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Kuka resümiert Zusammenarbeit mit Moulins Bourgeois
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Lebensmittelbranche

Kuka resümiert Zusammenarbeit mit Moulins Bourgeois

 KUKA Roboter Moulins Bourgeois
Die Kuka-Roboter übernehmen die komplette Kommissionierung bei Moulins Bourgeois. Foto: Kuka Group

Gestartet wurde das Projekt 2014. Grund war eine wirtschaftspolitische Umstellung in Frankreich. Wie dies den Arbeitsalltag von Moulins Bourgeois beeinflusst und das Unternehmen zu einer Zusammenarbeit mit Kuka bewegte.

Von 40 auf 25 Kilogramm sank das Maximalgewicht, das ein Mehlsack in Frankreich haben darf. Das brachte die Familienmühle Moulins Bourgeois an die Grenze der Lieferfähigkeit. Denn bei gleichem Lieferumfang mussten rund doppelt so viele Mehlsäcke gepackt, transportiert und verladen werden.


Familienunternehmen vor Herausforderungen
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„Wir arbeiten seit vier Generationen als unabhängige Mühlenbetreiber“, sagt Generaldirektor Julien Bourgeois. Seit 80 Jahren befindet sich der Firmensitz in Verdelot, 80 Kilometer östlich von Paris. Konventionell angebautes und Bio-Mehl von Moulins Bourgeois wird unter anderem nach Deutschland, Norwegen, Ägypten, Saudi-Arabien, China und Brasilien exportiert.

Der Firmensitz von Moulins Burgeois in Frankreich. Foto: Kuka Group

In den 2010er-Jahren errichtete Moulin Bourgeois eine neue Mühle, mit verbesserten Hygienevorkehrungen und einer fast doppelt so hohen Produktionskapazität. Doch kurz darauf stellte eine neue französische Vorschrift das Unternehmen vor Herausforderungen. Die Regelungen sollte die körperliche Belastung von Mühlenmitarbeitenden reduzieren. Mehlsäcke durften fortan maximal 25 Kilogramm wiegen. Julien und David Bourgeois, die das Familienunternehmen in vierter Generation leiten, brauchten eine Lösung.


Investition in vollautomatisches Distributionszentrum
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„Für unsere Mitarbeitenden war das eine gute Nachricht, weil es die schwere körperliche Arbeit reduzierte. Doch wir mussten die Anzahl der Säcke, die wir täglich in unsere LKW verladen, von vorher 7.000 praktisch verdoppeln. Das war völlig unmöglich“, erklärt Bourgeois.

Bis dato waren sechs Mitarbeiter für das Palettieren und Verladen der Mehlsäcke zuständig gewesen. Diese harte körperliche Arbeit ließ sich nicht beliebig beschleunigen. Um das Team vor Überlastung zu schützen und weiterhin alle Aufträge erfüllen zu können, entschloss sich das Unternehmen, in ein vollautomatisches Distributionszentrum zu investieren. Die Mitarbeiter indes behielten ihre Arbeit – auf der Ladeebene sorgen sie heute dafür, dass jeder Sack im richtigen LKW ankommt und dort sicher verstaut wird.


Projektstart für Kuka 2014
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2014 fiel der Startschuss für die zu 100 Prozent automatisierte „Goods-to-truck“-Lösung mit fünf Kuka Robotern. Im September 2015 eröffnete dann das neue Distributionszentrum. Die Auftragsvorbereitung erfolgt komplett automatisiert – ab dem Eingang der Paletten ins Lager bis hin zum Transport der Säcke in die LKW. Die fünf Roboter von Kuka übernehmen die gesamte Kommissionierung – 2.000 Säcke pro Stunde können nach einer Mitteilung des Augsburger Robotikers verarbeitet werden. Dabei werden die Säcke so vorsortiert, dass sie in der zur Liefertour passenden Reihenfolge in den LKW ankommen.

Bis zu 170 Tonnen Mehl liefert das Familienunternehmen täglich aus. Der Jahresumsatz stieg von 40 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 50 Millionen Euro im Jahr 2020 „Es ist uns durch die Umstellung gelungen, 60 Prozent mehr Mehlsäcke zu verladen und das Risiko für muskuloskelettale Erkrankungen und Verletzungen unserer Mitarbeitenden zu reduzieren“, sagte Julien Bourgeois. „Als Unternehmen sind wir gewachsen, haben eine viel größere Nachfrage und daher insgesamt mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als zuvor.“

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