Fahrerloses Transportsystem

Kuka verzeichnet Auftrag von bayerischem Automobilhersteller

Das Augsburger Unternehmen Kuka hat einen neuen Auftrag von einem bayerischen Automobilhersteller verkündet. Hierbei handelt es sich um intelligente Intralogistik in der Produktion. Was man sich darunter vorstellen kann.

Kuka integrierte Anfang des Jahres 2020 ein fahrerloses Transportsystem im Karosseriebau. Ziel sei es, maximale Flexibilität auf einem beschränkten Footprint zu erreichen. Mittels künstlicher Intelligenz steuert die Leitsteuerung Kuka AIVI die fahrerlosen Transportfahrzeuge (abgekürzt mit FTF oder im Englischen Automated Guided Vehicle, kurz AGV). Außerdem soll für einen optimalen Materialfluss zur Produktionslinie und gleichzeitig für die perfekte Auslastung der AGVs beigetragen werden, 16 weitere KMP 1500 werden künftig bei BMW für den flexiblen Materialfluss einer zusätzlichen Produktionslinie sorgen.

Flexibilisierung industrieller Produktionsprozesse

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Schlüsselfaktor für eine wandlungsfähige Produktion sei die Konnektivität industrieller Produktionsprozesse und -komponenten. Autonome Fördersysteme seien dabei wichtige Treiber, die vollautomatisierte und wandlungsfähige Intralogistikkonzepte ermöglichen.  „Unsere intelligenten fahrerlosen Transportsysteme machen die Intralogistik der Produktion vollkommen automatisiert, örtlich flexibel und skalierbar.“, betont Michael Jürgens, Head of KUKA AGV Solutions

Die KMP 1500 liefern so Bauteile für den Fahrzeugvorderbau und -hinterbau, wie Bodenbleche, Motorträger, Heckverkleidungen und Trennwände auf der optimalen Route zur Prozessstation.

KUKA AIVI: Intelligent vernetzte Produktion

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KUKA AIVI steuert alle intralogistischen Produktionsprozesse für schnellere Durchlaufzeiten, eine effizientere Supply Chain und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit der Produktion. „Dank AIVI, unserer auf künstlicher Intelligenz basierenden Leitsteuerung, konnte die Anzahl der eingesetzten AGVs durch die flexible Steuerung reduziert werden“, erklärt Michael Jürgens.

Für den Karosseriebau des bayerischen Automobilherstellers steuert AIVI derzeit fünf AGVs, die die einzelnen Produktionsstationen mit Bauteilbehältern beliefern sowie leere Behälter wieder abtransportieren. Darüber hinaus interagiert die Software mit anderen (automatisierten) Fahrzeugen, Maschinen und Mitarbeitern und reagiert flexibel und sicher auf die sich ständig ändernden Anforderungen an die Produktion.

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