Zusammenarbeit gegen den Fachkräftemangel

IHK Schwaben und Hochschule Augsburg starten Zukunftsprojekt

Die IHK Schwaben begegnet dem Fachkräftemangel. Gemeinsam mit der Hochschule Augsburg wurden Studiengänge entwickelt, die die Kapazitäten der heimischen Institution ausweiten sollen, um den Nachwuchs überhaupt erst in der Region ansiedeln zu können.

2.000 neue Studienplätze in sechs zukunftsfähigen neuen Studiengängen für die Hochschule Augsburg – das sieht das gemeinsame Zukunftskonzept gP_2025 vor, das die IHK Schwaben mit der Hochschule Augsburg erarbeitet hat. Ziel ist, dem Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Region entgegenzutreten. Bei der IHK-Regionalversammlung des Wirtschaftsraums Augsburg am vergangenen Mittwoch wurde das Projekt mit der Einbindung von über 110 Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen verabschiedet.

Fachkräftemangel bedroht die heimische Wirtschaft stärker als Handelsembargos

Den Unternehmen aus Nordschwaben und dem Wirtschaftsraum Augsburg fehlen qualifizierte Fachkräfte. Der Fachkräftemangel stellt laut aktueller IHK-Konjunkturumfrage unverändert das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dar. „Mehr als jeder zweite Firmenchef gab zur Antwort, dass der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung darstellt“, so Dr. Matthias Köppel, IHK-Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik.

„Wir gehen nicht in den Wettbewerb zur dualen Ausbildung“

„Mit dieser Initiative gehen wir nicht in den Wettbewerb zur dualen Ausbildung der Kammern. Vielmehr geht es uns darum, geeignete Studienbewerber nicht länger abweisen zu müssen und neue Potentiale an den Lech und die Wertach zu holen“, so der Hochschulpräsident Prof. Dr. Gordon Rohrmair.

Stellvertretend für die regionale Wirtschaft wurde eine Absichtserklärung bereits vom Regionalversammlungsvorsitzenden Dr. Markus Litpher (Augsburg-Stadt), Reinhold Braun (Augsburg Land) und Thomas Sixta (Aichach-Friedberg) unterzeichnet.

„Wir sind mit unseren Ressourcen am harten Limit“

Im Vergleich zu anderen bayerischen Hochschulstandorten sind die Augsburger Aufnahmebedingungen streng. Aktuell bietet die Hochschule Augsburg nur Studiengänge mit einem Numerus Clausus an. Der Grund: „Wir können nicht mehr weiterwachsen und allen Studieninteressierten einen Studienplatz anbieten. Wir sind mit unseren Ressourcen am harten Limit“, erklärt Prof. Rohrmair.

Jährlich muss die Hochschule Augsburg über 500 Studieninteressierte abweisen. Doch dabei handelt es sich um potentielle Fachkräfte, die später in der Region fehlen. „Als IHK Schwaben können wir nicht tatenlos zusehen, wie dieses Potenzial aus der Region abwandert“, so Dr. Köppel.

Diese Studiengänge werden nach Augsburg kommen

Konkret bedeutet dies, dass die Hochschule bis 2022 sechs neue Studiengänge in den Gebieten Wirtschaftspsychologie für Digitale Märkte, Internationale IT, Angewandte Künstliche Intelligenz, Data Science, Digitales Bauen und Industrial Service Management einführen möchte. Damit könnten bis zu 60 neue Professuren vergeben und insgesamt 70 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Stellen entstehen.

„Das Zukunftsprojekt bietet jungen Leuten hervorragende Zukunftschancen“

Die IHK Schwaben hat das Konzept für den Aufwuchs bei der Bayerischen Staatskanzlei, beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eingereicht „Das Zukunftskonzept gP_2025 ist ein immens wichtiger Baustein, dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzutreten. Es bietet jungen Leuten hervorragende Zukunftschancen“, betont Dr. Köppel. Deshalb gehe er von einem positiven Signal in München aus.

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