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34 Mio. Euro für die Linie 3: Augsburg und Königsbrunn einigen sich über Verlängerung
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Stadtwerke Augsburg Holding GmbH | Stadt Augsburg | Stadt Königsbrunn

34 Mio. Euro für die Linie 3: Augsburg und Königsbrunn einigen sich über Verlängerung

Bgm. Franz Feigl, Landrat Martin Sailer, OB Dr. Kurt Grib, swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. Foto: swa/Thomas Hosemann

Augsburg und Königsbrunn sind sich einig: Die Straßenbahnlinie 3 wird die beiden Städte künftig verbinden. Rund 4,6 Kilometer lang soll die Trasse werden und 34 Millionen Euro kosten. Nun müssen nur noch die jeweiligen Stadträte und der Kreistag zustimmen. Danach können die swa mit dem Bau und dem anschließenden Betrieb beauftragt werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Straßenbahnlinie 3 soll über die Augsburger Stadtgrenze hinaus verlängert werden. Mit einer neuen 4,6 Kilometer langen Trasse ins Zentrum der Nachbarstadt Königsbrunn wird die größte Stadt des Landkreises endlich per Straßenbahn an die Fuggerstadt angebunden. Darauf einigten sich der Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Königsbrunns Erster Bürgermeister Franz Feigl, der Augsburger Landrat Martin Sailer und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. Das Projekt wird voraussichtlich 34 Millionen Euro kosten.

Augsburg und Königsbrunn beteiligen sich an den jährlichen Betriebskosten mit fast 1 Millionen Euro

Die Linie 3 soll künftig von der bisherigen Endhaltestelle Haunstetten West bis Königsbrunn Zentrum verlängert werden. 1,9 Kilometer davon befinden sich auf Augsburger Stadtgebiet, 2,7 Kilometer auf der Königsbrunner Flur. Insgesamt sollen sechs neue Haltestellen errichtet werden. Die Stadtwerke rechnen auf dem Streckenabschnitt mit bis zu 10.000 Fahrgästen pro Tag. Die jährlichen Kosten für den laufenden Betrieb belaufen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro. Der Landkreis Augsburg und die Stadt Königsbrunn haben zugesagt, sich mit einem jährlichen Zuschuss von 950.000 Euro an dem Betrieb zu beteiligen. Die Fahrgeldeinnahmen verbleiben allerdings zu 100 Prozent bei den swa.

Zustimmung von Stadträten und Kreistag steht noch aus

Der Bau der Trasse ist seit Jahrzehnten Thema. „Am 9. September 1975 hat der damalige Bürgermeister Friedrich Wohlfarth an den Augsburger Oberbürgermeister Hans Breuer geschrieben, mit der Bitte, Königsbrunn in die Untersuchungen zur Weiterführung der Trasse ‚Uni-Gelände nach Süden‘ bis Königsbrunn mit einzubeziehen“, so Franz Feigl. „40 Jahre später ist diese Vision kurz davor, Realität zu werden.“ Die Gleise an der Endhaltestelle Haunstetten West liegen bereit und der neue zentrale Omnibusbahnhof in Königsbrunn ist dafür vorbereitet. Die Spitzenkräfte der Städte, des Landkreises und der swa haben sich auf die Rahmenbedingungen für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung verständigt. Wenn die jeweiligen Stadträte und der Kreistag zustimmen, werden die Stadtwerke Augsburg mit dem Bau und dem anschließenden Betrieb beauftragt.

OB Kurt Gribl: Linie 3 ist „ein echter Meilenstein für den öffentlichen Nahverkehr“

„Wir kommen mit diesem Projekt einer Lebenswirklichkeit nach, die sich nicht an Stadtgrenzen orientiert“, so OB Dr. Kurt Gribl. „Gefragt sind vielmehr funktionierende Verkehrsverbindungen, die zur größtmöglichen Mobilität der Bevölkerung beitragen. Deshalb ist die Verlängerung der Linie 3 ein echter Meilenstein für den öffentlichen Nahverkehr zwischen Stadt und Landkreis Augsburg.“ Auch Landrat Martin Sailer ist vom Vorhaben überzeugt: „Das positive Verhandlungsergebnis bietet die große Chance zur weiteren nachhaltigen Verbesserung des Verkehrsangebots im Landkreis Augsburg und für die Bevölkerung in Königsbrunn.“

Königsbrunn ist künftig besser an Universität, Hochschule und DB-Haltepunkt angebunden

„Für die Fahrgäste bedeutet die Verlängerung eine attraktive Nahverkehrs-Verbindung zwischen Augsburg und Königsbrunn mit dichtem Takt und Betrieb von den frühen Morgenstunden bis nach Mitternacht“, erklärt Dr. Walter Casazza. Außerdem bindet die Straßenbahn Königsbrunn so auch schneller an die Universität, die Hochschule oder den für Bahn-Pendler wichtigen DB-Haltepunkt Haunstetter Straße an.

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