Delegationsreise

Interview: „Silicon Valley kann noch viel von Schwaben lernen“

Der Boxbote-Gründer Raimund Seibold war gemeinsam mit der IHK Schwaben im Silicon Valley unterwegs. Wie er das dortige Mindset erlebt hat und woran es Bayerisch-Schwaben noch fehlt, verrät er im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was waren die Programmpunkte?

Raimund Seibold: Ich habe keine zwei Minuten gezögert und meine Anmeldung abgeschickt. Zu Beginn hatte ich noch die Illusion, ich könnte ein paar Tage San Francisco genießen. Aber die IHK hat einen hervorragenden Job gemacht und uns von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr zu über 15 Unternehmen im Valley geschickt. Darunter waren beispielsweise SAP, Salesforce, Intel, German Accelerator, Stanford, LinkedIn und OnePiece – Co-Working Space.

Was konnten Sie von der Reise mitnehmen?

Ich habe unglaublich tolle Menschen aus der Delegationsgruppe kennengelernt. Ich würde fast sagen, das war mein Highlight. Ich habe hier gelernt, dass ein gutes Netzwerk das A und O ist. Hier ist jeder motiviert sein Kapital erneut in Firmen aus dem Silicon Valley zu stecken. Aufgrund des außergewöhnlichen Mindsets und dem vorhandenen Kapital ist das Silicon Valley ein sehr fruchtbarer Boden für die Ideen von morgen. Von uns kann das Valley jedoch viel im Bereich Loyalität und Verantwortungsbewusstsein lernen. Das hat mich teilweise sehr schockiert. 

Wie haben Sie das „Silicon Valley Mindset“ denn erlebt?

„Think Bigger“ und „The Show must go on!“

Lässt sich diese Einstellung mit den bayerisch-schwäbischen Werten verknüpfen?

Ja, wir haben bereits sehr tolle Werte aber wir müssen definitiv größer und disruptiver denken. 

Was hat das Silicon Valley, das Bayerisch-Schwaben fehlt?

Uns fehlen das Netzwerk und der Optimismus. Des Weiteren fehlt uns meines Erachtens noch der Gründergeist. Die Voraussetzung sind vorhanden, wir müssen sie nur nutzen.

Gibt es etwas, das Sie selbst in Ihren Unternehmen umsetzen?

Wir arbeiten seit Jahren nach dem Motto „nichts ist unmöglich“. Des Weiteren habe ich eine LinkedIn-Gruppe gegründet, welche sich das #Lech-Valley nennt. Wir müssen näher zusammenrücken und mehr miteinander arbeiten.

Mit wem waren Sie im Silicon Valley unterwegs? 

Die Delegationsreise bestand aus knapp 30 Teilnehmern. Leider konnte ich in den drei Tagen nicht mit allen intensive Gespräche führen, auch wenn die Busfahrten teilweise einem Speed-Dating ähnelten. Es fällt mir leider schwer ein paar Leute hervorzuheben, da ich so unglaublich viele tolle Menschen und Unternehmer kennengelernt habe. 

Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Kalifornien geflogen?

Ich wollte meinen Horizont erweitern und tolle Menschen kennenlernen. Beides wurde erfüllt!

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was waren die Programmpunkte?

Raimund Seibold: Ich habe keine zwei Minuten gezögert und meine Anmeldung abgeschickt. Zu Beginn hatte ich noch die Illusion, ich könnte ein paar Tage San Francisco genießen. Aber die IHK hat einen hervorragenden Job gemacht und uns von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr zu über 15 Unternehmen im Valley geschickt. Darunter waren beispielsweise SAP, Salesforce, Intel, German Accelerator, Stanford, LinkedIn und OnePiece – Co-Working Space.

Was konnten Sie von der Reise mitnehmen?

Ich habe unglaublich tolle Menschen aus der Delegationsgruppe kennengelernt. Ich würde fast sagen, das war mein Highlight. Ich habe hier gelernt, dass ein gutes Netzwerk das A und O ist. Hier ist jeder motiviert sein Kapital erneut in Firmen aus dem Silicon Valley zu stecken. Aufgrund des außergewöhnlichen Mindsets und dem vorhandenen Kapital ist das Silicon Valley ein sehr fruchtbarer Boden für die Ideen von morgen. Von uns kann das Valley jedoch viel im Bereich Loyalität und Verantwortungsbewusstsein lernen. Das hat mich teilweise sehr schockiert. 

Wie haben Sie das „Silicon Valley Mindset“ denn erlebt?

„Think Bigger“ und „The Show must go on!“

Lässt sich diese Einstellung mit den bayerisch-schwäbischen Werten verknüpfen?

Ja, wir haben bereits sehr tolle Werte aber wir müssen definitiv größer und disruptiver denken. 

Was hat das Silicon Valley, das Bayerisch-Schwaben fehlt?

Uns fehlen das Netzwerk und der Optimismus. Des Weiteren fehlt uns meines Erachtens noch der Gründergeist. Die Voraussetzung sind vorhanden, wir müssen sie nur nutzen.

Gibt es etwas, das Sie selbst in Ihren Unternehmen umsetzen?

Wir arbeiten seit Jahren nach dem Motto „nichts ist unmöglich“. Des Weiteren habe ich eine LinkedIn-Gruppe gegründet, welche sich das #Lech-Valley nennt. Wir müssen näher zusammenrücken und mehr miteinander arbeiten.

Mit wem waren Sie im Silicon Valley unterwegs? 

Die Delegationsreise bestand aus knapp 30 Teilnehmern. Leider konnte ich in den drei Tagen nicht mit allen intensive Gespräche führen, auch wenn die Busfahrten teilweise einem Speed-Dating ähnelten. Es fällt mir leider schwer ein paar Leute hervorzuheben, da ich so unglaublich viele tolle Menschen und Unternehmer kennengelernt habe. 

Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Kalifornien geflogen?

Ich wollte meinen Horizont erweitern und tolle Menschen kennenlernen. Beides wurde erfüllt!

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