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IHK Schwaben würdigt Ausbildungsengagement bei SGL Carbon
Ausbildungssignet

IHK Schwaben würdigt Ausbildungsengagement bei SGL Carbon

(v.l.n.r:) Jens Walter (IHK-Regionalgeschäftsführer), Alexander Miehling (SGL-Geschäftsführer), Ulrich Spiegel (Ausbildungsleiter) und Bettina Schmid (HR Manager) bei der Übergabe des IHK-Ausbildungssignets. Foto: SGL Carbon.
(v.l.n.r:) Jens Walter (IHK-Regionalgeschäftsführer), Alexander Miehling (SGL-Geschäftsführer), Ulrich Spiegel (Ausbildungsleiter) und Bettina Schmid (HR Manager) bei der Übergabe des IHK-Ausbildungssignets. Foto: SGL Carbon.

Mit einem Signet macht die IHK Schwaben das Engagement von Ausbildungsbetrieben sichtbar. Auch bei SGL Carbon kommt dieses künftig zum Einsatz.

In Bayerisch-Schwaben bilden aktuell tausende Unternehmen den Fachkräftenachwuchs aus, trotz wachsender Herausforderungen bei der Besetzung offener Stellen. Die duale Ausbildung bleibt ein zentraler Baustein für die Nachwuchssicherung in Bayerisch-Schwaben. Rund 4.300 Unternehmen engagieren sich aktuell als Ausbildungsbetriebe, davon etwa 1.500 allein im Wirtschaftsraum Augsburg. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, betont IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter. 

Um dieses Engagement sichtbarer zu machen, verleiht die IHK Schwaben ein Signet, das künftig von allen Ausbildungsbetrieben genutzt werden kann. Es signalisiert nach außen die Rolle der Unternehmen als aktive Ausbilder und stärkt ihre Wahrnehmung bei potenziellen Nachwuchskräften. 

Signetvergabe bei SGL Carbon 

Wie das Signet konkret eingesetzt wird, zeigt die SGL Carbon. Bei einem Unternehmensbesuch überreichte Jens Walter den Ausbildungsaufkleber persönlich an Geschäftsführer Alexander Miehling. „Unternehmen wie SGL Carbon übernehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, erklärte Walter bei diesem Termin. Am SGL-Standort Meitingen im Landkreis Augsburg werden derzeit rund 40 junge Menschen in verschiedenen technischen Berufen ausgebildet, darunter Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Verfahrensmechaniker sowie Maschinen- und Anlagenführer. 

Das neue Signet erfüllt dabei auch eine kommunikative Funktion. Es soll Ausbildungsbetriebe für Bewerberinnen und Bewerber sichtbarer machen und ihre Position im Wettbewerb um Nachwuchskräfte stärken. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine Investition in die Zukunft“, erklärt Alexander Miehling, Geschäftsführer von SGL Carbon. „Nur mit gut qualifizierten Fachkräften kann sich SGL Carbon langfristig erfolgreich am Markt behaupten.“ 

Hohe Ausbildungszahlen in der Region 

Insgesamt absolvieren derzeit in Bayerisch-Schwaben mehr als 20.000 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. Allein im Ausbildungsjahr 2025 wurden rund 8.500 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon knapp 3.000 im Raum Augsburg. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der dualen Ausbildung für Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung. Gleichzeitig zeigen sie den anhaltenden Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs. 

Schwierige Suche nach Auszubildenden 

Trotz der hohen Ausbildungsaktivität stehen viele Betriebe vor wachsenden Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung. „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, erklärt Walter. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr überstieg die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze erneut die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt“, so Walter weiter. Vor diesem Hintergrund ruft die IHK Schwaben Unternehmen dazu auf, frühzeitig mit der Suche nach Auszubildenden zu beginnen. 

Unterstützung bei Recruiting und Berufsorientierung 

Um Betriebe bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen, bietet die IHK Schwaben verschiedene Instrumente an. Dazu zählen Beratungsangebote, digitale Plattformen wie der Ausbildungsatlas sowie Marketingmaßnahmen im Rahmen bundesweiter Kampagnen. Auch Schulpartnerschaften spielen eine wichtige Rolle, um frühzeitig Kontakte zu potenziellen Auszubildenden aufzubauen. Ergänzend setzt das Projekt „AusbildungsScouts“ auf Auszubildende als Botschafter ihrer Berufe und Unternehmen. 

Gleichzeitig unterstützt die IHK Schwaben auch Schulabgängerinnen und Schulabgänger bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Praktika spielen dabei häufig eine Schlüsselrolle beim Einstieg in eine berufliche Laufbahn. „Ein wichtiger erster Schritt ist meist das Praktikum, mit dem oft schon der Weg in die Ausbildung geebnet wird“, so Walter. 

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