CO2-Steuer

IHK-Ausschuss für Umwelt und Energie ist gegen CO2-Steuer

Die IHK Schwaben fordert, dass die europäischen Staaten sich gemeinsam dafür einsetzen, die CO2-Emossion zu reduzieren.

Der IHK-Ausschuss für Umwelt und Energie spricht sich gegen eine CO2-Steuer aus. In einem Statement heißt es, dass sich diese auf Verkehr und Wärme ausweiten kann. Jedoch nur bis eine gesamteuropäische Lösung erzielt wird. Eine CO2-Steuer auf Kraftstoffe sei laut Fachleuten nicht zielführend sein. Das liege daran, dass es im Verkehrssektor an Möglichkeiten fehle, alternative Investitionsentscheidungen zu ermöglichen. Weiter würden die steigenden Kraftstoffpreise vor allem die Endverbraucher tragen. Grund sei die Weitergabe von Mehrkosten, heißt es weiter.

Das Klimaschutzgesetz muss ausgewogen gestaltet werden

Simon Zeilberger, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke, Meitingen, und Ausschlussvorsitzender: „Es wäre fatal, wenn die Industrie in Deutschland mit weiteren Belastungen zu kämpfen hätte und zusätzlich der Effekt zur CO2-Reduktion nicht erreicht würde. Das Klimaschutzgesetz muss einerseits für die Bürger sozial ausgewogen gestaltetet werden und andererseits darf die Wirtschaft in Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht weiter geschädigt werden.“

Verbesserungen werden gefordert

Das Gremium fordert verschiedene Verbesserungen der aktuellen Umwelt- und Energiepolitik. Beispielsweise sollen bestehende Steuern und Abgaben auf den Prüfstand gesetzt werden. Die Stromsteuer solle gesenkt werden. Des Weiteren sollen technologieoffene Anreize geschaffen werden. Die Forcierung alternativer Antriebssysteme und Kraftstoffe, sowie die damit einhergehende Infrastruktur, ist laut IHK-Ausschuss keine annehmbare Antwort auf die CO2- Frage.

Es dürfen nicht nur überregionale Aspekte betrachtet werden

Jens Dammer, Vertriebsleiter von Erdgas Schwaben, Augsburg, und Ausschussmitglied äußert sich folgendermaßen zur CO2-Frage: „Eine Strategie zur CO2-Reduzierung muss neben den überregionalen Aspekten auch die Potentiale der dezentralen und regionalen Energieerzeugung berücksichtigen und dabei verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Energieerzeuger schaffen. Die Bepreisung der CO2-Emissionen sollte dabei sowohl Lenkungswirkung entfalten als auch faire Wettbewerbsbedingungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland im Auge behalten.“

Anforderungen der Ritter GmbH 

Ralf Ritter, Geschäftsführer der Ritter GmbH, Schwabmünchen definiert: „Die Stärkung der dezentralen Eigenproduktion von Energie, einhergehend mit einer Reduzierung der CO2-Bilanz des Investors sollte ein Kernthema sein.“

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