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Leiser kämpft gegen die Insolvenz
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Schneider Geiwitz & Partner/ Unternehmensgruppe Leiser

Leiser kämpft gegen die Insolvenz

Unternehmensgruppe Leiser und Schuhhof

Verliert Augsburg ein weiteres Traditionsgeschäft? Die Unternehmensgruppe Leiser und Schuhhof beschreitet im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit neue Wege – als erstes Unternehmen in Bayern.

Das sogenannte Schutzschirmverfahren der drei Unternehmen Leiser, Leiser Holding und Schuhhof ist eines der ersten dieser Art in Deutschland und das erste in Bayern. Mit Hilfe dreier Partner der Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner, die zu vorläufigen Sachverwaltern des Verfahrens bestellt wurden, wurde am Amtsgericht Augsburg der Antrag auf die Einleitung eines Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung und Setzung einer Frist zur Vorlage von Insolvenzplänen (Schutzschirmverfahren) gestellt.

Sanierungsplan in Eigenregie

Erst seit dem 1. März 2012 gibt es das Schutzschirmverfahren, eine Regelung aus dem neuen Insolvenzrecht. Dem Unternehmen soll - ähnlich wie beim amerikanischen Chapter 11 - die Möglichkeit gegeben werden, ohne drohende Zwangsvollstreckungen einen Sanierungsplan in Eigenregie aufzustellen.

Mit dieser neuen Möglichkeit sollen Unternehmen dazu angeregt werden, früher mit Hilfe des Insolvenzrechts Maßnahmen zu ergreifen, bevor der eingetretene Schaden im Unternehmen zu groß ist.

Nach manroland und Schlecker jetzt Leiser

Die Erstellung des Insolvenzplans und die Neustrukturierung des Unternehmens wird von sogenannten Sachverwaltern - in der Regel erfahrene Insolvenzverwalter - begleitet.  In diesem Fall die Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner, die in jüngster Zeit auch für die Insolvenz von manroland, Schlecker und deren Tochter IhrPlatz beauftragt wurden. Nun wurde Wirtschaftsprüfer Arndt Geiwitz als vorläufiger Sachwalter der Leiser Fabrikations- und Handelsgesellschaft GmbH & Co KG benannt, vorläufiger Sachwalter der Leiser Handelsgesellschaft mbH ist RA Christian Plail und zum vorläufigen Sachwalter der Schuhhof GmbH ist Wirtschaftsprüfer Patrick Wahren bestellt worden.

Der Geschäftsbetrieb bei Leiser läuft weiter

In der Phase der Eigenverwaltung hat die Geschäftsführung volle Entscheidungsbefugnisse. Daher kann der Geschäftsbetrieb der Unternehmensgruppe Leiser in den kommenden drei Monaten uneingeschränkt fortgesetzt werden. Bis zum 23. Juni 2012 muss dem Amtsgericht Augsburg ein mit den Gläubigern abgestimmter Insolvenzplan vorliegen.

Über Leiser

Die Unternehmensgruppe Leiser und Schuhhof verfügt über mehr als 130 Filialen in Deutschland. Der Jahresumsatz lag 2011 bei annähernd 200 Mio. EUR. Umsatz. Annähernd 1.400 Mitarbeiter (857 bei Leiser, 133 bei Leiser Holding und 397 bei Schuhhof) sind in der Unternehmensgruppe beschäftigt, die seit über 120 Jahren besteht. Die drei Gesellschaften gehören zur Augsburger Bahner Gruppe.

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