Elektromobilität

Lechwerke starten Ladestation-Offensive für E-Autos in Schongau

Die Lechwerke nahmen die erste durch das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ geförderte Gleichstrom-Schnellladestation und eine Wechselstrom-Ladesäule in Betrieb. Weitere Ladestationen sollen folgen.

Das Angebot an Lademöglichkeiten für Elektroautos wurde in Schongau deutlich ausgebaut. Im Gewerbegebiet Lerchenfeld nahe der B17 ging die erste von 18 neuen LEWGleichstrom Schnellladesäulen in Betrieb, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Gleichzeitig wurde im Schongauer Zentrum eine Wechselstrom(AC)-Ladesäule in Betrieb genommen, die ebenfalls über das Bundesprogramm gefördert wird.

Insgesamt 60 neue Ladestationen

Eine weitere AC-Ladesäule soll in Kürze dazu kommen. Im Rahmen des Förderprogramms errichtet LEW derzeit in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Bereits heute ist LEW mit fast 160 Ladepunkten in der Region größter Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur. Dank des Förderprogramms werden wir unser Angebot von öffentlichen Ladepunkten in der Region nochmals deutlich erweitern.“

Bedarf in den ländlichen Regionen steigt künftig

Das dazu eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DCLadestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist. „Erneuerbare Energie und Elektromobilität gehören für uns zusammen. Damit können wir den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich weiter voranbringen“, sagt Norbert Schürmann. 

Attraktivität der Stadt wird gesteigert

Eine weitere öffentliche LEW-Ladestation in Schongau steht bereits seit einigen Jahren in der Münzstraße. Die AC-Ladesäulen verfügen jeweils über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt.  „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema. Damit können wir den Verkehr in der Stadt und Region klimafreundlich und sauber machen“, sagt Falk Sluyterman van Langeweyde, Erster Bürgermeister von Schongau. „Mit der Inbetriebnahme der neuen Ladesäulen, darunter auch eine Schnellladesäule, können wir die Attraktivität der Stadt nochmals deutlich steigern.“   

Über das Förderprogramm

Die knapp 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.   

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Insgesamt 60 neue Ladestationen

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Bedarf in den ländlichen Regionen steigt künftig

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Über das Förderprogramm

Die knapp 60 neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit rund 640.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.   

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