Zusammenarbeit mit Agentur für Arbeit

IHK Schwaben will Weiterbildung von Beschäftigten vorantreiben

Agentur für Arbeit und IHK Schwaben wollen die Arbeitnehmer weiterbilden. Sie sollen für die neue, digitale Arbeitswelt vorbereitet werden.

Die Industrie- und Handelskammer Schwaben will gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit Augsburg, Kempten-Memmingen und Donauwörth die Weiterbildung von Beschäftigten intensivieren. Diese Idee kommt durch den digitalen Wandel. Wenn Unternehmen ihre Beschäftigten bereit für die neue Arbeitswelt machen möchten, dann wird die Arbeitsagentur einen Teil der Weiterbildungskosten tragen. Das ist geregelt durch das Qualifizierungschancengesetz. Für dessen Möglichkeiten die Partner IHK und Arbeitsagenturen in der Wirtschaft noch stärker werben möchten.

Digitaler Wandel betrifft jeden

„Der digitale Wandel erfasst sukzessive alle Branchen. In einem zunehmend digitalisierten und automatisierten Arbeitsumfeld werden viele Menschen neue Aufgaben in ihrem Unternehmen finden müssen. Wer jetzt seine beruflichen Kompetenzen erweitert, muss die Veränderungen nicht fürchten“, so Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben.

Elsa Koller-Knedlik, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Augsburg unterstreicht diese Chancen des Gesetzes für Unternehmen und Beschäftigte. „Wir als Arbeitsagentur übernehmen die Weiterbildungskosten, wenn der Beschäftigte sich extern Kenntnisse aneignen möchte, die über eine Anpassungsfortbildung hinausgehen, und der Arbeitgeber auch in die Weiterbildung investiert.“

Zuschuss für Bildung

Unternehmen von bis zu 250 Beschäftigten erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent. Bei bis zu 2500 Beschäftigten sind es 25 Prozent, noch größere Unternehmen bekommen 15 Prozent von der Arbeitsagentur zugeschossen. Kleinen Betrieben mit unter 10 Beschäftigten werden die Kosten komplett abgenommen. Auch ein Arbeitsentgeltzuschuss wird je nach Betriebsgröße in unterschiedlicher Höhe gewährt.

„Wir können dank des Gesetzes Menschen unabhängig von Alter, Ausbildung und Betriebsgröße des Unternehmens fördern. Da geht es nicht nur um Digitalisierung, auch Helfer und ungelernte Beschäftigte können zu Fachkräften qualifiziert werden“, so Maria Amtmann, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Ihr Amtskollege von der Agentur für Arbeit Donauwörth, Richard Paul, ergänzt: „Eine frühzeitige Qualifizierung von Beschäftigten verhindert präventiv Arbeitslosigkeit, auch wenn sie derzeit noch nicht absehbar ist.“

Appell an die Unternehmen

IHK-Präsident Kopton appelliert an die Unternehmen in der Region: „Beim Thema beruflicher Bildung ist Schwaben ohnehin eine Bildungshochburg. All unsere Unternehmen sollten die Chance wahrnehmen und die neuen Fördermöglichkeiten prüfen, um ihre Beschäftigten auf die digitalisierte Zukunft vorzubereiten.“

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„Der digitale Wandel erfasst sukzessive alle Branchen. In einem zunehmend digitalisierten und automatisierten Arbeitsumfeld werden viele Menschen neue Aufgaben in ihrem Unternehmen finden müssen. Wer jetzt seine beruflichen Kompetenzen erweitert, muss die Veränderungen nicht fürchten“, so Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben.

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Unternehmen von bis zu 250 Beschäftigten erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent. Bei bis zu 2500 Beschäftigten sind es 25 Prozent, noch größere Unternehmen bekommen 15 Prozent von der Arbeitsagentur zugeschossen. Kleinen Betrieben mit unter 10 Beschäftigten werden die Kosten komplett abgenommen. Auch ein Arbeitsentgeltzuschuss wird je nach Betriebsgröße in unterschiedlicher Höhe gewährt.

„Wir können dank des Gesetzes Menschen unabhängig von Alter, Ausbildung und Betriebsgröße des Unternehmens fördern. Da geht es nicht nur um Digitalisierung, auch Helfer und ungelernte Beschäftigte können zu Fachkräften qualifiziert werden“, so Maria Amtmann, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Ihr Amtskollege von der Agentur für Arbeit Donauwörth, Richard Paul, ergänzt: „Eine frühzeitige Qualifizierung von Beschäftigten verhindert präventiv Arbeitslosigkeit, auch wenn sie derzeit noch nicht absehbar ist.“

Appell an die Unternehmen

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