Standort-Umfrage, Folge 3

Kuka: Folgen der Krise werden „noch lange zu spüren sein“

Wir haben bei Augsburger Unternehmen nachgefragt, wie sie die aktuelle Corona-Lage am Standort Augsburg einschätzen. Wolfgang Meisen, Head of Kuka Corporate Communications, hat erklärt, weshalb das Unternehmen trotz Sparmaßnahmen investiert.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Corona-Krise hinterlässt immer deutlichere Spuren am Standort Augsburg. Wie schätzen Sie die aktuelle Lage ein?

Wolfgang Meisen: Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen hat die regionale, aber auch die internationale Wirtschaft vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Das sorgt für viel Unsicherheit, viele Unternehmen reagieren mit Zurückhaltung bei Investitionen. Das spüren wir bei Kuka deutlich. Obwohl in Wirtschaft und Gesellschaft der Alltag langsam etwas hochgefahren wurde, ist die Lage noch immer sehr dynamisch, wie die erneut steigenden Infektionszahlen zeigen. 

Mit welchem Gefühl blicken Sie auf die nächsten drei Monate? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie?

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Die Lage ist wie gesagt noch immer sehr dynamisch, Prognosen sind schwierig. Auch wenn mit Hilfsprogrammen den massiven wirtschaftlichen Einbrüchen entgegengesteuert wird, werden die Folgen der Corona-Krise voraussichtlich noch lange zu spüren sein. Zudem gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Für viele Unternehmen – auch für Kuka – gilt daher, vorausschauend zu handeln.

Was muss passieren, dass der Standort weiter attraktiv bleibt?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es natürlich wichtig, Ausgaben genau im Blick zu behalten, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben. Um dennoch für die Zeit nach der Krise gut aufgestellt zu sein, darf man nicht an den falschen Enden sparen. Als Technologieunternehmen investiert Kuka daher trotz Sparmaßnahmen in Innovation sowie in Aus- und Weiterbildung: Im September eröffnen wir unser neues Bildungszentrum am Standort in Augsburg.                  

Braucht es politische Unterstützung? Wenn ja, in welcher Form?

Die Corona-Pandemie können wir nur gemeinsam bewältigen: Bei einer so großen Herausforderung müssen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an einem Strang ziehen. Maßnahmen wie Kurzarbeit helfen in solchen Krisenzeiten, den Wegfall von Geschäft auch auf der Kostenseite teilweise zu kompensieren, ohne sofort Arbeitsplätze abbauen zu müssen.

Die traditionellen Branchen kriseln. Wo sehen Sie Potenzial für neue Sparten, die den Standort gestärkt aus der Krise hervorgehen lassen?

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Die Corona-Krise hat gezeigt, dass gerade die Themen E-Commerce/Retail sowie Robotik und Automatisierung in Healthcare und Logistik Potential haben. Wir rechnen zudem damit, dass gerade Robotik- und Automatisierungslösungen infolge der Erfahrungen aus der Corona-Krise mittelfristig stärker nachgefragt werden und viele verschobene Investitionen nachgeholt werden.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

In die Zukunft gerichtete Aussagen sind in Zeiten von Corona natürlich schwieriger denn je. Kuka arbeitet in jedem Fall intensiv daran, sich langfristig für die Zeit nach Corona aufzustellen. Dazu investieren wir in den kommenden drei Jahren rund eine halbe Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung.

Wann wird sich die Wirtschaft von der Corona-Krise erholen?

Das ist in der derzeit noch immer dynamischen Lage schwer vorherzusagen. Sicher ist: Die Corona-Pandemie und ihre Folgen werden uns noch längere Zeit beschäftigen.

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Was muss passieren, dass der Standort weiter attraktiv bleibt?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es natürlich wichtig, Ausgaben genau im Blick zu behalten, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben. Um dennoch für die Zeit nach der Krise gut aufgestellt zu sein, darf man nicht an den falschen Enden sparen. Als Technologieunternehmen investiert Kuka daher trotz Sparmaßnahmen in Innovation sowie in Aus- und Weiterbildung: Im September eröffnen wir unser neues Bildungszentrum am Standort in Augsburg.                  

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Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

In die Zukunft gerichtete Aussagen sind in Zeiten von Corona natürlich schwieriger denn je. Kuka arbeitet in jedem Fall intensiv daran, sich langfristig für die Zeit nach Corona aufzustellen. Dazu investieren wir in den kommenden drei Jahren rund eine halbe Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung.

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