Industrie- und Handelskammer Schwaben

Landrat Sailer und IHK wollen Weiterbildung stärken

Thomas Schörg, Reinhold Braun, Dr. Michael Proeller, Martin Sailer, Peter Saalfrank. Foto: IHK Schwaben

Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben will Landrat Martin Sailer die berufliche Bildung im Landkreis Augsburg voranbringen. Bei einem Treffen im Landratsamt verständigten sich Vertreter der IHK Schwaben und Landrat Sailer auf gemeinsame Ziele. Vor allem der drohende Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung.

von Christine Weigl, Online-Redaktion

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wollen Politik und IHK in den kommenden Jahren die Herausforderungen bei der beruflichen Bildung meistern. Landrat Martin Sailer und Vertreter der IHK Schwaben verabredeten dies bei einem Treffen im Landratsamt Augsburg. Schließlich steht der Landkreis Augsburg in Punkto Fachkräftemangel vor wachsenden Herausforderungen. Diese sind bereits heute in verschiedenen Unternehmen und Branchen deutlich zu erkennen: Mit dem Trend zur Akademisierung entscheiden sich immer mehr junge Menschen für ein Studium und gegen eine Ausbildung. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sind aber Auszubildende die Fachkräfte von morgen.

140 freie Ausbildungsplätze im Landkreis Augsburg 

„Unsere Betriebe berichten vermehrt von einem Mangel an passenden Bewerbern“, erklärt Reinhold Braun, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Land. So sind im Landkreis rund 140 Ausbildungsplätze in IHK-Berufen noch nicht besetzt. Braun ist sich sicher, dass Wirtschaft und Politik im Hinblick auf den demographischen Wandel und die stärkeren Tendenz zum Studium vorausschauend handeln müssen: „Wir freuen uns, dass wir mit Landrat Sailer an einem Strang ziehen und eine gemeinsamen Beitrag dazu leisten, dass unsere Unternehmen auch in Zukunft qualifizierte Auszubildende finden.“

Gemeinsame Maßnahmen für Aus- und Weiterbildung geplant

Wie Dr. Michael Proeller, Vizepräsident der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Land, erläutert, wollen die Vertreter der IHK gemeinsam mit dem Landrat die Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft optimieren. So sollen die Kooperation von Schulen und regionalen Unternehmen in Form von Schulpartnerschaften gestärkt werden. Dabei will die Industrie- und Handelskammer vermitteln und begleiten. „Zudem planen wir, bei einem Unternehmerabend mit Vertretern der Schulfamilien, der Kommunen und weiteren Multiplikatoren ins Gespräch zu kommen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, so Dr. Proeller. Auch soll es einen gemeinsamen Anlauf zur Sicherung des Ausbildungsberufs der Floristen an der Berufsschule Neusäß geben.

Berufsbilder und Karrierechancen vermitteln

Landrat Sailer begrüßte die Initiative der IHK zur Stärkung der beruflichen Bildung im Landkreis. Gerade in Realschulen und Gymnasien sei es wichtig, das Bewusstsein für die Chancen der Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu schärfen: „Wir möchten gemeinsam mit der IHK die Karrieremöglichkeiten mit einer Lehre und die vielfältigen Berufsbilder vermehrt in den Fokus unserer Jugendlichen rücken“, so der Landrat.

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Landrat Sailer begrüßte die Initiative der IHK zur Stärkung der beruflichen Bildung im Landkreis. Gerade in Realschulen und Gymnasien sei es wichtig, das Bewusstsein für die Chancen der Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu schärfen: „Wir möchten gemeinsam mit der IHK die Karrieremöglichkeiten mit einer Lehre und die vielfältigen Berufsbilder vermehrt in den Fokus unserer Jugendlichen rücken“, so der Landrat.

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