Hauptversammlung

Klassik Radio AG sieht „gravierende digitale Chancen“ für 2018

CEO Ulrich R.J. Kubak mit den Aufsichtsratmitgliedern. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Trotz Digitalisierung konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 ihren Umsatz noch einmal steigern. Mit einem eigenen Streaming-Dienst stellt Gründer Ulrich R.J. Kubak nun die Weichen für die Zukunft.

„Es freut mich, dass ich erneut ein Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte präsentieren darf. Wir wachsen kontinuierlich weiter trotz Digitalisierung“, zieht Ulrich R.J. Kubak, Gründer und CEO der Klassik Radio AG, sein Fazit zum Geschäftsjahr 2017. „Klassik Radio gehört zu den weltweit größten und stärksten Klassik-Radiosendern. Wir haben in nur 36 Monaten unsere Reichweite verdoppelt“, so Kubak weiter. Derzeit hat das Unternehmen sechs Millionen Hörer weltweit. Das spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wieder. Das Unternehmen erzielte 2017 einen Umsatz von 14,151 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6,1 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 11,4 Prozent von auf 1,716 Millionen Euro. „Und das trotz des Aufbaus des neuen Streamingdienstes“, betont Kubak.

Klassik Radio gründet Start-up

Im Dezember 2017 hat Klassik Radio seinen eigenen Streaming-Dienst unter dem Namen Klassik Radio Select auf den Markt gebracht. Klassik Radio will damit zu einem digitalen 360-Grad-Musikunternehmen werden. Innerhalb des Unternehmens hat Kubak dafür ein eigenes Technologie Start-up gegründet. „Der Eintritt ist die bisher größte Unternehmenschance. Wir müssen den Dienst schnell platzieren. Ein Erfolg kann den Wert von Klassik Radio signifikant nach oben treiben“, teilt Kubak mit. Bisher haben ungefähr 90.000 Menschen die neue App installiert und einige zahlende Kunden wurden gewonnen. Erst vor wenigen Tagen ist die Markteinführungs-Kampagne gestartet. „Nie stand die Klassik Radio AG besser aufgestellt auf dem Markt, nie hatten wir bessere Wachstumsmöglichkeiten und solch gravierende digitale Chancen“, so Kubak.

CEO Ulrich R.J. Kubak präsentiert den Geschäftsbericht für 2017. Foto: Angelina Märkl/ B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das erwartet Kubak für 2018

Der Vorstand erwartet für das erste Halbjahr 2018 eine leichte Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Klassik Radio AG rechnet im Zeitraum Januar bis Juni 2018 mit Umsatzerlösen in Höhe von circa 5,25 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2017 erwirtschaftete die AG 5,137 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird im ersten Halbjahr bei circa -98.000 Euro erwartet im Vergleich zu 201.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind die Aufwendungen für die Entwicklung und den Betrieb des neuen Streamingdienstes Klassik Radio Select. „Die aktuelle Entwicklung bei Klassik Radio Select sowie der im März vermeldete Reichweitenzuwachs von vier Millionen auf nun knapp sech Millionen Hörer stimmt uns zuversichtlich für das zweite Halbjahr und das Gesamtjahr 2018“, sagt Kubak. Des Weiteren wurden bei der Hauptversammlung Vorstand und der Aufsichtrat bestehend aus Prof. Dr. Dorothee Hallerbach, Philippe Graf von Stauffenberg und Dr. Reinhold Schorer mit deutlicher Mehrheit entlastet.

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