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Lechwerke AG investieren 250 Millionen Euro in Energie-Wende
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Strategie bis 2019

Lechwerke AG investieren 250 Millionen Euro in Energie-Wende

 Die Lechwerke AG Vorstände Dr. Markus Litpher und Norbert Schürmann. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Energie-Wende ist kein reines Strom-Thema. Die Lechwerke AG sieht darin auch Umstellungen in den Bereichen Wärme und Verkehr. Um zukunftsfähig zu bleiben, greift das Unternehmen nicht nur auf neue Technologien wie „Smart Meter“ zurück, sondern will bis 2019 auch weitere 250 Millionen Euro investieren.

„Der Umbau des Energie-Systems ist eine gewaltige Aufgabe“, lässt Lechwerke Vorstand Dr. Markus Litpher keinen Zweifel. „Für große Aufgaben braucht man einen langen Atem. Aktuell stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Energiezeitalter.“ Dieses mitzugestalten, sei das Ziel des Unternehmens. 2016 wurde von der LEW-Gruppe daher eine Rekordsumme in der Unternehmens-Geschichte investiert: 104,7 Millionen Euro flossen dabei in den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur.

Datensicherheit wird immer wichtiger

Neben dem Netz stehen aber auch verschiedene Technologien im Fokus. Darunter befinden sich auch Smart Meter, also intelligente Zähler. Diese senden und empfangen Verbraucher-Daten digital. So soll unter anderem der Verbrauch von Strom genauer ermittelt werden können. Außerdem sind die Smart Meter mit dem Stromanbieter verbunden und empfangen beispielsweise Tarif-Änderungen. Der Austausch unterliegt dabei jedoch scharfen Richtlinien. Markus Litpher erklärte, dass diese einen höheren Sicherheits-Standard als das heimische Online-Banking aufweisen müssen. Die Sektorkopplung, also die stärkere Vernetzung von Strom, Wärme und Verkehr, sei daher untrennbar mit dem Thema Datenschutz verbunden.

Immer mehr Unternehmen installieren Batteriespeicher

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Weiteres Zukunftsthema für die Lechwerke AG sind Speichersysteme für Strom. „Der Trend geht zum Eigenverbrauch“, erläuterte Vorstand Norbert Schürmann. Wer eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach hat, speist den Strom nicht nur in das Verteilernetz ein, sondern nutzt diesen auch selbst. Rund 40 Prozent der neu installierten PV-Anlagen seien mittlerweile mit einem Batteriespeicher kombiniert. Auch seitens der Unternehmen würde die Nachfrage stetig steigen.

„Die Region soll Vorreiter bei der Elektromobilität werden“

„Die Zukunft ist elektrisch mit immer weniger fossilen Brennstoffen“, ist sich Schürmann sicher. „Strom ist der Energieträger der Zukunft – auch für Wärme und Mobilität.“ Bayernweit stünden für Elektroautos rund 1.000 Ladepunkte bereit. Die Lechwerke AG betreibt bereits 130 öffentliche Ladepunkte im Netzgebiet. In ein paar Jahren sollen im Freistaat insgesamt rund 7.000 E-Ladestationen zur Verfügung stehen. „Die Region soll Vorreiter bei der Elektromobilität werden“, so Schürmann. Dazu hat das Unternehmen bereits in Buchloe ein wichtiges Projekt fast abgeschlossen: Den ePlanB. Ziel war das intelligente Laden von Elektroautos an den Park-and-Ride-Parkplätzen am Buchloer Bahnhof.

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