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Kö-Umbau: Bringt der Fund den Zeitplan in Gefahr?
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Stadtwerke Augsburg

Kö-Umbau: Bringt der Fund den Zeitplan in Gefahr?

 Archäologischer Fund am Königsplatz. Fotos: B4B SCHWABEN

Nichts ungewöhnliches für eine Stadt mit einer so stattlichen Geschichte wie Augsburg: so ist man nun bei Erdarbeiten für den Königsplatz auf eine Mauer aus dem 17 Jahrhundert gestoßen.

Ganz überraschend kam der Fund nicht. Wie die Stadtwerke Augsburg nun mitteilten, kannte man die ungefähre Lage der Wehranlagen, und rechnete daher bereits einem historischen Fund. Am vergangenen Montag, den 11. Juni 2012 war es dann soweit. Erdarbeiten fördeten einen Teil der Befestigungsmauer des alten Wehrgrabens vor dem Gögginger Tor aus dem 17. Jahrhunder zu Tage.

Augsburger Geschichte trifft auf den neuen Kö

Der Fund der Befestigungsmauer bringt nicht nur eine Herauforderung, sondern gleichzeitig eine Chance mit sich – so überlegt man, ob sich die Augsburger Geschichte in den neuen Königsplatz integrieren ließe: Die 1,75 m breite Ziegelsteinmauer, die im 17. Jahrhundert den außerhalb der Stadtgrenze liegenden, neun Meter tiefen Verteidigungsgraben stützte, könnte beispielsweise als Verbau für den Keller des neuen Gebäudes am Königsplatz dienen.

Bevor es dazu kommt muss jedoch erst einmal alte Anlage freigelegt, vermessen, archäologisch und statisch begutachtet werden. Laut den Stadtwerken Augsburg spricht zum jetzigen Zeitpunkt aber nichts dagegen, sie konstruktiv in den neuen Bau zu integrieren.

Puffer in der Bauzeitenplanung fängt die Verzögerungen auf

In dieser Woche wird an der Baustelle mit dem Verbau und dem Aushub des Kellers begonnen. Zeitliche Verzögerungen durch die archäologische Begutachtung werden voraussichtlich nur wenige Tage betragen und durch einen Puffer in der Bauzeitenplanung wieder aufgefangen.

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