Entlassungen

Kuka plant 270 Stellen in Augsburg zu streichen

Kuka hat einen neuen Stellenabbau verkündet. 270 Arbeitsplätze am Standort Augsburg sind davon betroffen. Das sind die Gründe.

Der Roboterhersteller Kuka will erneut an seinem Unternehmenssitz in Augsburg Stellen abbauen. Das bestätigte das Unternehmen unserer Redaktion am Dienstag. Von der Maßnahme im Jahr 2021 seien bis zu 270 Jobs betroffen.

Kuka setzt auf Boom in Automatisierung

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Der Kuka-Vorstand hat die Belegschaft am Dienstag in einer Videobotschaft informiert. Die Unternehmensleitung begründet den Schritt mit den durch die Coronakrise weggebrochenen Aufträgen. Denn Kuka sei relativ stark von der krisengeschüttelten Autoindustrie abhängig.

Langfristig hofft der Roboterhersteller zwar auch auf einen Boom bei der Automatisierung in Folge der Pandemie, das wirtschaftliche Vorkrisenniveau werde aber nicht so schnell zurückkehren, heißt es aus dem Unternehmen. Die Zahlen des Unternehmens, die Ende Oktober veröffentlicht wurden, geben dem Trend dabei recht. Gegenüber den Verlusten im 1. Halbjahr verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) signifikant auf 7,6 Millionen Euro, hieß es damals. „Wir haben frühzeitig die richtigen Maßnahmen eingeleitet und an unseren Kosten gearbeitet, das zeigt nun Wirkung. So konnten wir die massiven Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie etwas abfedern“, erläuterte Mohnen dann zu diesem Ergebnis. Dennoch sind die jetzigen Schwierigkeiten für Kuka keine Überraschung, da CEO Mohnen bereits im August die Corona-Folgen für das Unternehmen prognostizierte: „Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs, wichtige Märkte wie der Bereich Automotive werden sich - auch unabhängig von Corona - langfristig verändern. Unser Fokus liegt darauf, die Weichen für die Zukunft zu stellen, um Kuka durch diese Krise zu bringen und für die künftigen Entwicklungen aufzustellen. Automatisierung kann als Gewinner aus dieser Krise hervorgehen und in allen Regionen an Bedeutung gewinnen.“

Details stehen noch aus

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Zuletzt hatte der Konzern weltweit fast 13.700 Beschäftigte. Rund 3.500 davon waren in Augsburg beschäftigt. Bereits in den vergangenen Jahren wurden am Hauptstandort gestrichen, zwischenzeitlich gab es jedoch etwa 4.000 Beschäftigte am Unternehmenssitz. Von der neuen Sparmaßnahme sollen alle Bereiche in Augsburg betroffen sein. Details plant Kuka in den kommenden Monaten offiziell bekannt zu geben.

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