KUKA AG

KUKA Innovation Award 2015 geht an Italiener

KUKA verlieh den Innovation Award 2015. Foto: KUKA AG

Der Gewinner des KUKA Innovation Award 2015 steht fest: Ein Forscherteam des Biorobotik Instituts der Scuola Superiore Sant’Anna, Pisa, wurde auf der Hannover Messe zum Sieger gekürt. Mit ihrer Entwicklung „ReTeLINK: Reciprocal Teleoperation of the LBR iiwa and an Interactive Exoskeleton” holten die Ingenieure den ersten Platz.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Gegen mehr als 20 Bewerber konnten sich die italienischen Entwickler des Biorobotik Instituts der Scuola Superiore Sant’Anna durchsetzen. Dr. Bernd Liepert, Chief Innovation Officer der KUKA AG, überreichte auf dem KUKA Messestand in Hannover bei der Siegehrung den mit 20.000 Euro dotierten Preis. Das Gewinnerteam überzeugte mit seiner Applikation, genannt „ReTeLINK: Reciprocal Teleoperation of the LBR iiwa and an Interactive Exoskeleton”, in der eine Datenverbindung zwischen zwei nachgiebigen Roboterarmen aufgebaut wird: Dem Arm des KUKA LBR iiwa und einem neu entwickelten Oberarm-Exoskelett. Somit bewegt der Mensch den Leichtbauroboter wie seinen eigenen Arm mithilfe des sensorgeführten Exoskeletts. Durch dieses werden die Gelenkwinkel von Schulter und Ellbogen erkannt. Die Motoren des Exoskeletts geben die Kräfte wieder, die durch die Interaktion des LBR iiwa mit seiner Umwelt entstehen. Damit lassen sich Telepräsenz- und Reha-Anwendungen realisieren.

Finalisten-Teams präsentieren ihre Ideen auf der Hannover Messe

Während der gesamten Messewoche führten die vier Finalisten-Teams des KUKA Innovation Award den Besuchern ihre Entwicklungen vor. „Wir gratulieren unseren Finalisten und freuen uns mit ihnen, dass sie ihre Ideen so kreativ und in kürzester Zeit mit dem LBR iiwa umgesetzt haben. Dies zeigt einmal mehr, wie spannend die Robotik sein kann“, sagt Dr. Bernd Liepert. Das Team RoboCut des Archäologischen Forschungszentrums und Museums in Neuwied und des Agile and Dexterous Robotics Lab (ADRL) der ETH Zürich beschäftigen sich damit, wie Roboter die Menschheitsgeschichte entschlüsseln können. Das Projektteam CATCH der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) präsentierte das Einfangen von unregelmäßig geformten Flugobjekten. Das APPLE-Projekt (Autonomous Picking and Palletizing) wird am Center for Applied Autonomous Sensor Systems (AASS) an der Universität Örebro in Schweden durchgeführt und liefert eine Lösung für den Logistikbereich.

Technologietransfer

Um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie weiter zu vertiefen, gibt es seit 2014 den KUKA Innovation Award. „Unser Ziel ist es, den Technologietransfer von der Wissenschaft und Forschung in die Industrie zu fördern“, erklärt Dr. Rainer Bischoff, Leiter Konzernforschung, die Intention des Wettbewerbs, „ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder viele Bewerber mit wirklich innovativen Projekten hatten. Die Entwicklungen der Finalisten kommen auf der Messe sehr gut an.“ Die Bewerber hatten die Aufgabenstellung, eine Roboteranwendung in Mensch-Roboter-Kollaboration zu entwickeln, die in einer realistischen Arbeitsumgebung funktioniert. Die Anwendung sollte in Verbindung mit dem KUKA Leichtbauroboter LBR iiwa stehen. Diesen hat KUKA den Teilnehmern für die Dauer des Wettbewerbs kostenlos zur Verfügung gestellt. Der sensitive KUKA LBR iiwa ist präzise, nachgiebig, flexibel und mit einer Mechanik und Antriebstechnik für den industriellen Einsatz ausgestattet. Mit ihm können feinfühlige und komplexe Montageaufgaben automatisiert werden. Er ist mit sieben Achsen dem menschlichen Arm nachempfunden. Der LBR iiwa agiert als „dritte Hand“ des Bedieners und eröffnet so für die Zukunft ganz neue Einsatzmöglichkeiten.

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Technologietransfer

Um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie weiter zu vertiefen, gibt es seit 2014 den KUKA Innovation Award. „Unser Ziel ist es, den Technologietransfer von der Wissenschaft und Forschung in die Industrie zu fördern“, erklärt Dr. Rainer Bischoff, Leiter Konzernforschung, die Intention des Wettbewerbs, „ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder viele Bewerber mit wirklich innovativen Projekten hatten. Die Entwicklungen der Finalisten kommen auf der Messe sehr gut an.“ Die Bewerber hatten die Aufgabenstellung, eine Roboteranwendung in Mensch-Roboter-Kollaboration zu entwickeln, die in einer realistischen Arbeitsumgebung funktioniert. Die Anwendung sollte in Verbindung mit dem KUKA Leichtbauroboter LBR iiwa stehen. Diesen hat KUKA den Teilnehmern für die Dauer des Wettbewerbs kostenlos zur Verfügung gestellt. Der sensitive KUKA LBR iiwa ist präzise, nachgiebig, flexibel und mit einer Mechanik und Antriebstechnik für den industriellen Einsatz ausgestattet. Mit ihm können feinfühlige und komplexe Montageaufgaben automatisiert werden. Er ist mit sieben Achsen dem menschlichen Arm nachempfunden. Der LBR iiwa agiert als „dritte Hand“ des Bedieners und eröffnet so für die Zukunft ganz neue Einsatzmöglichkeiten.

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