KUKA AG

KUKA-Umsätze stiegen 2014 um fast 20 Prozent

Symbolbild: Die Übernahme des Augsburger Roboter-Hersteller KUKA durch Midea wurde zuletzt heiß diskutiert. Foto: B4B WIRTSCHAFT

2014 war für die KUKA AG ein sehr erfolgreiches Jahr: der Guidance wurde voll erfüllt, Auftragseingänge und Umsatzerlöse stiegen, der EBITDA wuchs an, der Dividendenvorschlag wurde erhöht und die Integration von Swisslog schreitet voran. 

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Die KUKA AG hat im Geschäftsjahr 2014 die Kennzahlen des Vorjahres deutlich übertroffen. Dies konnte aufgrund der weltweit starken Nachfrage nach Robotern und Automatisierungslösungen erreicht werden. Die für das Jahr 2014 gegebene Guidance erfüllte der Konzern voll. Die EBIT-Marge lag bei 6,8 Prozent. EBITDA stieg auf 184,9 Millionen Euro, das heißt plus 16,7 Prozent. Die EBIT-Marge und EBITDA beschreiben das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Auf Konzernebene erreichte KUKA nach Steuern ein Ergebnis von 68,1 Millionen Euro, 2013 waren es 58,3. Der Dividendenvorschlag stieg von 0,30 auf 0,40 Euro je Aktie.

General-Industry-Geschäft auf über 50 Prozent ausgebaut 

„Wir haben im Jahr 2014 nicht nur hervorragende Ergebnisse erzielt, sondern auch strategisch wichtige Weichen gestellt: Durch die Akquisition von Alema und Reis und den Kauf von Swisslog haben wir uns weiter diversifiziert, Zugänge zu neuen Märkten geschaffen und unser General-Industry-Geschäft auf über 50 Prozent des Umsatzes ausgebaut. Wir haben weiter intensiv in Forschung und Entwicklung investiert und somit unsere Innovationskraft gesteigert“, sagte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Die Unternehmenserwerbe steuerten insgesamt 642,6 Millionen Euro bei. Darin enthalten ist auch Swisslog aufgrund der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2014.

Auftragsplus durch Akquisitionen und organisches Wachstum 

Die Auftragseingänge erreichten etwas über 2,2 Milliarden Euro. Damit lagen die Auftragseingänge erstmals über 2 Milliarden Euro. Zum organischen Wachstum trugen beide Geschäftsbereiche bei. Robotics verbuchte Auftragseingänge von 805,5 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Systems steigerte die Auftragseingänge auf 1,4 Milliarden Euro. Starke Nachfrage verzeichnete Systems vor allem aus der nordamerikanischen Automobilindustrie, aber auch von führenden Automobilherstellern aus Deutschland, China und Brasilien. Bedeutende Aufträge gewann der Geschäftsbereich auch im Flugzeugbau. Der Auftragsbestand des KUKA Konzerns erreichte zum Jahresende 2014 einen Wert von circa 1,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem Stichtags-Wert des Vorjahres entspricht dies einer Steigerung um 71,7 Prozent.

Steigerung der Umsätze um fast 20 Prozent 

Die Umsatzerlöse des KUKA Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr 2014 auf insgesamt 2,1 Milliarden Euro. Damit wurde der Vorjahreswert um 18,1 Prozent übertroffen. Die akquirierten Unternehmen Reis Gruppe und Alema trugen 135,8 Millionen Euro zum Umsatz bei. Der Geschäftsbereich Robotics steigerte seine Umsatzerlöse auf 834,6 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Systems erhöhte seine Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Systems erzielte damit zum dritten Mal in Folge mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. Die Book-to-Bill-Ratio, das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen, lag zum Jahresende im Konzern mit 1,06 wie im Vorjahr über 1 und signalisiert damit eine gute Auslastung.

Mitarbeiterzuwachs durch Akquisitionen und organisches Wachstum 

Durch die Unternehmenserwerbe von Reis, Alema und Swisslog hat sich die Belegschaft im KUKA Konzern deutlich vergrößert. Zusätzlich stiegen die Mitarbeiterzahlen aufgrund von Neueinstellungen vor allem in China, Nordamerika und Deutschland. Zum Jahresende 2014 beschäftige der Konzern insgesamt 12.102 Mitarbeiter. Dies entspricht einem Anstieg um 51,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Ausblick 2015 und 2020

Der Umsatz soll 2015 auf 2,8 Milliarden Euro und EBIT-Marge auf 5,5 Prozent gesteigert werden. Dr. Till Reuter sagte: „Für 2015 haben wir uns drei Kernziele gesteckt: Wir  wollen mit der Integration von Swisslog unser General-Industry-Geschäft weiter ausbauen, unsere globale Präsenz weiter stärken und unsere innovativen Technologien weiterentwickeln, um so die Fabrik der Zukunft mitzugestalten.“ Der Vorstand gibt erstmals einen Ausblick über einen 5-Jahreszeitraum: Im Geschäftsjahr 2020 soll ein konzernweiter Umsatz von 4 bis 4,5 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von über 7,5 Prozent erreicht werden. 

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Die KUKA AG hat im Geschäftsjahr 2014 die Kennzahlen des Vorjahres deutlich übertroffen. Dies konnte aufgrund der weltweit starken Nachfrage nach Robotern und Automatisierungslösungen erreicht werden. Die für das Jahr 2014 gegebene Guidance erfüllte der Konzern voll. Die EBIT-Marge lag bei 6,8 Prozent. EBITDA stieg auf 184,9 Millionen Euro, das heißt plus 16,7 Prozent. Die EBIT-Marge und EBITDA beschreiben das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Auf Konzernebene erreichte KUKA nach Steuern ein Ergebnis von 68,1 Millionen Euro, 2013 waren es 58,3. Der Dividendenvorschlag stieg von 0,30 auf 0,40 Euro je Aktie.

General-Industry-Geschäft auf über 50 Prozent ausgebaut 

„Wir haben im Jahr 2014 nicht nur hervorragende Ergebnisse erzielt, sondern auch strategisch wichtige Weichen gestellt: Durch die Akquisition von Alema und Reis und den Kauf von Swisslog haben wir uns weiter diversifiziert, Zugänge zu neuen Märkten geschaffen und unser General-Industry-Geschäft auf über 50 Prozent des Umsatzes ausgebaut. Wir haben weiter intensiv in Forschung und Entwicklung investiert und somit unsere Innovationskraft gesteigert“, sagte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Die Unternehmenserwerbe steuerten insgesamt 642,6 Millionen Euro bei. Darin enthalten ist auch Swisslog aufgrund der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2014.

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Die Auftragseingänge erreichten etwas über 2,2 Milliarden Euro. Damit lagen die Auftragseingänge erstmals über 2 Milliarden Euro. Zum organischen Wachstum trugen beide Geschäftsbereiche bei. Robotics verbuchte Auftragseingänge von 805,5 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Systems steigerte die Auftragseingänge auf 1,4 Milliarden Euro. Starke Nachfrage verzeichnete Systems vor allem aus der nordamerikanischen Automobilindustrie, aber auch von führenden Automobilherstellern aus Deutschland, China und Brasilien. Bedeutende Aufträge gewann der Geschäftsbereich auch im Flugzeugbau. Der Auftragsbestand des KUKA Konzerns erreichte zum Jahresende 2014 einen Wert von circa 1,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem Stichtags-Wert des Vorjahres entspricht dies einer Steigerung um 71,7 Prozent.

Steigerung der Umsätze um fast 20 Prozent 

Die Umsatzerlöse des KUKA Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr 2014 auf insgesamt 2,1 Milliarden Euro. Damit wurde der Vorjahreswert um 18,1 Prozent übertroffen. Die akquirierten Unternehmen Reis Gruppe und Alema trugen 135,8 Millionen Euro zum Umsatz bei. Der Geschäftsbereich Robotics steigerte seine Umsatzerlöse auf 834,6 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Systems erhöhte seine Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Systems erzielte damit zum dritten Mal in Folge mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. Die Book-to-Bill-Ratio, das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen, lag zum Jahresende im Konzern mit 1,06 wie im Vorjahr über 1 und signalisiert damit eine gute Auslastung.

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