IHK Schwaben

IHK Schwaben: „Unsere Unternehmen setzen sich durch“

Dr. Peter Lintner, Christine Neumann und Dr. Andreas Kopton stellen die Ergebnisse der Konjunkturumfrage vor. Foto: B4B SCHWABEN

Seit rund sieben Jahren befindet sich die Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft in der Hochkonjunktur. Dieses Urteil lässt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) zu. Die befragten Unternehmen zeigen sich im Gesamten zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage – trotz teils schwächelnder Auftragseingänge.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

„Wir betreiben die Konjunkturumfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen bereits seit 1974. Seitdem ist das hier die längste Hochkonjunkturphase mit sieben Jahren“, betont Dr. Peter Lintner, stellvertretender Geschäftsführer IHK. „Ich denke, wir packen die zehn Jahre“, zeigt sich auch Dr. Andreas Kopton, IHK Präsident, optimistisch. Demnach befindet sich die Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs.

Nachfrage aus China und Russland lässt nach

„Unsere Unternehmen sind wettbewerbsfähig, sie setzen sich durch. Sie sind aber auch flexibel, sich an wechselnde Rahmenbedingungen anzupassen“, betont Kopton die Wirtschaftskraft von Bayerisch-Schwaben. In der Industrie beurteilen knapp 50 der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut. „Die In- und Auslands-Nachfrage sind gleich groß. Dabei ist nach wie vor die Eurozone sehr stark und auch Nordamerika hat sich als wichtiger Faktor etabliert. Beides kompensiert die schwächelnde Nachfrage aus China und Russland“, erklärt Kopton.

„Es ist ein gutes Signal, hier zwei digitale Gründerzentren etablieren  zu wollen“

Weiterhin sehen sich die IHK und ihre Mitgliedsunternehmen mit den Veränderungen durch die Digitalisierung konfrontiert. „Die Digitalisierung stellt für uns völlig neue Anforderungen dar, denen wir gemeinschaftlich begegnen müssen. Es ist ein gutes Signal, hier zwei digitale Gründerzentren etablieren  zu wollen“, betont Kopton. Ein Konzept für das geplante Projekt wird noch im Mai einer Jury vorgelegt. Auch potentielle Standorte werden bereits diskutiert. Möglich sind dabei Standorte beim Innovationspark oder aiti-Park. „Wir wollen damit nicht nur die Gründungs-Unternehmen in das Netzwerk einbeziehen. Wir wollen auch die bestehenden Unternehmen vor Ort mit ins Boot holen“, erklärt Lintner.

Infrastruktur wird weiter ausgebaut

Auch die Infrastruktur bleibt weiterhin ein großes Thema für die IHK und ihre Mitgliedsunternehmen. Kopton nennt hier unter anderem, dass eine schnellere Zugverbindung zwischen Paris und Budapest nötig sei. Außerdem müsse entlang der Technologieachse zwischen Karlsruhe und Salzburg noch nachgeholfen werden. „Der Ausbau der Infrastruktur wurde besonders durch den Bundesverkehrswegeplan beflügelt“, betont der Präsident. „Wir brauchen weiterhin die Osttangente, auch wenn sie viel diskutiert wird. Außerdem brauchen wir den autobahnähnlichen Ausbau der Bundesstraße 12 in Richtung Allgäu, sowie einen Ausbau des Güterverkehrs“, erklärt Kopton.

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von Isabell Walter, Online-Redaktion

„Wir betreiben die Konjunkturumfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen bereits seit 1974. Seitdem ist das hier die längste Hochkonjunkturphase mit sieben Jahren“, betont Dr. Peter Lintner, stellvertretender Geschäftsführer IHK. „Ich denke, wir packen die zehn Jahre“, zeigt sich auch Dr. Andreas Kopton, IHK Präsident, optimistisch. Demnach befindet sich die Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs.

Nachfrage aus China und Russland lässt nach

„Unsere Unternehmen sind wettbewerbsfähig, sie setzen sich durch. Sie sind aber auch flexibel, sich an wechselnde Rahmenbedingungen anzupassen“, betont Kopton die Wirtschaftskraft von Bayerisch-Schwaben. In der Industrie beurteilen knapp 50 der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut. „Die In- und Auslands-Nachfrage sind gleich groß. Dabei ist nach wie vor die Eurozone sehr stark und auch Nordamerika hat sich als wichtiger Faktor etabliert. Beides kompensiert die schwächelnde Nachfrage aus China und Russland“, erklärt Kopton.

„Es ist ein gutes Signal, hier zwei digitale Gründerzentren etablieren  zu wollen“

Weiterhin sehen sich die IHK und ihre Mitgliedsunternehmen mit den Veränderungen durch die Digitalisierung konfrontiert. „Die Digitalisierung stellt für uns völlig neue Anforderungen dar, denen wir gemeinschaftlich begegnen müssen. Es ist ein gutes Signal, hier zwei digitale Gründerzentren etablieren  zu wollen“, betont Kopton. Ein Konzept für das geplante Projekt wird noch im Mai einer Jury vorgelegt. Auch potentielle Standorte werden bereits diskutiert. Möglich sind dabei Standorte beim Innovationspark oder aiti-Park. „Wir wollen damit nicht nur die Gründungs-Unternehmen in das Netzwerk einbeziehen. Wir wollen auch die bestehenden Unternehmen vor Ort mit ins Boot holen“, erklärt Lintner.

Infrastruktur wird weiter ausgebaut

Auch die Infrastruktur bleibt weiterhin ein großes Thema für die IHK und ihre Mitgliedsunternehmen. Kopton nennt hier unter anderem, dass eine schnellere Zugverbindung zwischen Paris und Budapest nötig sei. Außerdem müsse entlang der Technologieachse zwischen Karlsruhe und Salzburg noch nachgeholfen werden. „Der Ausbau der Infrastruktur wurde besonders durch den Bundesverkehrswegeplan beflügelt“, betont der Präsident. „Wir brauchen weiterhin die Osttangente, auch wenn sie viel diskutiert wird. Außerdem brauchen wir den autobahnähnlichen Ausbau der Bundesstraße 12 in Richtung Allgäu, sowie einen Ausbau des Güterverkehrs“, erklärt Kopton.

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