproduktion in Wasserkraftwerken erschwerte, kam im Gegenzug der Photovoltaik zugute. So hat LEW in diesem Bereich Rekordergebnisse erzielt. Insgesamt wurden 1.680 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Rund 470.000 Durchschnittshaushalte könnten damit rein rechnerisch ein ganzes Jahr mit Strom versorgt werden.

Hohe Investitionen in regenerative, dezentrale Stromversorgung

Regenerative, dezentrale Stromversorgung kennzeichnet auch sonst das Gesamtjahr der LEW. So hat das Unternehmen den Bestand an Photovoltaik-, Biogas-, Wasserkraft- und Windkraftanlagen deutlich erhöht. Insgesamt sind damit 2.500 Anlagen mehr als im Vorjahr angeschlossen. Rein rechnerisch decken diese insgesamt 75.000 Anlagen den jährlichen Strombedarf von mehr als 1,6 Millionen Haushalten.

Die Investitionen in den Bereich haben sich damit ausgezahlt. „Auf unseren eigenen Gebäuden haben wir 15 Dachanlagen mit einem Leistungsspektrum von 22 bis 100 Kilowatt peak installiert“, so Schürmann über das vergangene Geschäftsjahr. „Zusätzlich haben wir auch zwei größere Freiflächenanlagen mit je etwa 750 Kilowatt peak gebaut – in Biessenhofen und in Gersthofen. Weitere Anlagen sind derzeit im Bau beziehungsweise geplant.“

Hohe Investitionen in Planung

Auch sonst will die LEW ihre Investitionen 2019 noch einmal deutlich erhöhen. „Das liegt vor allem an der Glasfasererschließung der acht Kommunen für LEW Highspeed“, beschrieb LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher die Pläne. Das Paket LEW Highspeed wurde 2018 erstmals aufgelegt. In diesem Rahmen hat das Unternehmen einen Glasfaserdirektanschluss und LEW Highspeed in Privathaushalte ausgewählter Kommunen gebracht. Das Paket LEW Highspeed umfasst Internet, Telefon und TV. Die acht Pilotkommunen liegen in den Landkreisen Augsburg, Günzburg, Landsberg und Unterallgäu. LEW investiert hier einen Betrag im unteren, zweistelligen Millionenbereich.

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„2018 war dem Deutschen Wetterdienst zufolge eines der niederschlagsärmsten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Messungen 1881. Die Erzeugung in unseren eigenen und vertraglich gebundenen Wasserkraftwerken lag 2018 deshalb bei insgesamt nur 730 Gigawattstunden – 13 Prozent weniger als im Vorjahr“, erläuterte LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann im Rahmen der jüngsten Bilanzpressekonferenz. Doch Einflüsse wie diese lassen sich nicht steuer, erklärte Schürmann.

Rekordergebnisse durch Photovoltaik

Was die Stromproduktion in Wasserkraftwerken erschwerte, kam im Gegenzug der Photovoltaik zugute. So hat LEW in diesem Bereich Rekordergebnisse erzielt. Insgesamt wurden 1.680 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Rund 470.000 Durchschnittshaushalte könnten damit rein rechnerisch ein ganzes Jahr mit Strom versorgt werden.

Hohe Investitionen in regenerative, dezentrale Stromversorgung

Regenerative, dezentrale Stromversorgung kennzeichnet auch sonst das Gesamtjahr der LEW. So hat das Unternehmen den Bestand an Photovoltaik-, Biogas-, Wasserkraft- und Windkraftanlagen deutlich erhöht. Insgesamt sind damit 2.500 Anlagen mehr als im Vorjahr angeschlossen. Rein rechnerisch decken diese insgesamt 75.000 Anlagen den jährlichen Strombedarf von mehr als 1,6 Millionen Haushalten.

Die Investitionen in den Bereich haben sich damit ausgezahlt. „Auf unseren eigenen Gebäuden haben wir 15 Dachanlagen mit einem Leistungsspektrum von 22 bis 100 Kilowatt peak installiert“, so Schürmann über das vergangene Geschäftsjahr. „Zusätzlich haben wir auch zwei größere Freiflächenanlagen mit je etwa 750 Kilowatt peak gebaut – in Biessenhofen und in Gersthofen. Weitere Anlagen sind derzeit im Bau beziehungsweise geplant.“

Hohe Investitionen in Planung

Auch sonst will die LEW ihre Investitionen 2019 noch einmal deutlich erhöhen. „Das liegt vor allem an der Glasfasererschließung der acht Kommunen für LEW Highspeed“, beschrieb LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher die Pläne. Das Paket LEW Highspeed wurde 2018 erstmals aufgelegt. In diesem Rahmen hat das Unternehmen einen Glasfaserdirektanschluss und LEW Highspeed in Privathaushalte ausgewählter Kommunen gebracht. Das Paket LEW Highspeed umfasst Internet, Telefon und TV. Die acht Pilotkommunen liegen in den Landkreisen Augsburg, Günzburg, Landsberg und Unterallgäu. LEW investiert hier einen Betrag im unteren, zweistelligen Millionenbereich.

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