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Königstherme meldet Insolvenz: Stadt Königsbrunn lehnt Kauf ab
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Stadt Königsbrunn | Königstherme Bau- und Betriebsgesellschaft GmbH

Königstherme meldet Insolvenz: Stadt Königsbrunn lehnt Kauf ab

Königstherme Königsbrunn meldet Insolvenz. Foto: Königstherme Bau- und Betriebsgesellschaft mbH

Nach rund 30 Jahren steht die Königstherme in Königsbrunn vor dem Aus: Das Freizeit- und Familienbad ist pleite. Bei einer Stadtratsentscheidung der Stadt Königsbrunn am vergangenen Dienstag, wurde der Kauf des Schwimmbads abgelehnt. Damit stehen dem Besitzer Uwe Deyle nun keine weiteren Optionen mehr offen. Er reichte am Mittwoch, den 29. Juli 2015, einen Insolvenzvertrag beim Amtsgericht Augsburg ein.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Königstherme Königsbrunn hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Augsburg eingereicht. Nach rund 30 Jahren steht das „Spaß- und Freizeitbad Königstherme“ vor dem aus. Der letzte Versuch von Geschäftsführer Uwe Deyle, durch den Verkauf des Schwimmbades dieses vor der Insolvenz zu retten, scheiterte. Er bot die Königstherme der Stadt Königsbrunn zum Kauf an. Der Stadtrat entschied sich vergangenen Dienstag jedoch dagegen. Am Mittwoch, den 29. Juli 2015, meldete die Königstherme daher Insolvenz an.

Stadt Königsbrunn stimmt Kauf der Königstherme nicht zu

Die Königstherme ist Eigentum der Königstherme Bau- und Betriebs GmbH. Sie wird im Rahmen der Starwaters-Deyle-Gruppe betrieben. Durch die finanziellen Probleme, die sich in den letzten Jahren ergeben haben, kann diese nun das Freizeitbad nicht länger halten. Die Stadt Königsbrunn lehnt jedoch eine Übernahme des renovierungsbedürftigen Bades ab. Sie ließ in einem veröffentlichten Statement wissen, es „kämen bei einem möglichen Erwerb Risiken auf die Stadt zu, die aus heutiger Sicht noch nicht ausreichend beziffert werden können“. Daher sei es der Stadt nicht möglich, die Königstherme zu erwerben.

Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro

Die nötigen Umbau- und Sanierungsarbeiten belaufen sich laut Angaben der Stadt Königsbrunn auf ein Kostenvolumen von rund 14 Millionen Euro. „Die Stadt Königsbrunn hat weder für einen Erwerb, noch für eine Sanierung, noch für Attraktivierungen Finanzen in Millionenhöhe im Haushaltsplan vorgesehen“, erklärte die Stadt Königsbrunn via Facebook. Zudem steht die Stadt vielen Investitionen im Bereich der Infrastruktur gegenüber. Entwicklung und Ausbau des Stadtzentrums, Weiterführung der Straßenbahnlinie 3 mit entsprechender Neuausrichtung des Busliniennetzes und die Generalsanierung von Schulgebäuden sind hierfür nur Beispiele.

Uwe Deyle zur Schließung der Königstherme

Die Gespräche über notwendige Attraktivierungsmaßnahmen für die Königstherme liefen laut angeben der KBB bereits seit 2013. „Im Vertrauen auf eine gute Lösung haben meine Familie und ich noch im letzten Jahr erhebliche Mittel in das Objekt gegeben“, so Uwe Deyle. Mit dem angebotenen Kaufpreis in Höhe von 1,75 Millionen Euro sollte die Eigentums- und Betriebsgesellschaft entschuldet werden und Mitarbeiter, Lieferanten und Bank das ihnen zustehende Geld erhalten. Darüber hinaus erklärte Deyle: „Alleine aus Eintrittsgeldern lässt sich ein Schwimmbad jedoch nicht erneuern und ohne öffentliche Mittel gäbe es in Deutschland überhaupt gar keine Bäder.“

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