Elektromobilität

Kuka erhält neuen Großauftrag

Der KUKA AG Hauptsitz in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Kuka hat einen neuen Großauftrag bekommen. Konkret geht es um eine Produktionsanlage für einen Automobilzulieferer. In dieser sollen am Ende über fünfzig Kuka-Roboter arbeiten.

Der Markt für Elektromobilität wächst rasant. Dabei ist die Produktion der Batterie-Packs eine besondere Herausforderung – auch für die Firma Kuka aus Augsburg. Jetzt liefert das Unternehmen für einen internationalen Automobilzulieferer eine vollautomatisierte Produktionsanlage. Im vierten Quartal 2019 erhielt Kuka den Zuschlag zur Planung und Lieferung einer vollautomatisierten Batterie-Pack-Linie. Dies ist ein Großauftrag im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Auf dieser Produktionsanlage sollen dann ab 2021 Batteriesysteme für voll-elektrische Fahrzeuge im Premiumsegment produziert werden.

Prozess durch über 50 Roboter

Neben den für die Montage benötigten Prozessschritten sind auch die hohe und die Qualitätsanforderungen, sowie das systematische Erfassen aller relevanten Prozessdaten besondere Herausforderungen. Kuka setze hier sein Technologie-Know-how, sowie über fünfzig Kuka Industrieroboter, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Diese arbeiten dann etwa im Bereich der Zuführung, Reinigung und Vermessung der Batterierahmen. Aber auch der Prüfung der zu verbauenden Batterie-Module, über das Auftragen von Wärmeleitpaste bis zum Fügen und Verschrauben der einzelnen Module im Batterierahmen. Abschließend geht es dann noch zur elektrischen Kontaktierung, Abdichtung und Verschraubung des Gehäusedeckels bis hin zur Dichtigkeitsprüfung und Qualitätskontrolle am Ende der Linie.

Peter Mohnen: Elektromobilität ist Zukunftsmarkt

Aufgrund der hohen Bedeutung und Sicherheitsrelevanz der Batteriesysteme wird insbesondere bei der Batterieproduktion die Rückverfolgbarkeit der verbauten Komponenten und der individuellen Fertigungsschritte immer wichtiger. Mit dem Projekt „digitale Fabrik“ möchte Kuka hierbei entscheidende Vorteile liefern. Ein hauseigener Steuerungsstandard soll eine effiziente Technologieplattform realisieren, um über die Benutzerschnittstelle eine einfache, transparente Bedienung und Überwachung der Linie zu gewährleisten. „Elektromobilität ist weltweit ein absoluter Zukunftsmarkt“, erklärte Peter Mohnen, CEO der Kuka AG, „Wir sind stolz, dass Kuka hier mit seiner umfassenden Expertise und Erfahrung in der Automatisierung von Batterieproduktion überzeugt und wir unsere Kunden in der Automobilindustrie dabei unterstützen können, E-Mobilität Realität werden zu lassen.“

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