Geschäftsbereich in Nordamerika veräußert

KUKA findet Käufer für Systems Aerospace

KUKA am Hauptsitz in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die KUKA AG gab heute bekannt, den Bereich KUKA Systems Aerospace Nordamerika an das amerikanische Automatisierungs-Unternehmen Advanced Integration Technology Inc. verkauft zu haben. Der Verkauf steht im Zusammenhang mit der Midea-Übernahme.

Der Verkauf ist für KUKA ein wichtiger Schritt, um sicherheits-relevante Anforderungen der US-Behörden zu erfüllen. Hier fehlen dem Augsburger Roboter-Hersteller noch die Bescheinigungen von CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) und DDTC (Directorate of Defense Trade Controls). Die beiden US-Behörden prüfen derzeit das Übernahmeangebot von MECCA/Midea für KUKA.

KUKA kündigte Verkauf bereits im November an

Dabei konzentrieren sich CFIUS und DDTC speziell auf KUKAs Aktivitäten im militärischen und sicherheits-relevanten Bereich in den USA. Dieser betrifft den nun veräußerten Geschäftsbereich KUKA Systems Aerospace Nordamerika. Hier standen bis zuletzt noch die regulatorischen Genehmigungen aus. Um eine Genehmigung bezüglich Midea in Nordamerika zu erleichtern, entschied sich KUKA daher für den Verkauf. KUKA CEO Till Reuter kündigte Anfang November bereits an, diesen Schritt bis zum ersten Quartal 2017 abschließen zu wollen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das macht KUKA Systems Aerospace

KUKA Systems Aerospace entwickelt in Nordamerika innovative und roboterbasierte Fertigungslösungen für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Dazu zählen unter anderem die Fertigung von Außenhaut, Strukturteilen oder Antriebskomponenten. Hier überschneiden sich zivile wie militärische Themen, da diese schwer voneinander zu trennen sind.

Darum sind Nordamerika und China für die KUKA AG so wichtig

Die KUKA AG tätigt rund ein Drittel seiner Geschäfte in Nordamerika. Das Augsburger Unternehmen stellt zudem fest, das hier noch Wachstumspotenzial besteht. Gerade im Bereich Automotive konnte KUKA aus Nordamerika zuletzt weitere Aufträge entgegennehmen. Chancen errechnet sich KUKA auch durch die Übernahme durch Midea. Mit diesem chinesischen Investor will der Roboterbauer im Asiatischen Markt besser Fußfassen. Beide Regionen zählen für KUKA zu den wichtigen Handles-Standorten. „China wird auch weiter ein wichtiger Antrieb für unser Wachstum sein“, prognostizierte Till Reuter im November dieses Jahres. Der positive Abschluss des dritten Quartals bestätigte den Aufwärtstrend der KUKA AG.

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KUKA kündigte Verkauf bereits im November an

Dabei konzentrieren sich CFIUS und DDTC speziell auf KUKAs Aktivitäten im militärischen und sicherheits-relevanten Bereich in den USA. Dieser betrifft den nun veräußerten Geschäftsbereich KUKA Systems Aerospace Nordamerika. Hier standen bis zuletzt noch die regulatorischen Genehmigungen aus. Um eine Genehmigung bezüglich Midea in Nordamerika zu erleichtern, entschied sich KUKA daher für den Verkauf. KUKA CEO Till Reuter kündigte Anfang November bereits an, diesen Schritt bis zum ersten Quartal 2017 abschließen zu wollen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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KUKA Systems Aerospace entwickelt in Nordamerika innovative und roboterbasierte Fertigungslösungen für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Dazu zählen unter anderem die Fertigung von Außenhaut, Strukturteilen oder Antriebskomponenten. Hier überschneiden sich zivile wie militärische Themen, da diese schwer voneinander zu trennen sind.

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