Neuer Standort

Interview: Was die Schwarze Kiste am Hochablass vorhat

Der Hochablass und der Kuhsee von oben. Foto: Benjamin Buchenroth/ Instagram: photoroth84
Der Kiosk am Hochablass wird noch im September wiedereröffnet. Den Zuschlag von der Stadt bekam Sebastian Hrabak, Inhaber der Schwarzen Kiste e.K. Wie der neue Kiosk aussehen wird und ob in Zukunft noch weitere Filialen geplant sind, hat Hrabak unserer Redaktion erzählt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie kam es zu der Entscheidung, sich auf die städtische Ausschreibung zu bewerben?

Sebastian Hrabak: Ich habe mich schon weit vorher für diesen Standort interessiert. Ich finde es spannend, solchen Konzepten neues Leben einzuhauchen. Natürlich sehe ich am Hochablass auch viel Potential, wenn man bedenkt, wie viele Menschen dort tagtäglich sind. Doch in erster Linie lieben wir als Schwarze Kiste Objekte, bei denen der gesamte Charme vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Und diesen Charme gilt es nun, am Hochablass wieder herauszuarbeiten.

Gab es noch andere Mitbewerber, gegen die Sie sich durchsetzen mussten?

Insgesamt haben sich auf die öffentliche Ausschreibung der Stadt Augsburg mit uns 21 Bewerber gemeldet. Wir haben uns also gegen 20 Mitbewerber durchgesetzt. Wir sind natürlich als junges Unternehmen sehr stolz, dass wir die Verantwortlichen der Stadt Augsburg einstimmig von unserem Konzept für den Kiosk am Hochablass überzeugen konnten.

Welche Anforderungen stellt die Stadt an Sie?

Die Stadt wünscht sich an diesem Standort eine permanente Versorgung für die Bürger. Wir werden von April bis Oktober unsere Schwarze Kiste am Hochablass ständig geöffnet haben. Wir können auch die Anforderungen wie lokale Lieferanten oder Bio-Produkte erfüllen.

Heißt das, Sie schließen im Winter?

Im Winter werden wir sicherlich auch etliche schöne Tage in Augsburg haben, daher haben wir auf keinen Fall ganz geschlossen. An der Haunstetter Straße haben wir rund 360 Tage im Jahr bei Wind und Wetter geöffnet. Ganz so viele Tage werden es am Hochablass sicher nicht, aber wir glauben, dass wir etliche schöne Wintertage dort haben werden.

Wie wird das gastronomische Angebot aussehen?

Das gastronomische Konzept orientiert sich natürlich sehr stark an unseren bestehenden Konzepten. Wir wollen Burger, Currywurst und Fritten anbieten. Es wird vegane Gerichte geben oder auch Salate. Natürlich dürfen Biergarten-Klassiker wie Wurstsalat nicht fehlen. Und natürlich gibt’s Kaffee.

Wird es auch Sitzmöglichkeiten drinnen und/oder draußen geben?

Drinnen gibt’s aktuell keine Sitzmöglichkeiten. Draußen haben wir einen großen Biergarten mit mehr als 150 Sitzplätzen. Wir wollen aber natürlich hier unser Konzept in den nächsten Jahren weiter ausbauen und hoffen schon, dass wir irgendwann auch einen Gastraum unseren Gästen anbieten können. Doch das ist noch Zukunftsmusik und noch nicht konkretisiert.

Haben Sie schon erste Reaktionen von den Augsburgern bekommen? 

Natürlich haben wir viele Reaktionen bekommen. Die Augsburger freuen sich, dass in dieser Location wieder etwas passiert. Denn es hängen bei vielen Menschen sehr viele Erinnerungen, vor allem aus der Kindheit an diesem Kiosk. Diese alte Tradition ist es, die uns bewegt und der wir uns auch bewusst sind. 

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Sind weitere Läden angedacht?

Wir würden niemals nie sagen. Aber momentan ist nichts Akutes geplant. Mit dem neuen Standort am Hochablass und unseren bestehenden Konzepten an der Haunstetter Straße, der Gögginger Straße und am Moritzplatz sind wir sehr gut aufgestellt. Wenn aber jemand kommt und uns einen guten Standort anbieten, die Konditionen stimmen und wir überzeugt davon sind, dass wir kein allzu großes Risiko eingehen, dann könnte sicherlich im Jahr 2019/20 nochmal was passieren. Doch wir sind mittlerweile in der wunderbaren Situation, nichts mehr machen zu müssen. Daher muss es schon ein sehr gutes Angebot sein. 

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Der Hochablass und der Kuhsee von oben. Foto: Benjamin Buchenroth/ Instagram: photoroth84
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Sebastian Hrabak: Ich habe mich schon weit vorher für diesen Standort interessiert. Ich finde es spannend, solchen Konzepten neues Leben einzuhauchen. Natürlich sehe ich am Hochablass auch viel Potential, wenn man bedenkt, wie viele Menschen dort tagtäglich sind. Doch in erster Linie lieben wir als Schwarze Kiste Objekte, bei denen der gesamte Charme vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Und diesen Charme gilt es nun, am Hochablass wieder herauszuarbeiten.

Gab es noch andere Mitbewerber, gegen die Sie sich durchsetzen mussten?

Insgesamt haben sich auf die öffentliche Ausschreibung der Stadt Augsburg mit uns 21 Bewerber gemeldet. Wir haben uns also gegen 20 Mitbewerber durchgesetzt. Wir sind natürlich als junges Unternehmen sehr stolz, dass wir die Verantwortlichen der Stadt Augsburg einstimmig von unserem Konzept für den Kiosk am Hochablass überzeugen konnten.

Welche Anforderungen stellt die Stadt an Sie?

Die Stadt wünscht sich an diesem Standort eine permanente Versorgung für die Bürger. Wir werden von April bis Oktober unsere Schwarze Kiste am Hochablass ständig geöffnet haben. Wir können auch die Anforderungen wie lokale Lieferanten oder Bio-Produkte erfüllen.

Heißt das, Sie schließen im Winter?

Im Winter werden wir sicherlich auch etliche schöne Tage in Augsburg haben, daher haben wir auf keinen Fall ganz geschlossen. An der Haunstetter Straße haben wir rund 360 Tage im Jahr bei Wind und Wetter geöffnet. Ganz so viele Tage werden es am Hochablass sicher nicht, aber wir glauben, dass wir etliche schöne Wintertage dort haben werden.

Wie wird das gastronomische Angebot aussehen?

Das gastronomische Konzept orientiert sich natürlich sehr stark an unseren bestehenden Konzepten. Wir wollen Burger, Currywurst und Fritten anbieten. Es wird vegane Gerichte geben oder auch Salate. Natürlich dürfen Biergarten-Klassiker wie Wurstsalat nicht fehlen. Und natürlich gibt’s Kaffee.

Wird es auch Sitzmöglichkeiten drinnen und/oder draußen geben?

Drinnen gibt’s aktuell keine Sitzmöglichkeiten. Draußen haben wir einen großen Biergarten mit mehr als 150 Sitzplätzen. Wir wollen aber natürlich hier unser Konzept in den nächsten Jahren weiter ausbauen und hoffen schon, dass wir irgendwann auch einen Gastraum unseren Gästen anbieten können. Doch das ist noch Zukunftsmusik und noch nicht konkretisiert.

Haben Sie schon erste Reaktionen von den Augsburgern bekommen? 

Natürlich haben wir viele Reaktionen bekommen. Die Augsburger freuen sich, dass in dieser Location wieder etwas passiert. Denn es hängen bei vielen Menschen sehr viele Erinnerungen, vor allem aus der Kindheit an diesem Kiosk. Diese alte Tradition ist es, die uns bewegt und der wir uns auch bewusst sind. 

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Sind weitere Läden angedacht?

Wir würden niemals nie sagen. Aber momentan ist nichts Akutes geplant. Mit dem neuen Standort am Hochablass und unseren bestehenden Konzepten an der Haunstetter Straße, der Gögginger Straße und am Moritzplatz sind wir sehr gut aufgestellt. Wenn aber jemand kommt und uns einen guten Standort anbieten, die Konditionen stimmen und wir überzeugt davon sind, dass wir kein allzu großes Risiko eingehen, dann könnte sicherlich im Jahr 2019/20 nochmal was passieren. Doch wir sind mittlerweile in der wunderbaren Situation, nichts mehr machen zu müssen. Daher muss es schon ein sehr gutes Angebot sein. 

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