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Kuka Roboter im Einsatz gegen Elektroschrott
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Robotertechnik

Kuka Roboter im Einsatz gegen Elektroschrott

 Der Kuka Roboter hilft beim Recycling von Elektronikschrott. Foto: Kuka Group
Der Kuka Roboter hilft beim Recycling von Elektronikschrott. Foto: Kuka Group

Für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft müssen Elektronik-Konsumgüter recycelt werden. Das Technologieunternehmen Votechnik hat eine Anlage mit einem Kuka Roboter entwickelt. Wie kann dieser bei dem Vorhaben behilflich sein?

Gase wie Quecksilber oder scharfkantige Teile machen es für den Menschen gefährlich, Bildschirme und Monitore mit LCD-Technologie zu demontieren. Das irische Technologie-Unternehmen Votechnik hat hierfür eine automatisierte Anwendung mit einem Roboter der Augsbugrer Firma Kuka entwickelt. Durch das Absaugen der Gase und das Entfernen scharfkantiger Elemente wie Leuchtstoffröhren und Bildschirme beseitigt die Zelle die Gefahren für den Menschen und leiste einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

LCD-Fernseher schaden der Umwelt 
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Die Auswirkungen von LCD-Fernsehern auf die Umwelt sind hoch. Jedes Jahr werden weltweit rund 200 Millionen von ihnen verkauft. Dabei entstehen Abfallströme, die anschließend effizient, kostengünstig und sicher entsorgt werden sollen. Experten vermuten, dass das Treibhausgas Stickstofftrifluorid, das zur Herstellung von Flachbildfernsehern verwendet wird, die globale Erwärmung stärker beschleunigen könnte als Kohlekraftwerke. Dennoch zeigt die Nachfrage der Verbraucher nach solchen Geräten auf, dass immer mehr davon in die Abfallströme gelangen. „Die ganze Welt bewegt sich auf eine Kreislaufwirtschaft zu, und Europa ist mit Initiativen wie dem Green Deal und dem Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft führend. Solche Initiativen sind dringend erforderlich, um Materialien aus den Produkten, die wir derzeit verwenden, in den Kreislauf zurückzuführen“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin von Votechnik Lisa O’Donoghue.

Die Vorteile dieser Anwendung 
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Mit der neuen Kooperation kann dieser Elektroschrott automatisiert verarbeitet und entsorgt werden. In der Vergangenheit wurden diese Produkte auf Mülldeponien entsorgt, wobei enthaltenes Quecksilber in den Boden und ins Wasser sickern konnte. Durch die Prozessautomatisierung mit Robotern entfällt zudem der Kontakt des Menschen mit schädlichen Gasen und Flüssigkristallen. Aber auch die Gefahr, sich beispielsweise an Glasscherben, die beim Herausziehen von Leuchtstoffröhren und Fernsehbildschirmen entstehen, zu verletzen verringert sich.

Erhöhung des Durchsatzes

Zudem erhöht die Anlage nach eigenen Angaben den Durchsatz im Vergleich zum manuellen Verfahren von fünf Geräten auf 60 pro Stunde. Hinzukommt, dass die Maschine rund um die Uhr arbeiten kann. „Wir sehen Technologien wie die unsere als wegweisend für die Verarbeitung mit hohem Durchsatz, um die wertvollen Materialien aus den Abfallprodukten zu befreien, aber auch, um die Schadstoffe zu entfernen und die gefährlichen Stoffe im Prozess einzufangen“, sagt Votechnik-CEO Lisa O'Donoghue. Da der Reinigungsprozess innerhalb der Anwendung stattfinde, sorge ein eingebautes Kohlefiltersystem dafür, dass die schädlichen Gase aufgefangen und nicht in die Atmosphäre abgegeben werden.

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