Standort-Umfrage, Folge 1

Dr. Grandel GmbH: Augsburg bleibt trotz Krise weiterhin attraktiv

Wir haben bei Augsburger Unternehmen nachgefragt, wie sie die aktuelle Corona-Lage am Standort einschätzen. Dr. Gabriel Duttler, Geschäftsführer der Dr. Grandel GmbH, erklärt, mit welchen Entwicklungen in den nächsten Monaten zu rechnen ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Corona-Krise hinterlässt immer deutlichere Spuren am Standort Augsburg. Wie schätzen Sie die aktuelle Lage ein?

Dr. Gabriel Duttler: Insgesamt denke ich, dass wir in Augsburg bisher ganz gut durch die Krise gekommen sind. Die Fallzahlen können – wie wir aktuell sehen – jedoch immer wieder ansteigen. Daher bleibt es schwierig, die langfristigen Wirkungen auf den Wirtschaftsstandort sowie die Unternehmen abzuschätzen und die weitere Entwicklung zu prognostizieren. Es wäre aktuell auf jeden Fall blauäugig, sich in Sicherheit zu wiegen.

Mit welchem Gefühl blicken Sie auf die nächsten drei Monate? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie?

Das Thema Corona wird uns sicher in den kommenden Monaten weiter begleiten. Die „normale“ Grippe- und Erkältungszeit im Herbst wird das Gesundheitssystem zusätzlich belasten und in Bezug auf die Abgrenzung zu Corona für eine Verunsicherung in der Gesellschaft sorgen. Für Unternehmen werden die Auswirkungen der Pandemie auf die Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen und damit die Einschränkung vieler Arbeitnehmer vor große Herausforderungen darstellen. Damit meine ich beispielsweise Schulschließung bei positivem Befund oder den Ausschluss von Betreuung bei Krankheitssymptomen. Das Konsumklima bleibt weiter schwer zu prognostizieren und kann sich mitunter regional, je nach Betroffenheit der jeweiligen Region, stark unterschiedlich darstellen. Dies betrifft vor allem auch den Export.

Was muss passieren, dass der Standort weiter attraktiv bleibt?

Der Standort Augsburg ist und bleibt mit seiner einmaligen Lage und Infrastruktur attraktiv für Firmen sowie Arbeitnehmer und wird in den kommenden Jahren auch weiterhin Aufschwung erfahren.

Braucht es politische Unterstützung? Wenn ja, in welcher Form?

Politische Unterstützung existiert ja bereits – die lokale Politik tut meiner Meinung nach gut daran, Augsburg nach wie vor als attraktiven Wirtschaftsstandort zu etablieren.

Die traditionellen Branchen kriseln. Wo sehen Sie Potenzial für neue Sparten, die den Standort gestärkt aus der Krise hervorgehen lassen?

Corona hat sicherlich das schon seit langem bestehende Thema Digitalisierung beziehungsweise digitale Transformation stark beschleunigt und in seiner Bedeutung intensiviert. Deshalb etablieren sich auch in der Wirtschaft im Moment Verfahren, die auch in Zukunft bleiben werden.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

In jedem Fall sehe ich Augsburg auch in zehn Jahren als Heimat einer starken Dr. Grandel Unternehmensgruppe.

Wann wird sich die Wirtschaft von der Corona-Krise erholen?

Da die langfristigen Folgen noch nicht abzuschätzen sind, kann diese Frage kaum beantwortet werden. Sicher ist, dass wir uns noch längere Zeit mit Corona beschäftigen werden müssen.

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Dr. Gabriel Duttler: Insgesamt denke ich, dass wir in Augsburg bisher ganz gut durch die Krise gekommen sind. Die Fallzahlen können – wie wir aktuell sehen – jedoch immer wieder ansteigen. Daher bleibt es schwierig, die langfristigen Wirkungen auf den Wirtschaftsstandort sowie die Unternehmen abzuschätzen und die weitere Entwicklung zu prognostizieren. Es wäre aktuell auf jeden Fall blauäugig, sich in Sicherheit zu wiegen.

Mit welchem Gefühl blicken Sie auf die nächsten drei Monate? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie?

Das Thema Corona wird uns sicher in den kommenden Monaten weiter begleiten. Die „normale“ Grippe- und Erkältungszeit im Herbst wird das Gesundheitssystem zusätzlich belasten und in Bezug auf die Abgrenzung zu Corona für eine Verunsicherung in der Gesellschaft sorgen. Für Unternehmen werden die Auswirkungen der Pandemie auf die Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen und damit die Einschränkung vieler Arbeitnehmer vor große Herausforderungen darstellen. Damit meine ich beispielsweise Schulschließung bei positivem Befund oder den Ausschluss von Betreuung bei Krankheitssymptomen. Das Konsumklima bleibt weiter schwer zu prognostizieren und kann sich mitunter regional, je nach Betroffenheit der jeweiligen Region, stark unterschiedlich darstellen. Dies betrifft vor allem auch den Export.

Was muss passieren, dass der Standort weiter attraktiv bleibt?

Der Standort Augsburg ist und bleibt mit seiner einmaligen Lage und Infrastruktur attraktiv für Firmen sowie Arbeitnehmer und wird in den kommenden Jahren auch weiterhin Aufschwung erfahren.

Braucht es politische Unterstützung? Wenn ja, in welcher Form?

Politische Unterstützung existiert ja bereits – die lokale Politik tut meiner Meinung nach gut daran, Augsburg nach wie vor als attraktiven Wirtschaftsstandort zu etablieren.

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Corona hat sicherlich das schon seit langem bestehende Thema Digitalisierung beziehungsweise digitale Transformation stark beschleunigt und in seiner Bedeutung intensiviert. Deshalb etablieren sich auch in der Wirtschaft im Moment Verfahren, die auch in Zukunft bleiben werden.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

In jedem Fall sehe ich Augsburg auch in zehn Jahren als Heimat einer starken Dr. Grandel Unternehmensgruppe.

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