Elektromobilität

LEW: Neue Ladestation für E-Autos in Wertingen

Die Lechwerke haben in Wertingen die erste Gleichstrom-Schnelladestation in Betrieb genommen. Damit soll der Akku des E-Autos in einer halben Stunde voll sein.

An der Esso-Tankstelle in der Augsburger Straße haben die Lechwerke die neue Ladestation installiert. Sie ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)- Schnellladesäulen, die über das  „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird. 

Elektromobilität funktioniert nur mit flächendeckender Infrastruktur

Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen errichtet. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, erklärt Michael Kratzer, der Leiter des Key Account beim Großkundenvertrieb der Lechwerke, der die Ladestation am Standort Wertingen initiiert hat.

„Wir sind der größte Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

Die Infrastruktur wird hinsichtlich neuer Ladestationen angepasst

Das eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren garantiert ist.

Ladestationen werden günstig platziert

Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Wertingen steht nur wenige hundert Meter von der Staatsstraße 2033 entfernt. „Durch die Nähe zur Umgehungsstraße ist der Standort ideal. Und während des Ladens können sich die Fahrer bei uns im Shop an der Kaffeetheke stärken, oder die Zeit für eine Innenreinigung ihres Fahrzeugs nutzen, denn die Ladesäule steht direkt neben dem SB-Staubsauger“, erklärt Tankstellenbetreiber Karl Klein.

Schnelles Laden ist essentiell für das Elektromobilitäts-Konzept der Stadt Wertingen

Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist. „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema“, erklärt Willy Lehmeier, Erster Bürgermeister von Wertingen. „Die LEW Schnellladesäule ist eine große Bereicherung für die Stadt, denn sie fügt sich hervorragend in unser Elektromobilitätskonzept ein, das Mitte dieses Jahres fertiggestellt wird.“

Weitere Ladesäulen stehen bereits im Landkreis Dillingen

Im Landkreis Dillingen gibt es ebenfalls drei weitere öffentliche LEW-AC-Ladesäulen: In Bissingen, Höchstädt und Lauingen. Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds.

Der Ausbau wird finanziell gefördert

Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden. Die rund 60 neuen Ladesäulen, die LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region in Betrieb genommen hat, kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Sie werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Erneuerbare Energien sind durch die Förderung garantiert

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei aber nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

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Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen errichtet. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, erklärt Michael Kratzer, der Leiter des Key Account beim Großkundenvertrieb der Lechwerke, der die Ladestation am Standort Wertingen initiiert hat.

„Wir sind der größte Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

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Ladestationen werden günstig platziert

Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Wertingen steht nur wenige hundert Meter von der Staatsstraße 2033 entfernt. „Durch die Nähe zur Umgehungsstraße ist der Standort ideal. Und während des Ladens können sich die Fahrer bei uns im Shop an der Kaffeetheke stärken, oder die Zeit für eine Innenreinigung ihres Fahrzeugs nutzen, denn die Ladesäule steht direkt neben dem SB-Staubsauger“, erklärt Tankstellenbetreiber Karl Klein.

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Weitere Ladesäulen stehen bereits im Landkreis Dillingen

Im Landkreis Dillingen gibt es ebenfalls drei weitere öffentliche LEW-AC-Ladesäulen: In Bissingen, Höchstädt und Lauingen. Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds.

Der Ausbau wird finanziell gefördert

Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden. Die rund 60 neuen Ladesäulen, die LEW in den vergangenen Monaten in der gesamten Region in Betrieb genommen hat, kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Sie werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

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