Interview

Ke-design: „Inspiration ist so gut wie überall zu finden“

Katrin Engl ist eingetragene Architektin und Innenarchitektin. Mit ihrem Label Ke-design unterstützt sie Kunden bei Renovierungen, Neubauten, Einrichtungen oder Fragen zum richtigen Design. Im Interview verrät sie, dass es sie als Weltenbummlerin trotzdem immer wieder in ihre Geburtsstadt Augsburg zurückgezogen hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Katrin Engl, wie sind Sie zu ihrem Beruf gekommen?

Katrin Engl: Meine Leidenschaft für Architektur und Design begleitet mich schon sehr lange. Nach meinem Studium der Architektur in Augsburg habe ich allerdings festgestellt, dass mir etwas fehlt und ich mich mehr mit der Gestaltung der Innenräume beschäftigen möchte. Deshalb habe ich anschließend noch ein internationales Studium der Innenarchitektur in Stuttgart drangehängt. Nach Abschluss des Studiums habe ich mich auch beruflich immer mehr der Innenarchitektur zugewandt.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre tägliche Arbeit?

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Inspiration ist so gut wie überall zu finden: sei es Zuhause, beim Spazieren durch die eigene Stadt, in der Natur oder auf Reisen in fremden Ländern. Auch beim Besuch von Restaurants, Hotels oder beim Besuch einer Möbelmesse kann man immer wieder neue Ideen entdecken. Die vielen Eindrücke halte ich dann am liebsten mit der Kamera fest und lasse die entstandenen Bilder auch gerne als Inspiration in meine Arbeiten mit einfließen.

Was war bisher Ihr liebstes Projekt?

Das ist schwer zu sagen, meistens ist mein aktuelles Projekt auch mein Liebstes. Ich freue mich bei jedem Projekt – sei es privat, ein Hotel oder eine Arztpraxis – immer wieder neue Ideen zu sammeln und damit eine optimale Lösung für die Nutzer zu finden. Es ist jedes Mal wieder spannend gemeinsam mit den Kunden die Bedürfnisse und Anforderungen herauszufinden und daraus ein individuelles Konzept zu erarbeiten. 

Sie haben eine knapp einjährige Weltreise gemacht, in welchem Land waren Sie besonders von der Architektur beeindruckt?

Da gibt es zwar die Städte mit ihren gigantischen Wolkenkratzern, wie zum Beispiel in Kuala Lumpur in Malaysia, die natürlich beeindruckend sind, wenn man davorsteht. Mich hat jedoch besonders die Architektur in Brasilien fasziniert, hier im Besonderen die Stadt Rio de Janeiro. Es ist spannend zu sehen wie sich die Stadt zwischen den vielen Hügeln und dem Meer verteilt und man dadurch, obwohl man mitten in einer Großstadt ist, oft nahe an der Natur ist. Aber auch Oscar Niemeyer, der wohl bekannteste Architekt des Landes, hat sich hier mit einigen beeindruckenden Gebäuden verewigt. Insgesamt eine faszinierende Stadt mit architektonischen Highlights aber auch mit kleinen Gebäuden, die trotz ihrer Einfachheit durch bunte Farben zeigen, dass man auch mit einfachen Mitteln ein Gebäude schön gestalten kann.

Auch die Fotografie spielt für Sie eine große Rolle. Haben Sie ein Lieblingsmotiv?

Ich liebe es einer Stadt am Morgen beim Erwachen zuzusehen und diese Momente mit der Kamera einzufangen. Das kann sowohl Zuhause, in Italien oder in Indien sein, es ist immer wieder interessant diese besonderen Momente zu beobachten und festzuhalten. Aber auch schöne Landschaften und spannende Muster, die man in der Natur findet, sind beeindruckend und können ein inspirierendes Fotomotiv sein.

Wie lassen sich die Architektur und die Fotografie verknüpfen?

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Hier gibt es tatsächlich vieles, das diese beiden Bereiche verbindet. Die Fotos können entweder klassisch als Bilder an den Wänden aufgehängt werden, sie können aber auch auf Stoffe gedruckt werden, wie zum Beispiel bei einem Hotelprojekt in Düsseldorf. Hier wurden Vorhänge und Lampenschirme in den Zimmern mit meinen Fotomotiven der Stadt bedruckt, um einen individuellen Bezug zur Umgebung herzustellen.

Momentan arbeiten Sie von Augsburg aus. Was verbindet Sie mit der Stadt?

Ich bin in Augsburg aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe hier studiert. Obwohl ich mehrmals für eine Zeit lang die Stadt für ein Praktikum, zum weiterführenden Studium oder für längere Reisen verlassen habe, bin ich immer wieder gerne zurückgekommen. Ich denke das ist ein gutes Zeichen und spricht für die Stadt.

An welches Ereignis aus Ihrem bisherigen Berufsleben erinnern Sie sich am liebsten zurück?

Besonders schön ist es, wenn man positives Feedback auf seine Arbeit bekommt, ohne dass derjenige weiß, dass man daran beteiligt war. So ist es mir nach der Renovierung einer Arztpraxis gegangen in der ich anschließend als Patientin zu Besuch war. Hier hat mich eine junge Frau angesprochen und war ganz begeistert davon, wie schön die Praxis nun ist.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Katrin Engl, wie sind Sie zu ihrem Beruf gekommen?

Katrin Engl: Meine Leidenschaft für Architektur und Design begleitet mich schon sehr lange. Nach meinem Studium der Architektur in Augsburg habe ich allerdings festgestellt, dass mir etwas fehlt und ich mich mehr mit der Gestaltung der Innenräume beschäftigen möchte. Deshalb habe ich anschließend noch ein internationales Studium der Innenarchitektur in Stuttgart drangehängt. Nach Abschluss des Studiums habe ich mich auch beruflich immer mehr der Innenarchitektur zugewandt.

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Was war bisher Ihr liebstes Projekt?

Das ist schwer zu sagen, meistens ist mein aktuelles Projekt auch mein Liebstes. Ich freue mich bei jedem Projekt – sei es privat, ein Hotel oder eine Arztpraxis – immer wieder neue Ideen zu sammeln und damit eine optimale Lösung für die Nutzer zu finden. Es ist jedes Mal wieder spannend gemeinsam mit den Kunden die Bedürfnisse und Anforderungen herauszufinden und daraus ein individuelles Konzept zu erarbeiten. 

Sie haben eine knapp einjährige Weltreise gemacht, in welchem Land waren Sie besonders von der Architektur beeindruckt?

Da gibt es zwar die Städte mit ihren gigantischen Wolkenkratzern, wie zum Beispiel in Kuala Lumpur in Malaysia, die natürlich beeindruckend sind, wenn man davorsteht. Mich hat jedoch besonders die Architektur in Brasilien fasziniert, hier im Besonderen die Stadt Rio de Janeiro. Es ist spannend zu sehen wie sich die Stadt zwischen den vielen Hügeln und dem Meer verteilt und man dadurch, obwohl man mitten in einer Großstadt ist, oft nahe an der Natur ist. Aber auch Oscar Niemeyer, der wohl bekannteste Architekt des Landes, hat sich hier mit einigen beeindruckenden Gebäuden verewigt. Insgesamt eine faszinierende Stadt mit architektonischen Highlights aber auch mit kleinen Gebäuden, die trotz ihrer Einfachheit durch bunte Farben zeigen, dass man auch mit einfachen Mitteln ein Gebäude schön gestalten kann.

Auch die Fotografie spielt für Sie eine große Rolle. Haben Sie ein Lieblingsmotiv?

Ich liebe es einer Stadt am Morgen beim Erwachen zuzusehen und diese Momente mit der Kamera einzufangen. Das kann sowohl Zuhause, in Italien oder in Indien sein, es ist immer wieder interessant diese besonderen Momente zu beobachten und festzuhalten. Aber auch schöne Landschaften und spannende Muster, die man in der Natur findet, sind beeindruckend und können ein inspirierendes Fotomotiv sein.

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Hier gibt es tatsächlich vieles, das diese beiden Bereiche verbindet. Die Fotos können entweder klassisch als Bilder an den Wänden aufgehängt werden, sie können aber auch auf Stoffe gedruckt werden, wie zum Beispiel bei einem Hotelprojekt in Düsseldorf. Hier wurden Vorhänge und Lampenschirme in den Zimmern mit meinen Fotomotiven der Stadt bedruckt, um einen individuellen Bezug zur Umgebung herzustellen.

Momentan arbeiten Sie von Augsburg aus. Was verbindet Sie mit der Stadt?

Ich bin in Augsburg aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe hier studiert. Obwohl ich mehrmals für eine Zeit lang die Stadt für ein Praktikum, zum weiterführenden Studium oder für längere Reisen verlassen habe, bin ich immer wieder gerne zurückgekommen. Ich denke das ist ein gutes Zeichen und spricht für die Stadt.

An welches Ereignis aus Ihrem bisherigen Berufsleben erinnern Sie sich am liebsten zurück?

Besonders schön ist es, wenn man positives Feedback auf seine Arbeit bekommt, ohne dass derjenige weiß, dass man daran beteiligt war. So ist es mir nach der Renovierung einer Arztpraxis gegangen in der ich anschließend als Patientin zu Besuch war. Hier hat mich eine junge Frau angesprochen und war ganz begeistert davon, wie schön die Praxis nun ist.

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