Berufliche Fortbildung

Lehrgang Sozialwirt feiert 20-jähriges Jubiläum am bfz Augsburg

Die Sozialwirte des bfz Augsburg auf ihrem Treffen nach 20 Jahren. Foto: bfz Augsburg
Vor mehr als 20 Jahren startete am bfz Augsburg eine damals noch recht neue zweieinhalbjährige berufsbegleitende Weiterbildung: Der Lehrgang zum Sozialwirt. Die Absolventen des Jahrgangs 1996 trafen sich nun zum 20-jährigen Jubiläum.

Mit dabei war auch die damalige Seminarleitung Mechthild Deschler, die auch heute noch die laufenden „SOWI“-Kurse im bfz betreut. Die Freude über das Wiedersehen in alter Runde war auf allen Seiten groß. Schnell wurde klar: Eine Zeit, in der man Freud und Leid, ein Auf und Ab sowie Hoffnung und Sorge miteinander geteilt hat, schweißt zusammen – offensichtlich auch über Jahrzehnte.

Damals ein Tabu

Es ging damals wie heute um eine anspruchsvolle Qualifikation in Sachen Betriebswirtschaft und Management. 1996 waren diese zwei Themenfelder für den sozialen Bereich noch ein absolutes Tabu: Mit sozialen Dienstleistungen Geld verdienen? Unmöglich. Angetreten waren dennoch zielstrebige, bildungswillige, aufgeschlossene und realitätsnahe Fach- und Führungskräfte aus dem Sozial-und Gesundheitswesen. Man lernte EDV, Öffentliches Rechnungswesen und Unternehmenskonzepte. Nach 920 berufsbegleitenden Unterrichtsstunden, 18 Leistungsnachweisen und einem Unterrichtswochenende im Allgäu zum Thema Teammanagement, durften die Teilnehmer an der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung vor der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten, dem damaligen Kooperationspartner, teilnehmen. Und plötzlich waren die frischgebackenen Sozialwirte am Ziel: Sie hatten eine anspruchsvolle betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation erworben und jede Menge beruflicher Ideen im Kopf.

Das machen die Absolventen von damals heute

Alle ehemaligen Kursteilnehmer haben einen höchst spannenden und beeindruckenden beruflichen Weg genommen. Eine Teilnehmerin eröffnete noch während des Lehrgangs unter dem Beisein der damaligen Sozial- und Gesundheitsministerin Barbara Stamm das erste private Pflegeheim im Landkreis Augsburg. Heute ist das Pflegezentrum Ederer in Königsbrunn eine Einrichtung mit nahezu 200 Mitarbeitern sowie einem breitgefächerten Angebot rund um das Thema Pflege und Betreuung im Alter. Zwei Heilerziehungspfleger bewarben sich nach der Weiterbildung erfolgreich als Einrichtungsleiter. Roman Wagenknecht arbeitet bis heute für die Lebenshilfe Donau-Iller, Andreas Bader leitet heute das Caritas-Seniorenzentrum St. Raphael in Augsburg. Monika Wottrich ist heute als Interimsmanagerin und Referentin im Gesundheitswesen tätig, Johanna Möst arbeitet als Beraterin in der Fachstelle für pflegende Angehörige beim Landratsamt Aichach-Friedberg.

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Mit dabei war auch die damalige Seminarleitung Mechthild Deschler, die auch heute noch die laufenden „SOWI“-Kurse im bfz betreut. Die Freude über das Wiedersehen in alter Runde war auf allen Seiten groß. Schnell wurde klar: Eine Zeit, in der man Freud und Leid, ein Auf und Ab sowie Hoffnung und Sorge miteinander geteilt hat, schweißt zusammen – offensichtlich auch über Jahrzehnte.

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Es ging damals wie heute um eine anspruchsvolle Qualifikation in Sachen Betriebswirtschaft und Management. 1996 waren diese zwei Themenfelder für den sozialen Bereich noch ein absolutes Tabu: Mit sozialen Dienstleistungen Geld verdienen? Unmöglich. Angetreten waren dennoch zielstrebige, bildungswillige, aufgeschlossene und realitätsnahe Fach- und Führungskräfte aus dem Sozial-und Gesundheitswesen. Man lernte EDV, Öffentliches Rechnungswesen und Unternehmenskonzepte. Nach 920 berufsbegleitenden Unterrichtsstunden, 18 Leistungsnachweisen und einem Unterrichtswochenende im Allgäu zum Thema Teammanagement, durften die Teilnehmer an der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung vor der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten, dem damaligen Kooperationspartner, teilnehmen. Und plötzlich waren die frischgebackenen Sozialwirte am Ziel: Sie hatten eine anspruchsvolle betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation erworben und jede Menge beruflicher Ideen im Kopf.

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