KUKA AG

In trockenen Tüchern: KUKA übernimmt Swisslog

Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Foto: KUKA AG

Erfolgreiche Übernahme: Der Augsburger Roboter-Hersteller KUKA bestätigte die Transaktion zum Übernahmeangebot von Swisslog. Auch das Kartellamt hat bereits seine Zustimmung gegeben.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Bereits im September 2014 kündigte die Augsburger KUKA AG an, das Schweizer Technologieunternehmen Swisslog Holding AG übernehmen zu wollen.  Mit der Übernahme will KUKA den Markt für automatistierte Maschinen noch stärker erschließen. Bereits kurz darauf lag das Transaktionsangebot bei Swisslog vor, die Transaktionsvereinbarung wurde schon vorläufig unterzeichnet. Der Kaufpreis soll bei rund 280 Millionen Euro liegen. Jetzt hat auch das Kartellamt dem Zusammenschluss zugestimmt.

Kartellamt hat Übernahme bereits zugestimmt

Die KUKA AG bestätigte bereits die erfolgreiche Transaktion zum Übernahmeangebot von Swisslog. Die definitive Aufnahmequote hat sich gegenüber dem vorläufigen Zwischenergebnis nicht mehr verändert und liegt bei 80,47 Prozent. Damit ist die Mindestannahmeschwelle in Höhe von 66,66 Prozent überschritten. Nachdem nun auch die Freigaben der relevanten Kartellbehörden für den Erwerb der Swisslog Aktien durch die KUKA AG vorliegen, stehen dem Vollzug des öffentlichen Kaufangebots nach heutiger Sicht keine Hindernisse entgegen. „Ich freue mich sehr über die große Akzeptanz unseres Angebots und auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Swisslog“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. Die Nachfrist zur nachträglichen Annahme des Angebots begann zum 24. November und dauert voraussichtlich bis zum 5. Dezember 2014 um 16 Uhr.

Synergien im mehrstelligen Millionenbereich erwartet

Die Einbindung von Swisslog in die KUKA AG wir für beide Unternehmen Wachstumspotenziale eröffnen. Beide Technologie-Unternehmen erwarten durch die Zusammenarbeit mittelfristige Synergien in niedriger zweistelliger Millionenhöhe. Diese sollen primär aus der gemeinsamen Nutzung von Technologie, Bündelung von Know-how und der gemeinsam Nutzung internationaler Standortstrukturen entstehen. Die beiden Technologie-Konzerne wollen sich mit ihren Produkten gegenseitig ergänzen. Zusammen wollen sie als Anbieter von integrierten Automationslösungen für unterschiedliche Branchen auftreten. KUKA ist einer der führenden Anbieter von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen, wohingegen Swisslog Automatisierungslösungen für zukunftsorientierte Krankenhäuser, Lager- und Verteilzentren wie auch Pharma und Tiefkühlbereich produziert. 

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