„Die Höhle der Löwen“

Kein TV-Auftritt für Augsburger Startup Studyflix: So geht es weiter

Bis vor kurzem war das Gründerteam der kostenlosen E-Learning-Plattform in Programmzeitschriften für das VOX-Format „Die Höhle der Löwen“ zugesagt. Dann kam die Ernüchterung: Das Startup wurde doch nicht ausgestrahlt. Wir haben bei Studyflix nachgefragt, wie es jetzt für das Startup weitergeht.

Studyflix ist eine kostenlose E-Learning-Plattform für Studenten. Mithilfe von Lernvideos sollen Studieninhalte in fünf Minuten so erklärt werden, dass sie verstanden und die Klausuren bestanden werden. Mit diesem Konzept hat sich das Team um die beiden Gründer Benedikt Bergner und Reinhard Blech bei „Die Höhle der Löwen“ beworben. Nach erfolgreichen Dreharbeiten und mehreren Programmankündigungen des Startups in der Sendung kam vor einer Woche die Absage.

„Bisher auf jeden Fall die größte Enttäuschung als Unternehmer“

„Wir beide sind bereits seit fünf Jahren Unternehmer, aber das war bisher auf jeden Fall die größte Enttäuschung für uns“, erklärt Bergner auf Nachfrage der Redaktion. „Aufgrund der Veröffentlichungen in den Programmzeitschriften war der Platz in der Sendung gefühlt sicher und dann kam vor etwa einer Woche die Absage. Es geht jetzt aber wie geplant weiter. Wir werden das auch ohne ‚Die Höhle der Löwen‘ schaffen. Wir haben mittlerweile 1.000 Videos auf unserer Plattform. Bis Ende 2019 sollen es sogar schon 1.500 sein“, so Bergner weiter.

Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich

Gerade im Hinblick auf den hohen Aufwand den ein Startup vor einer solchen Sendung hat, bedeutete die Absage einen herben Rückschlag. Die Gründer haben einen mittleren fünfstelligen Betrag in die Vorbereitung der Sendung investiert. Das reicht von der Dekoration der Dreh-Kulisse über Marketingkampagnen bis hin zur Optimierung der Website. Gerade der letzte Posten hat schwer zu Buche geschlagen. Damit sollte verhindert werden, dass die Seite aufgrund des hohen Nutzeraufkommens während der Sendung zusammenbricht.

Neben den finanziellen Aufwendungen investierte das Team von Studyflix auch viel Zeit, um die Sendung vorzubereiten. Gerade bei einem kleinen Startup bedeutet das viele zusätzlich gebundene Ressourcen.

„Wir sind definitiv auf einem guten Weg“

Doch Bergner ist sicher, dass sich die Investitionen gelohnt haben: „Wir stehen ihn den Rankings bei Google und YouTube ganz weit oben, das wollen wir weiter ausbauen und das gute organische Wachstum weiter vorantreiben. Wir sind definitiv auf einem guten Weg.“

Sich beworben zu haben bereuen die Gründer jedenfalls nicht: „Wir sind durch die Einladung in die Sendung als Unternehmer sehr viel mutiger geworden und trauen uns wesentlich mehr zu. Gerade was Investitionen betrifft, sind wir jetzt wesentlich mehr bereit, Risikos einzugehen. Das hat sich absolut ausgezahlt. Wir konnten beispielsweise unser Team von zehn auf 20 Mitarbeiter erhöhen“, betont Bergner. Ende des Jahres steht der Plattform außerdem ein großes Update bevor.

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Studyflix ist eine kostenlose E-Learning-Plattform für Studenten. Mithilfe von Lernvideos sollen Studieninhalte in fünf Minuten so erklärt werden, dass sie verstanden und die Klausuren bestanden werden. Mit diesem Konzept hat sich das Team um die beiden Gründer Benedikt Bergner und Reinhard Blech bei „Die Höhle der Löwen“ beworben. Nach erfolgreichen Dreharbeiten und mehreren Programmankündigungen des Startups in der Sendung kam vor einer Woche die Absage.

„Bisher auf jeden Fall die größte Enttäuschung als Unternehmer“

„Wir beide sind bereits seit fünf Jahren Unternehmer, aber das war bisher auf jeden Fall die größte Enttäuschung für uns“, erklärt Bergner auf Nachfrage der Redaktion. „Aufgrund der Veröffentlichungen in den Programmzeitschriften war der Platz in der Sendung gefühlt sicher und dann kam vor etwa einer Woche die Absage. Es geht jetzt aber wie geplant weiter. Wir werden das auch ohne ‚Die Höhle der Löwen‘ schaffen. Wir haben mittlerweile 1.000 Videos auf unserer Plattform. Bis Ende 2019 sollen es sogar schon 1.500 sein“, so Bergner weiter.

Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich

Gerade im Hinblick auf den hohen Aufwand den ein Startup vor einer solchen Sendung hat, bedeutete die Absage einen herben Rückschlag. Die Gründer haben einen mittleren fünfstelligen Betrag in die Vorbereitung der Sendung investiert. Das reicht von der Dekoration der Dreh-Kulisse über Marketingkampagnen bis hin zur Optimierung der Website. Gerade der letzte Posten hat schwer zu Buche geschlagen. Damit sollte verhindert werden, dass die Seite aufgrund des hohen Nutzeraufkommens während der Sendung zusammenbricht.

Neben den finanziellen Aufwendungen investierte das Team von Studyflix auch viel Zeit, um die Sendung vorzubereiten. Gerade bei einem kleinen Startup bedeutet das viele zusätzlich gebundene Ressourcen.

„Wir sind definitiv auf einem guten Weg“

Doch Bergner ist sicher, dass sich die Investitionen gelohnt haben: „Wir stehen ihn den Rankings bei Google und YouTube ganz weit oben, das wollen wir weiter ausbauen und das gute organische Wachstum weiter vorantreiben. Wir sind definitiv auf einem guten Weg.“

Sich beworben zu haben bereuen die Gründer jedenfalls nicht: „Wir sind durch die Einladung in die Sendung als Unternehmer sehr viel mutiger geworden und trauen uns wesentlich mehr zu. Gerade was Investitionen betrifft, sind wir jetzt wesentlich mehr bereit, Risikos einzugehen. Das hat sich absolut ausgezahlt. Wir konnten beispielsweise unser Team von zehn auf 20 Mitarbeiter erhöhen“, betont Bergner. Ende des Jahres steht der Plattform außerdem ein großes Update bevor.

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