1,8 Millionen Euro für neue Lebensräume im Wasser

LEW-Tochter BEW startet Leuchtturm-Projekt im Allgäu

Rudolf Escheu, Norbert Schürmann, Ulrike Scharf und Prof. Dr. Frank Pöhler. Foto: LEW/Heidi Sanz
Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW), ein 100-prozentiges Tochter-Unternehmen der Augsburger Lechwerke AG (LEW), startet ein Pilot-Projekt mit europaweitem Vorbild-Charakter. Investiert werden dafür rund 1,8 Millionen Euro.

Den Startschuss für das Projekt „ISOBEL“ (Integrated SOlutions for BEd Load management) gab die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. Das Vorhaben ist Teil der Iller-Strategie 2020, einer Vereinbarung zwischen Bayerischen Umweltministerium und BEW aus dem Jahr 2014. ISOBEL verfolgt das Ziel, die Lebensräume für Fische an der Iller zu verbessern. Dies soll durch neue Verfahren im Geschiebe-Management erreicht werden.

Pilotprojekt für neue Lebensräume an der Iller

Gemeinsam mit der Universität Augsburg, dem Aueninstitut Neuburg und dem Fischereiverband Schwaben e.V. testet die BEW dafür neue Verfahren. Durch zielgerichtetes Geschiebe-Management sollen geeignete Gewässer-Strukturen und neue Lebensräume für Fische und Klein-Lebewesen geschaffen werden. Das Projekt läuft bis Ende 2019 und wird von LIFE, einem Förderprogramm der EU für Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik, gefördert. Es ist bayernweit das einzige Projekt im Bereich LIFE-Umwelt, das im Antragsjahr 2015 genehmigt wurde. Die Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro werden zu 60 Prozent von der EU gefördert.

Klimafreundliche Energie-Gewinnung durch Wasserkraft

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„Wir gehen mit dem LIFE-Projekt ISOBEL neue Wege bei der Renaturierung der Iller. Mit dem neuen Projekt wird die Lebens-Qualität an der Iller nachhaltig verbessert. Es zeigt auch: Eine klimafreundliche Energie-Gewinnung aus der Wasserkraft kann im Einklang mit der Ökologie unserer Flüsse erfolgen. Dafür arbeiten Staatsregierung und Wirtschaft Hand in Hand“, betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf zum Projektstart.

„Der partnerschaftliche Ansatz und die gute Zusammenarbeit sind entscheidende Erfolgskriterien“

„ISOBEL ist ein weiteres wegweisendes Projekt, das zeigt, wie wir die nachhaltige Wasserkraft mit neuen Ideen und Konzepten voranbringen“, sagt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. „Der partnerschaftliche Ansatz und die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sind dabei entscheidende Erfolgskriterien. Das belegen die bisher realisierten erfolgreichen Maßnahmen an der Iller eindrucksvoll.“ Im Rahmen der Iller-Strategie 2020 wurden an der Oberen Iller zwischen Altusried und Lautrach bereits zahlreiche ökologische Maßnahmen umgesetzt.

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Den Startschuss für das Projekt „ISOBEL“ (Integrated SOlutions for BEd Load management) gab die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. Das Vorhaben ist Teil der Iller-Strategie 2020, einer Vereinbarung zwischen Bayerischen Umweltministerium und BEW aus dem Jahr 2014. ISOBEL verfolgt das Ziel, die Lebensräume für Fische an der Iller zu verbessern. Dies soll durch neue Verfahren im Geschiebe-Management erreicht werden.

Pilotprojekt für neue Lebensräume an der Iller

Gemeinsam mit der Universität Augsburg, dem Aueninstitut Neuburg und dem Fischereiverband Schwaben e.V. testet die BEW dafür neue Verfahren. Durch zielgerichtetes Geschiebe-Management sollen geeignete Gewässer-Strukturen und neue Lebensräume für Fische und Klein-Lebewesen geschaffen werden. Das Projekt läuft bis Ende 2019 und wird von LIFE, einem Förderprogramm der EU für Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik, gefördert. Es ist bayernweit das einzige Projekt im Bereich LIFE-Umwelt, das im Antragsjahr 2015 genehmigt wurde. Die Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro werden zu 60 Prozent von der EU gefördert.

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„Der partnerschaftliche Ansatz und die gute Zusammenarbeit sind entscheidende Erfolgskriterien“

„ISOBEL ist ein weiteres wegweisendes Projekt, das zeigt, wie wir die nachhaltige Wasserkraft mit neuen Ideen und Konzepten voranbringen“, sagt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. „Der partnerschaftliche Ansatz und die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sind dabei entscheidende Erfolgskriterien. Das belegen die bisher realisierten erfolgreichen Maßnahmen an der Iller eindrucksvoll.“ Im Rahmen der Iller-Strategie 2020 wurden an der Oberen Iller zwischen Altusried und Lautrach bereits zahlreiche ökologische Maßnahmen umgesetzt.

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