Wirtschaftsjahr 2021

Kathrin Lampe: „Die Prognose für 2021 ist sehr durchwachsen“

Kathrin Lampe. Foto: creationell
Kathrin Lampe, Geschäftsführerin der creationell GmbH & Co. KG, sieht die wirtschaftliche Entwicklung in 2021 eher durchwachsen. Wie sie zu dieser Prognose kommt, erklärt sie im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2021 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?

Kathrin Lampe: Die Schere zwischen den unterschiedlichen Branchen ist riesig. Manche Bereiche, wie zum Beispiel der Eventbereich oder alles, was mit Gastro zu tun hat, werden auch in 2021 ein sehr hartes Jahr bekommen. Auch große Unternehmen im Maschinenbau, die bereits durch das Wegfallen von Aufträgen in 2020 oder das Fehlen von Zuliefererteilen betroffen waren, haben in meinen Augen schwere Zeiten vor sich. Andererseits gibt es Bereiche, die von den Schwierigkeiten durch COVID profitieren: das sind diejenigen, die Dinge für „ein schönes Heim“ realisieren (Handwerk, Inneneinrichtung, Luxusgüter, etc.) und natürlich auch das komplette Thema der Digitalisierung. Die Prognose für das Jahr 2021 ist in meinen Augen also sehr durchwachsen.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2021 auf?

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Grundsätzlich haben wir durch unsere digitale Ausrichtung gute Marktchancen, auf die wir uns auch in 2021 fokussieren. Die Erschließung neuer digitaler Vertriebswege wie Shops (auch im B2B-Bereich), APPs, digitale Messen oder auch die Themen Einlasskontrolle, DSGVO-konforme Personendatenerfassung und Sharingplattformen stehen für viele Kunden und Unternehmen weit oben in der Prioritätenliste, wenn es um die Umstrukturierung von Marketing und Vertrieb aufgrund der Corona-Beschränkungen geht. Schwierig ist allerdings die deutlich geringere Investitionsbereitschaft durch die hohe Verunsicherung und unser Risiko als Dienstleister, von Insolvenzen mit betroffen zu sein.

Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

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Ich gehe mit gemischten Gefühlen in 2021. Vieles, was den Spaß am Leben und meiner Arbeit ausmacht, wird durch die Beschränkungen zunichtegemacht: Das enge Miteinander mit meinen Mitarbeitern, persönlicher Austausch in Netzwerken und das Wegfallen von „Lebenshighlights“ wie Urlaub, Sport, Ausflüge, Restaurantbesuche, Feste und Treffen. Hinzu kommt die Doppelbelastung durch Arbeit und Homeschooling sowie eine Traurigkeit, dass meiner Tochter durch entfallenden Sport und eingeschränkte Kontakte sehr viel genommen wird. Trotzdem fühle ich mich privilegiert, da wir keine Existenzängste haben müssen. Ich hoffe sehr, dass das dominante Thema Corona einigermaßen schnell auf ein erträgliches Level eingebremst werden kann. Das würde mir als Unternehmerin und Mutter, und sicherlich uns allen, endlich wieder die Lebensqualität bescheren, die Leben und Arbeiten so wertvoll macht.

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