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Kuka baut Simulation in der Automatisierung aus
Industrielle Automatisierung

Kuka baut Simulation in der Automatisierung aus

Simulation Event am Kuka Hauptsitz in Augsburg: Kuka und Visual Components zeigen, wie simulationsgesteuerte Automatisierung die Produktion verändert. Foto: Kuka
Simulation Event am Kuka Hauptsitz in Augsburg: Kuka und Visual Components zeigen, wie simulationsgesteuerte Automatisierung die Produktion verändert. Foto: Kuka

Der Augsburger Roboterbauer verstärkt den Einsatz von Simulation in der Automatisierung. Digitale Zwillinge sollen helfen, Projekte schneller umzusetzen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Die Kuka Group mit Sitz in Augsburg baut gemeinsam mit ihrer Tochter Visual Components den Einsatz von Simulation in der industriellen Automatisierung aus. Das Unternehmen will damit Planungs- und Umsetzungsprozesse beschleunigen und Risiken bei komplexen Projekten reduzieren. Simulation soll künftig entlang des gesamten Lebenszyklus von Automatisierungslösungen eingesetzt werden – von der Planung über die Inbetriebnahme bis zum Betrieb.

Digitale Zwillinge gewinnen an Bedeutung

Hintergrund ist die wachsende Bedeutung sogenannter digitaler Zwillinge. Laut Daten von Global Market Insights lag das Marktvolumen in diesem Bereich 2024 bei 13,6 Milliarden US-Dollar und dürfte in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Vor allem in der Fertigung und Automatisierung werden entsprechende Anwendungen zunehmend genutzt. „Simulation ist kein optionales Engineering-Tool mehr“, sagt Kuka-CEO Christoph Schell. Unternehmen könnten damit unter anderem Entwicklungszeiten verkürzen und Projekte effizienter umsetzen.

Fokus auf Planung und Inbetriebnahme

Kuka will Simulation insbesondere in den Bereichen Engineering, Planung und Inbetriebnahme stärker einsetzen. Produktionsanlagen lassen sich damit virtuell abbilden und bereits vor dem Bau testen. Ziel ist es, Engpässe frühzeitig zu erkennen und Anpassungen vor der Umsetzung vorzunehmen. „Dieser Ansatz ermöglicht es Herstellern, Layouts und Roboterkonzepte frühzeitig zu validieren und Prozesse zu optimieren“, sagt Mikko Urho, CEO von Visual Components.

Partnernetzwerk eingebunden

Der Ausbau erfolgt im Zusammenspiel mit einem Netzwerk aus Systemintegratoren, Technologieanbietern und Industriekunden. Bei einer Veranstaltung am Standort Augsburg stellte das Unternehmen entsprechende Ansätze gemeinsam mit Partnern vor.

Teil der Strategie „Automation 2.0“

Der stärkere Einsatz von Simulation ist Teil der Kuka-Strategie „Automation 2.0“. Dahinter steht der Übergang von einzelnen Maschinen hin zu stärker vernetzten und softwarebasierten Produktionssystemen. Simulation und digitale Zwillinge sollen dabei helfen, Anlagen flexibler zu planen und schneller anzupassen.

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