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Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kulturküche Augsburg eröffnet
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Kulturküche Augsburg

Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kulturküche Augsburg eröffnet

Symbolbild. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Für die Kulturküche werden derzeit sowohl ein neuer Geschäftsführer als auch ein neuer Träger gesucht. Die Belieferung von Augsburger Schulen und Kindergärten mit Mittagsverpflegung soll aufrecht erhalten werden.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Das Amtsgericht Augsburg hat mit Beschluss vom 1. September 2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der gemeinnützigen Kulturküche gGmbH eröffnet. Der Augsburger Rechtsanwalt Dr. Paul Abel aus der Kanzlei anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Geschäftsbetrieb soll mindestens für das bereits gestartete Schuljahr weiter laufen

Die Kulturküche versorgt im Raum Augsburg und Umgebung Schulen, Horte und Kindergärten mit Mittagsverpflegung. Darüber hinaus bietet die Kulturküche Catering-Dienstleistungen an. Die Mittagsgerichte wurden bislang an sechs Standorten vornehmlich von Migranten und Asylbewerbern zubereitet. So wurde ihnen ein Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Dies soll auch weiterhin möglich sein. Die Mitarbeiter der Kulturküche und die Insolvenzverwaltung arbeiten deshalb kooperativ zusammen.

Belegschaft wurde verkleinert

Derzeit wird ein Sanierungskonzept umgesetzt. Durch eine Neuorganisation des Geschäftsbetriebs soll eine langfristig kostendeckende Arbeitsweise erreicht werden. Seit Mitte September wird deshalb nur noch in einer Großküche gekocht. Von hier aus können die Mitarbeiter besser organisiert und kostengünstiger arbeiten. Zudem wurde die Belegschaft reduziert. Derzeit beschäftigt die Kulturküche Augsburg rund 35 Mitarbeiter.

Neuer Geschäftsführer und neuer Träger gesucht

Geschäftsführer Bernd Beigl will sich aus privaten Gründen aus seiner Position zurückziehen. Derzeit wird nach einem neuen Geschäftsführer gesucht. Bis dieser gefunden ist, steht Beigl der Kulturküche weiter als Geschäftsführer zur Verfügung. Zudem wird nach einem neuen Träger für den Geschäftsbetrieb gesucht. „Das Unternehmen und die damit verbundene integrative Idee dürfte insbesondere für soziale Einrichtungen interessant sein, die sich in der derzeitigen Flüchtlingssituation aktiv für das Thema Integration engagieren möchten“, so der Insolvenzverwalter. Parallel wird die Umsetzung eines Insolvenzplans zur Entschuldung der gemeinnützigen Gesellschaft geprüft.

Geschäftsführer Bernd Beigl traf erst kürzlich Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die bisherige Tätigkeit der Kulturküche findet weiterhin politische Beachtung. So wurde die Geschäftsleitung der Kulturküche am 14. September 2016 in das Bundeskanzleramt eingeladen. Die Einladung stand im Zusammenhang mit der Integrations-Initiative „Wir zusammen“, der die Kulturküche angehört.

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