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Jahrzehnte des Ehrenamtes werden geehrt
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Landratsamt Augsburg

Jahrzehnte des Ehrenamtes werden geehrt

 Erich Weldishofer (l.) und Ulrich Missenhadt - Respekt für jahrzehntelange Leistungen im Ehrenamt, Foto: B4BSCHWABEN

Zwei Orden für einzigartiges Engagement. Erich Weldishofer aus Zusmarshausen und Ulrich Missenhardt aus Schwabmünchen erhielten das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt. Damit wurden langjährige ehrenamtliche Leistungen für die Gesellschaft ausgezeichnet.

Ein Drittel der Bevölkerung engagiert sich in Bayern für ehrenamtliche Tätigkeiten. Das sind etwa 3,7 Mio. Menschen, die ihre Gesellschaft ohne monetäre Gegenleistung etwas Gutes tun. Manche dieser Personen setzen sich Jahrzehntelang für die Gesellschaft ein. Ist es wichtig, diese freiwilligen Anstrengungen hervorzuheben und zu Ehren. Erst am Donnerstag erhielten zwei ganz besondere Menschen das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt der Bayerischen Staatsregierung verliehen. Landrat Martin Sailer überreichte im Namen von Ministerpräsident Horst Seehofer das Ehrenzeichen an Erich Weldishofer aus Zusmarshausen und Ulrich Missenhardt.

Musik ist auch Heimatpflege

„Wir sind auf das Ehrenamt angewiesen“, betonte Landrat Sailer bei seiner Eröffnungsrede. Ohne solches Engagement wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht machbar.  Auch die Bürgermeister der jeweiligen Ortschaften waren anwesend. Durch die Ehrung wurden auch alle geehrt, die die Preisträger in ihrer Arbeit unterstützt haben. Als erster bekam Erich Weldishofer das besondere Ehrenzeichen. Seit 1986 ist er im Musikverein Marktkapelle Zusmarshausen e.V. aktiv. Er organisiert seit 23 Jahren das Beerdigungsspielen für verstorbene Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Krieger- und Soldatenvereines sowie der Marktkapelle. Er ist das älteste aktive Mitglied im Musikverein. Trotz eines schweren Unfalls am Bein, bei der er fast zwölf Wochen auf eine Gehilfe angewiesen war, ist sein Engagement für die Region ungebrochen.

Fußball ist auch Integration

Der zweite Ehrengast an diesem Tag war der Schwabmünchner Ulrich Missenhardt. Er ist seit geschlagenen 45 Jahren ehrenamtlich im Bereich des Sports aktiv. In dieser Zeit war er unter anderem Trainer der E-Jugend und D-Jugend des TSV-Bobingen. Momentan trainiert er die G-Jugend in Schwabmünchen. In seinen langen Jahren des Ehrenamtes war er stets der erste und letzte auf dem Fußballplatz. Auch nach über vier Jahrzenten ist sein Sportsgeist ungebrochen. „Es macht immer wieder Spaß“, so der von der Preisverleihung sichtlich gerührte Missenhardt. Die Arbeit für die Jugend liegt ihm besonders am Herzen. Er war auch 1983 ein Gründungsmitglied des Heimatvereins Bobingen und unter anderem für den Erhalt der Bobinger Mühle verantwortlich. Beide hatten die Ehrung redlich verdient. Soviel selbstloses Engagement für die Gesellschaft ist einzigartig und verdient großen Respekt. 

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