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LEW: 60 neue E-Auto Ladestationen in der Region
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Elektromobilität

LEW: 60 neue E-Auto Ladestationen in der Region

LEW-Vorstand Norbert Schürmann und Kauferings Erste Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler (v.l.n.r.) nahmen die Schnellladestation offiziell in Betrieb. Foto: Bleier / LEW

Den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos erklärt die LEW für besonders wichtig. Deswegen wurden 1,5 Millionen Euro in 60 neue Ladestationen investiert.

Mit der Inbetriebnahme einer Gleichstrom-Schnellladestation im oberbayerischen Kaufering hat die Lechwerke AG (LEW) das Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur in ihrem Gebiet offiziell abgeschlossen. Im Rahmen des Förderprogramms hat LEW in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen errichtet, darunter 16 Gleichstrom-Schnelllader.

Der Ausbau liegt im Plan

„Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagte LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Wir sind größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Region und Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Mit unseren insgesamt 270 Ladepunkten liegen wir beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in unserer Region voll im Plan. Nun sind die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen. Dann wird sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln.“

Klaus Bonhoff: Bis 2030 werden 10 Millionen E-Autos benötigt

„Wir haben ein großes Interesse für das Bundesförderprogramm für Ladeinfrastruktur erlebt – der Ausbau des Netzes schreitet voran“, erklärte Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie), die die Umsetzung der Förderrichtlinie koordiniert. „Das ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Markthochlauf von Elektromobilität mit Batterie, denn wir brauchen in Deutschland bis zum Jahr 2030 10 Millionen Fahrzeuge mit null Emissionen auf den Straßen, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Mit ihren jetzt 60 neuen Ladesäulen leisten die Lechwerke einen wichtigen Beitrag dazu.“

Strom für Ladestationen ausschließlich regenerativ

Das eigens von LEW entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst.

Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.

1,5 Millionen Euro sind investiert

Die rund 60 neuen Ladesäulen kosteten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und wurden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Über die LEW-Gruppe

Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört mehrheitlich zu innogy SE, einem führenden deutschen Energieunternehmen.

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