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Leiser-Gruppe startet erneut ein Schutzschirm-Verfahren
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Sanierung in Eigenverwaltung

Leiser-Gruppe startet erneut ein Schutzschirm-Verfahren

 Die Augsburger Leiser-Filiale. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Geschäftsführung der Leiser-Gruppe entschloss sich, alle Gesellschaften der Gruppe im Rahmen eines Schutzschirm-Verfahrens zu sanieren. Ziel sei eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen verschärfter Markt-Bedingungen. Es ist nicht das erste Mal, dass Leiser die Insolvenz droht.

Das Amtsgericht Augsburg gab den entsprechenden Anträgen am 24. März 2017 statt. Die Leiser-Gruppe darf sich damit in einem Schutzschirm-Verfahren sanieren. Dies verläuft in Eigenverwaltung. Die Geschäftsführung der Leiser-Gruppe beantragte dazu, die Sachwalter Arndt Geiwitz, Patrick Wahren und Christian Plail von der Sozietät Schneider Geiwitz zu bestellen. Alle Verfahrens-Voraussetzungen, beginnend bei der testierten Zahlungsfähigkeit aller Gesellschaften, wurden durch diese vollumfänglich erfüllt.

Gute Ergebnisse 2015 und 2016

Die Geschäftsführung der Leiser-Gruppe gibt weiter an, dass alle Gesellschaften in den letzten beiden Geschäftsjahren 2015 und 2016 positive Bilanz-Ergebnisse erzielen konnten. Trotz eines „sehr herausfordernden Marktumfeld“ konnten diese Gewinne nach Steuern vorweisen. „Dieses ist Ausdruck fortdauernder, erfolgreicher Anpassungen der Gruppe an die sich verändernden Bedingungen im Schuh-Facheinzelhandel“, heißt es in einem Schreiben.

Leiser-Gruppe sieht Risiken auf sich zukommen

Dennoch befürchtet die Geschäftsführung die Fähigkeit zu verlieren, die notwendige Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Es würden weiterhin verschärfende Markt-Bedingungen erwartet. Ein Risiko bestünde insbesondere in den relevanten Steuerungskosten der Flächen-Produktivität.

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Im Sanierungs- und Restrukturierungs-Prozess durch das Schutzschirm-Verfahren will die Leiser-Gruppe nun die Basis für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit legen. Zu den Herausforderungen zählt die Leiser-Geschäftsführung eine weitere Flächen-Optimierung und die vorschreitende Digitalisierung.

Leiser sanierte sich bereits 2012

Schon 2012 kämpfte Leiser als bayernweit erstes Unternehmen gegen eine Insolvenz per Schutzschirm-Verfahren. Dieses wurde erst zum 1. März 2012 in Deutschland eingeführt. Im Rahmen des Sanierungsplans wurden über 400 Stellen gestrichen und über ein Drittel der Filialen geschlossen. Von der Schließung betroffen war auch die Augsburger Filiale am Moritzplatz. In der Annastraße tauchten im Sommer 2012 ebenfalls Schilder auf, die Filiale würde schließen. Der Standort konnte entgegen den Befürchtungen aber erhalten werden.

Mehr zur Leiser-Gruppe

Seit 1891 in Berlin beheimatet, gehört Leiser zu den führenden Schuhfachgeschäften in Deutschland. Das Traditions-Unternehmen hat sich auf den Schuhhandel spezialisiert. Leiser ist in mehr als 40 Filialen in Deutschland und einer Filiale in Prag vertreten. Die höchste Dichte an Standorten weist Berlin auf. Unter dem Dach der Gruppe sind heute sieben verschiedene Firmierungen vereint – neben Leiser die Häuser Elsner Schuh, Lanz, Hoffmann, Holzäpfel, Putschky und Tizian. Rund 1.000 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. Der Sitz der aus Berlin stammenden Gesellschaft liegt in Augsburg. Sie wird von Steffen Liebich und Frank Pohl geführt.

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