Junge Unternehmer stellen sich vor

Internationale Studierende treffen Augsburger Startups im aiti-Park

Internationale Studierende zu Gast im Augsburger aiti-Park. Foto: aitiRaum
Im Rahmen der dreiwöchigen Summerschool an der Universität Augsburg besuchten internationale Studenten gemeinsam mit den Augsburger Kommilitonen den aiti-Park. Vor Ort bekamen die Studierenden einen Einblick in Augsburgs Startup-Szene.

Darüber hinaus erfuhren sie Wissenswertes über die Gründerlandschaft im Regierungsbezirk Schwaben und das neue Digitale Zentrum Schwaben. Dieses wird im Rahmen der Initiative „Gründerland Bayern“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Augsburger Startups stellen sich vor

Die Studierenden waren nicht nur von den Räumlichkeiten beeindruckt, sondern vor allem von den Konzepten der Gründer. So steht für Secomba-Geschäftsführer Robert Freudenreich die Nachhaltigkeit und nicht das schnelle Wachstum im Vordergrund. Mit Begeisterung nahmen die Studenten die Vorstellung von Roman Deringer, Mitgründer von GamingAthlets, auf. Das Team organisiert auf seiner Plattform weltweite E-Sports Turniere – ein dynamischer Zukunftsmarkt. Dass sich der Markt für Ideen und Finanzierung innerhalb Europas erheblich unterscheidet, verdeutlichte Alexander Mahr von Stryber am Beispiel Deutschlands und der Schweiz. Im Anschluss an die Kurzvorträge folgten Diskussionen zu den unterschiedlichsten Themen.

„Eine wichtige Erfahrung für unsere Studenten“

Die Studierenden kamen von der Indiana University Bloomington (USA), der Universität Bergamo (Italien) und natürlich von der Universität Augsburg. „Der Besuch ist eine wichtige Erfahrung für unsere Studenten“, stellte Johna Otto, Teaching Assistant an der Indiana University heraus, „Die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, welchen Einfluss die Startup-Kultur auf Augsburgs Wirtschaft hat, war überaus wertvoll, besonders im Hinblick auf die Wissens-Vermittlung zur Bedeutung des Einflusses von Entrepreneurship und Innovation auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.“

„Erfolg“ wurde neu definiert

Ähnlich fasst es auch Kelsey Wals, Master-Studentin, zusammen: „Diese Erfahrung hat mir und meinen Kommilitonen geholfen zu verstehen, was es bedeutet, ein erfolgreicher Unternehmer zu sein. In Amerika passiert es zu oft, dass fähige Leute mit großartigen Ideen, die das Potential für einen signifikanten, positiven Einfluss auf die örtliche Gemeinschaft haben, von der Umsetzung ihrer Vorhaben Abstand nehmen, denn das Verständnis von ‚Erfolg‘ ist an die Messbarkeit des Unternehmens-Erfolgs gekoppelt – größer ist besser. Der Besuch stand im Gegensatz zu dieser vorgefassten Vorstellung von Erfolg und gab uns Studenten so die Möglichkeit, ‚Erfolg‘ neu zu definieren und zu überdenken, was eine erfolgreiche Zukunft mit sich bringen könnte.“

„Der Besuch im aiti-Park wird künftig zum Pflichttermin“

„Der direkte Kontakt zu Gründern bringt den Studenten aus dem Ausland die dynamische Region Augsburg am besten nahe“, zieht Professor Erik E. Lehmann, Co-Direktor des ACE (Augsburg Center of Entrepreneurship), eine positive Bilanz. „Der Besuch im aiti-Park wird künftig zum Pflichttermin für die Studenten der Summerschool“, unterstreicht Lehmann die Bedeutung des Besuchs.

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„Erfolg“ wurde neu definiert

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„Der Besuch im aiti-Park wird künftig zum Pflichttermin“

„Der direkte Kontakt zu Gründern bringt den Studenten aus dem Ausland die dynamische Region Augsburg am besten nahe“, zieht Professor Erik E. Lehmann, Co-Direktor des ACE (Augsburg Center of Entrepreneurship), eine positive Bilanz. „Der Besuch im aiti-Park wird künftig zum Pflichttermin für die Studenten der Summerschool“, unterstreicht Lehmann die Bedeutung des Besuchs.

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